Kanada
  • Beneath the Maple Sky
    Unter den endlosen Weiten eines Ahornhimmels findest du einen Ort, an dem Geschichten wie Blätter im Wind treiben – sanft, bunt und voller Leben. Zwischen der Stille des smaragdgrünen Lake Louise und dem lebendigen Herzschlag von Calgary entfaltet sich eine Welt, die Wärme schenkt und zum Verweilen einlädt. Hier kannst du dich niederlassen, durchatmen und deine eigene Geschichte beginnen. Ob leise und verträumt, voller Abenteuer oder getragen von Begegnungen, die Spuren hinterlassen – jede Erzählung hat unter dem Ahornbaum ihren Platz. Beneath the Maple Sky ist ein Zuhause für Worte, für Freundschaften, für kleine und große Momente. Ein Ort, der dich willkommen heißt – so wie du bist.
  • Lake Louise
    Umgeben von schneebedeckten Gipfeln liegt der Lake Louise wie ein kostbares Juwel inmitten der kanadischen Rockies. Sein Wasser schimmert in sanften Türkis- und Smaragdtönen. Früh am Morgen liegt oft ein feiner Nebel über der gläsernen Oberfläche, während die Berge still ihre Spiegelbilder darin versenken. Es ist ein Ort, der Stille atmet – und doch voller leiser Geschichten steckt: vom Rascheln der Wälder, vom Flüstern des Windes, vom Knirschen des Schnees im Winter. Wer am Ufer verweilt, fühlt sich, als würde die Zeit langsamer schlagen, als sei jeder Atemzug tiefer, klarer, wahrer. Der Lake Louise ist nicht nur ein See, sondern ein Gefühl: von Geborgenheit, Weite und einer Magie, die man nirgendwo sonst so spüren kann.
  • Calgary
    Zwischen einem endlosen Himmel und den mächtigen Silhouetten der Rocky Mountains erhebt sich Calgary – eine Stadt voller Kontraste. Hier tanzen funkelnde Lichter auf den Glasfassaden moderner Hochhäuser, während nur wenige Straßen weiter der Duft von Kaffee, das Lachen in gemütlichen Pubs und das Rattern alter Straßenbahnen ein Gefühl von Nähe und Vertrautheit schaffen. Calgary pulsiert im Rhythmus seiner Menschen: geschäftig und schnell in den Straßen der Innenstadt, verträumt und herzlich in den Vierteln, die wie kleine Welten für sich wirken. Auf Festivals und in Märkten verschwimmen Kulturen, Stimmen und Farben, und wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt, legt sich ein goldenes Leuchten über die Stadt, das sie in Wärme hüllt. Es ist ein Ort, an dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen – wo Geschichten in Hinterhöfen, Parks und Wolkenkratzern gleichermaßen geboren werden. Calgary trägt den Klang der Großstadt und die Seele einer Gemeinschaft in sich.
Willkommen
Herzlich Willkommen im Beneath the Maple Sky, lieber Gast. Hier, zwischen der Ruhe von Lake Louise und dem Puls von Calgary, findest du einen Ort voller Wärme, Geschichten und Begegnungen. Setz dich unter die Zweige, atme tief durch – und lass deine Fantasie Wurzeln schlagen. Hier ein paar Shortcuts die vielleicht interessant für dich sind:

Reallife-RPG
ab 18
Kanada
Since 01/2023
Zitate
Malia Westwood
Der Geruch in der Küche schien intensiver zu werden, je länger er sprach. Holz, der schwache Rest von Kaffee, ein Hauch Spülmittel – alles Dinge, die nichts mit ihr zu tun hatten und trotzdem wie ein Rahmen wirkten für die Bilder, die er ihr mit seinen Worten zeichnete.


JJ Sinclaire
Dann schlug sein Herz schneller, ein kleiner Schimmer Hoffnung bildeten ihre nächsten Worte in seiner Brust. Seine Gefühle fuhren so Achterbahn das seine Augen brannten, er wollte nur ihr Idiot sein, wieso verstand sie das nicht.


Annie Westfield
Sie nahm die Details wahr, ohne bewusst danach zu suchen: das frisch gebügelte Hemd, das ihm an den Schultern perfekt saß, die lässige, aber dennoch durchdachte Wahl der dunkelblauen Jeans, der dezente Duft, der gerade eben wahrnehmbar war, wenn er sich bewegte.


