 Jensen Ackles
Caleb Barrett
41 (*14.10.1984)
Leitender Sicherheitsberater (inoffiziell: "Problemlöser") bei Pendleton & Partners Legal Corporations, Calgary
Calgary - durch seinen Job für einige Wochen Lake Louise
Mittelschicht
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Familie, wird wohl etwas schwierig, aber vielleicht denkt ja jemand "oh das passt zu mir". Würde mich über den jüngeren Bruder "Toby" freuen. Wobei Name natürlich nur als Platzhalter dient und ein anderer Nachname wäre auch schnell angepasst, bzw. könnte ich mir vorstellen, dass der Jüngere bereits verheiratet ist und ein ruhigeres Leben führt – weit weg von Kriminalität.
Kollegen aus der kriminellen Grauzone (z.B. Informanten): Leute aus Calgary oder Lake Louise, die im Untergrund die Augen und Ohren offenhalten. Zum Beispiel Barkeeper, Kleinkriminelle, Hacker, Prostituierte/Escort Damen oder korrupte Polizisten.
Klienten von Arthur Pendleton (Die High Society): Die Oberschicht von Calgary, die Dreck am Stecken hat und Caleb als den Mann kennen, der ihre Probleme diskret löst.
Ein alter Freund / Kamerad. Jemand, der mit Caleb die vier Jahre in der Infanterie durchgestanden hat und ihn von einer ganz anderen, verletzlicheren Seite kennt. Vielleicht hat sich dieser Kamerad in Lake Louise als Ranger, Mechaniker oder Sheriff niedergelassen.
Ansonsten vielleicht Menschen, mit denen er bereits mal aneinander geraten ist – egal ob positiv oder negativ. Flüchtige Bekanntschaften, oder Freundschaften. Gut möglich, dass es auch jemand aus der High School Zeit in seinem Leben gibt oder zukünftig wieder geben wird, oder ehemalige Freunde.
| Füge hier deine Story ein Caleb Barrett brauchte nie viel, um zu überleben, weil er von klein auf gelernt hatte, dass alles Vergängliche ihm ohnehin genommen wurde. Aufgewachsen ist er in den raueren Arbeitervierteln im Osten von Calgary, wo der kalte Wind zwischen den Betonklötzen pfiff und die Welt im Winter grau in grau versank. Seine Familie war das, was die Gesellschaft distanziert, als zerrüttet bezeichnet. Seine Mutter verschwand, als er gerade sieben war – er erinnert sich kaum noch an ihr Gesicht, nur an den Geruch von billigem Parfüm und das Geräusch ihrer zugeschlagenen Haustür. Zurück blieb Caleb mit seinem jüngeren Bruder Toby und einem Vater, der die meiste Zeit entweder betrunken, jähzornig oder gar nicht da war. Toby war Calebs wunder Punkt. Als älterer Bruder rutschte Caleb automatisch in die Rolle des Beschützers, er klaute im Supermarkt Windeln und später Brot, schwänzte die Schule, um auf den Kleinen aufzupassen, und fing die Schläge des Vaters ab, wenn dieser mal wieder ein Ventil für seinen Frust brauchte.
Das prägendste Ereignis seiner Jugend war gleichzeitig der Tag, an dem Calebs Kindheit endgültig begraben wurde. Er war sechzehn, als sein Vater in blinder Wut auf den damals elfjährigen Toby losgehen wollte. Caleb fackelte nicht lange, griff sich einen schweren, gusseisernen Aschenbecher und schlug zu. Er brach seinem Vater den Kiefer und drei Rippen. Als die Polizei kam, nahm Caleb die gesamte Schuld auf sich, auch für die illegalen Medikamente, die sein Vater im Haus hortete, um Toby aus der Schusslinie zu halten. Das brachte ihm zwei Jahre im Jugendknast ein. Diese Zeit hinter Gittern härtete ihn ab; dort lernte er, dass Vertrauen eine Schwäche ist, die dich bluten lässt, und dass man seine Absichten hinter einer Maske aus Gleichgültigkeit und rauer Arroganz verbergen muss. Toby wurde danach von Pflegefamilien aufgenommen, und obwohl Caleb nach seiner Entlassung versuchte, den Kontakt zu halten, verloren sie sich über die Jahre aus den Augen – ein wunder Punkt, der Caleb bis heute wie ein unsichtbares Phantom verfolgt und an ihm nagt.