Bronx Leland
Da dachte Bronx, dass er die rothaarige Schnepfe endlich losgeworden wäre, doch dann war sie ihm auch noch fast vors Auto gelaufen und nicht nur das, sie hatte auch noch einen Anhang dabei, einen widerlichen Trucker, der irgendwelche absonderlichen Gelüste zu haben schien. Rothaarige waren nicht nur komisch, sie waren auch dazu verdammt, immer Ärger zu machen.


Aurora Duval
„Du weißt schon, dass du mit dem Zuckerwatte-Vergleich gerade ein Bild geschaffen hast, das ich so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekomme, oder?“ Ihre Stimme triefte vor süßer Ironie, doch ihre Augen funkelten in einem warmen, neckenden Licht. „Weich, zuckersüß… und schlecht für die Zähne. Klingt exakt nach einer Warnung auf einer Packung, die ich aus Prinzip trotzdem kaufen würde.“.


Katherine Gallagher
Excuse me, bitte was?!?!?! Wann ist das denn passiert? Und.... mir fehlen gerade die Worte. Der Pferdeflüsterer meets Stella McCartney??


Colton Walker
„Ein Wolf… vielleicht. Aber vielleicht auch vielmehr ein Grizzly?“, erwiderte er amüsiert. „Also zumindest, wenn du mich morgens ohne Kaffee siehst. Aber ich beiße nicht… es sei denn, du nimmst mir den letzten Becher weg“,

#1

BOYS WILL BE BOYS

in MALE 07.09.2025 08:21
von THE TOURGUIDE | 601 Beiträge
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#2

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 07.09.2025 13:02
von Jax Craven | 5.373 Beiträge
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Chris Pratt

Jax Craven

42 y/o

Rancher

Lake Louise

Oberschicht


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Deine Story

Der junge Mann steht dort am Fuße der Rocky Mountains. Mitten im Nirgendwo. Der nächste Ort liegt gut 5 Meilen weg. Sein Herz ist gebrochen. Doch dort, inmitten dieser wilden urtümlichen Landschaft, im Schatten der mächtigen Berge und dunklen Wälder, sollte es anfangen zu heilen….
Hier beginnt die Geschichte der Familie Craven.
Joshua war ein junger Mann, der sich vor mehr als 40 Jahren in dieses Stück Land verliebte, nachdem ein Feuer ihm alles genommen hatte. Die Summe der Versicherung reichte gerade so aus, um sich das Stück Land und die ersten Baumaterialien zu beschaffen. Aber hatte einen Traum. Er wollte einen Ort für eine Großfamilie schaffen, um die Wunden, die das Feuer, das seine gesamte Familie ausgelöscht hatte, wieder zu heilen. Unermüdlich arbeitete er für dieses Ziel und erschuf ein einfaches, kleines Holzhaus nur mit seinen Händen. Wenig später lernte er die wunderschöne Catherine kennen und lieben. Sie hatte eine große Leidenschaft für Pferde und Joshua genug Platz, um diesen majestätischen Tieren ein Zuhause zu geben. Das war der Anfang ihrer Dynastie.
Heute, über 40 Jahre später, gehörte ihnen eine der größten Pferderanches Kanadas. Natürlich sind Joshua und Catherine mittlerweile in ihren wohlverdienten Ruhestand gegangen und haben das Zepter an ihren ältesten Sohn Jackson weitergegeben.
Jackson wurde am 23.12.1981 per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Er war das erste von insgesamt 4 Kindern, die Joshua und Catherine bekommen sollten. Schon von klein auf wurde er darauf vorbereitet, eines Tages die Ranch zu übernehmen. Kaum dass er laufen konnte, trieb er sein Unwesen auf der Ranch und in den Ställen. Er lernte an der Seite seiner Eltern alles, was wichtig war, um später einmal die Ranch zu übernehmen. Damals war natürlich keinem von ihnen klar gewesen, wie groß diese kleine Ranch einmal werden würde. Sie kamen gerade so über die Runde und lebten meistens von den Dingen, die Catherine in ihrem eigenen Garten anpflanzte. Aber sie waren glücklich in diesem einfachen Leben. Als Jax 5 Jahre war, folgte seine kleine Schwester Madeleine und er war stolz darauf, der große Bruder zu sein. Als Jax schließlich zur Schule ging, war die Umstellung für den Jungen erst einmal groß, denn bis dato hatte er seine Tage nur auf der Ranch verbracht. Doch es gefiel ihm auch, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein und neue Leute kennenzulernen.
Kurz bevor er in die Junior High kam, bekam seine Mutter noch einen Sohn. David bereicherte ihr Leben und brachte ordentlich Chaos mit sich. Doch Jax ging weiterhin in seiner Rolle als großer Bruder auf und kümmerte sich liebevoll um die kleinen Geschwister. In der Schule lief es durchschnittlich gut. Er hatte wenig Interesse daran, Zuhause zu lernen, sodass er bei weitem nicht das Niveau erreichte, was er eigentlich hätte haben können. Aber weder ihn noch seine Eltern störte diese Tatsache. Für Joshua und Catherine war es nur wichtig, dass ihre Kinder glücklich waren.
Mit Anfang der Senior High-School änderte sich für die Familie einiges. Catherine wurde überraschend ein weiteres Mal schwanger und eines ihrer Pferde, gewann einen Preis. Plötzlich gab es sehr viele Nachfragen nach ihren Pferden, und die Familie hatte alle Hände voll zu tun. Sehr zum Leidwesen von Jax, der zwar nach wie vor noch die Arbeit auf der Ranch liebte, gleichzeitig jedoch sein Interesse am anderen Geschlecht erwachte und er seine erste Freundin hatte. Es war nicht leicht, Familie, Kumpels und Freundin unter einen Hut zu bekommen, besonders weil seine Mutter mit fast 40 noch einmal schwanger war und diese Schwangerschaft mehr von ihr abverlangte als die drei zuvor. Sie musste die letzten 3 Monate der Schwangerschaft strenge Bettruhe halten und die Arbeit, die Jax auf der Ranch leisten musste, verdoppelte sich beinahe. Natürlich litt seine Beziehung darunter und so war nach den ersten 6 Monaten auch schon wieder Schluss mit seiner Angebeteten. Für ihn brach eine Welt zusammen. Liebeskummer in dem Alter ist doch stets der Weltuntergang, doch nach gut 4 Wochen war all das auch schon wieder vergessen und er hatte ein Auge auf eine andere Mitschülerin geworfen.
Überhaupt gehörte Jax, trotz seiner eher bescheidenen Noten, zu den beliebtesten Schülern der Schule, und er hatte einen großen Freundeskreis. Nicht dass er es darauf angelegt hätte, aber er beschwerte sich auch nicht.
Schließlich brachte seine Mutter noch ein weiteres gesundes Mädchen zur Welt und komplettierte ihre Familie damit.
Nach der High-School hieß es für Jax College. Er zog in die große Stadt und belegte dort den Studiengang Energy and Professional Land Management an der Universität von Calgary. Seine Collegezeit war wild und intensiv. Und blieb nicht ohne Folgen. Aus einer kurzweiligen Affäre entstand ein kleines Mädchen, doch zum Zeitpunkt der Geburt wusste Jax noch nichts davon. Kurz vor seinem Abschluss lernte er seine große Liebe Isabella kennen. Sie war die erste Frau, die er seiner Familie vorstellte, und er war wild entschlossen, diese Frau eines Tages zu heiraten.
Doch das Leben spielt einem oft seltsam mit. Nach einem sehr heftigen Streit mit seinem Vater, der die neuen Ansätze, die sein Sohn auf der Ranch anstoßen wollte, komplett ablehnte, entschied Jax sich kurzerhand, zum Militär zu gehen und sich für ganze 10 Jahre zu verpflichten. Eine Zerreißprobe, sowohl für ihn und seine Familie als auch für ihn und Isabella. Insbesondere, als plötzlich das Jugendamt mit einem kleinen Mädchen vor der Tür stand und Jax wurde. Theodora war aus der kurzen Affäre entstanden, die er vor einiger Zeit gehabt hatte, und ihre Mutter hatte mit großen psychischen Problemen zu kämpfen, weshalb man ihm das kleine Mädchen übergab. Teddy wurde zum Mittelpunkt seiner Welt.
Nach der Grundausbildung wurde Jax zu einer Spezialeinheit versetzt und war nur noch selten Zuhause. Nach 3 Jahren passierte, was passieren musste. Isabella trennte sich von ihm, weil sie es nicht mehr ertrug. Mittlerweile hatten er und sein Vater sich zwar wieder versöhnt, aber Jax hatte noch 6 Jahre vor sich, sodass er nicht einfach alles hinschmeißen und nach Hause kommen konnte, um seine Beziehung zu retten.