Nach dem Knast und einem holprigen Highschool-Abschluss im Schnelldurchlauf brauchte Caleb Struktur und einen Ausweg aus Calgary. Er ging zur Army, verpflichtete sich für vier Jahre und landete bei der Infanterie. Der Dienst gab ihm das Gefühl, endlich für etwas gut zu sein, und schärfte seine Fähigkeiten im Nahkampf, in der Taktik und im präzisen Beobachten. Doch die Armee heilt keine alten Wunden. Nach einem harten Auslandseinsatz, der ihn psychisch auslaugte und ihm nächtliche Albträume einbrockte, kehrte er mit einer unehrenhaften Entlassung nach einer Schlägerei mit einem vorgesetzten Offizier, der seine Kompetenzen überschritten hatte, nach Calgary zurück. Er war Anfang zwanzig, desillusioniert, voller Wut und ohne Perspektive. Er hielt sich mit illegalen Underground-Boxkämpfen in den Industriegebieten von Calgary über Wasser, wo er sich die Knöchel blutig schlug, nur um den inneren Schmerz nicht spüren zu müssen.
Dort fand ihn Arthur Pendelton. Pendelton, ein gerissener, skrupelloser Staranwalt der Oberschicht von Calgary, brauchte keinen Mann für die Paragraphen, sondern jemanden für die Realität hinter den Akten. Er sah in dem ehemaligen Soldaten einen Mann, der loyal sein konnte, der strategisch dachte, aber keine Angst davor hatte, sich die Hände schmutzig zu machen. Caleb stieg zu Pendeltons „Problemlöser“ auf. Wenn reiche Klienten Beweise verschwinden lassen mussten, wenn Zeugen subtil eingeschüchtert oder illegale Machenschaften im Untergrund von Calgary im Keim erstickt werden sollten, war Caleb zur Stelle. Er baute sich ein Leben in der Mittelschicht auf, verdiente gutes Geld, aber die moralischen Kompromisse hinterließen tiefe Narben auf seiner Seele. In dieser Kanzlei kreuzten sich auch seine Wege mit Daliah James, Arthurs Sekretärin. Zwischen den beiden herrschte von Anfang an eine eisige, provokante Dynamik. Daliah, die Ambers beste Freundin war, verachtete Calebs Methoden und seine machohafte, unnahbare Art, während Caleb es genoss, ihre moralische Fassade mit sarkastischen Sprüchen zu testen, obwohl er ihre Integrität insgeheim respektierte.
Vor gut neun Monaten schickte Arthur ihn auf eine exklusive High-Society-Kunstgala in Downtown Calgary, um einen korrupten Stadtrat zu beschatten. Caleb hasste diese Welt, passte sich aber wie ein Chamäleon an, trug einen teuren Anzug und mimte den charmanten Investor. Und dann traf er auf Amberly Craven. Zwischen all den steifen Snobs war sie wie ein Blitzschlag. Ihr Temperament, ihr stolzer Blick und diese ungezähmte Energie faszinierten ihn vom ersten Moment an. Sie lieferten sich ein verbales Wortgefecht voller Knistern und sexueller Spannung, das schließlich in einem anonymen Hotelzimmer explodierte. Es war wild, ungezügelt und eigentlich als einmalige Sache gedacht. Doch Amber ging Caleb danach nicht mehr aus dem Kopf. In den folgenden Monaten erwischte er sich immer wieder dabei, wie er mitten in der Nacht in seiner Wohnung in Calgary saß, an seinem Bourbon nippte und an die Frau dachte, die er als „die unnahbare, reiche Tochter aus der Oberschicht“ abgespeichert hatte. Er redete sich ein, es sei nur die Erinnerung an verdammt guten Sex gewesen, aber tief im Inneren hatte sie etwas in ihm berührt, das er längst verloren geglaubt hatte.
Als Arthur ihn jetzt im Sommer für einen neuen Auftrag für ein paar Wochen nach Lake Louise schickte – er soll dort im Umland diskret die Besitztümer eines Konkurrenten ausspionieren und Druckmittel beschaffen –, suchte Caleb nach der langen Fahrt abends nur eine heruntergekommene Bar, um den Staub runter zu spülen. |
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