Nach seiner Pflichtzeit kam er schließlich nach Hause, aber er hatte sich verändert. Die Dinge, die er gesehen und erlebt hatte, hatten tiefe Narben in ihm hinterlassen. Sowohl körperlich als auch seelisch. Er spricht nie über seine Zeit bei der Army und was er dort erlebt und getan hatte. Bis heute. Doch er lässt sich auch nicht unterkriegen.
Er ging vollkommen in seiner Vaterrolle auf und adoptierte sogar noch zwei Jungs. Cole war der Sohn einer benachbarten Ranch, dessen Vater zu Gewaltausbrüchen neigte. Immer dann, wenn er getrunken hatte. Und er trank oft und viel. Coles Mutter hielt es irgendwann nicht mehr aus und verschwand. Zurück blieb ein Junge mit einem prügelnden Vater. Als Cole 8 Jahre alt war, eskalierte die Situation auf der Farm seines Vaters und Jax schritt ein und adoptierte ihn kurzerhand, denn der Junge war ohnehin oft und viel bei ihnen, weil er es Zuhause einfach nicht aushielt.
Wenig später kam noch Kevin dazu. Ein Junge von gerade mal 15 Jahren, der auf der Straße lebte und sich mit Diebstählen über Wasser hielt. Als er Jax versuchte zu überfallen, überrumpelte Jax den Jungen. Doch anstatt ihn der Polizei zu melden, nahm er ihn mit nach Hause und mit viel Geduld schaffte er es, dass der Junge sich ihm öffnete. Und schließlich adoptierte er auch ihn, denn er merkte, dass Kevin ein guter Junge war, der einfach nur eine Chance brauchte.

Mittlerweile haben seine Eltern ihm die Ranch übergeben und leben in einem kleinen Gästehaus auf dem weitläufigen Gelände. Seine Schwestern kommen so oft es geht heim, haben aber mittlerweile ihr eigenes Leben. Isabella ist mittlerweile 2-fache Mutter und verheiratet. Und Jax…. Nun.. Er hat seine Ranch und seine Pferde….
Eure gemeinsame Story
Das Wichtigste steht bereits in der Storyline. Da es einfach absolut den Rahmen sprengen würde, wenn ich die Story von jedem Einzelnen der Craven Kids und Enkel aufschreiben würde, belasse ich es so, wie es ist. Wichtig ist, dass wir eine sehr innige Familie sind, die engen Kontakt pflegen. Die Eltern wohnen nach wie vor in ihrem eigenen Haus auf der Familienranch. Es fällt dem Vater oft ein wenig schwer, sich nicht mehr in die Belange der Ranch einzumischen, aber er ist liebevoll und fürsorglich und würde für seine Kinder und Enkel durch die Hölle gehen.

freie Wahl

Joshua (Platzhalter)

63+

Daddy

Lake Louise

Oberschicht


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Von PB zu PB
Wir würden uns freuen, wenn wir wieder vollständig wären. Alle sind wir liebe und umgängliche PBs, mit denen man reden kann, wenn etwas sein sollte. Wir posten je nach Zeit und Muße, aber es kommen definitiv regelmäßig Antworten. Da wir zum Großteil alle schon mehrere Jahre hier sind, suchen wir auch PBs, die ebenfalls an langfristigen Plays und Storyentwicklungen interessiert sind.
Neben Jax hast Du als Anschluss noch jede Menge Familie. Zum einen wären da Deine Kinder @David Craven (eine Tochter wird noch gesucht) und @Louise Craven , sowie Dein Schwiegersohn @Lennox Morrow die fünfte im Bunde läuft aufgrund der Story nur als NPC, ebenso wie die beiden Enkelkinder. Aber das heißt natürlich nicht, dass Du Ruhe vor Enkeln haben wirst. Die sind nämlich vertreten durch @Teddy Craven @Kevin Craven und @Cole Craven . Außerdem ist @Katherine Gallagher wie eine Tochter für Dich, denn sie arbeitet bereits über 20 Jahre auf der Ranch und ist damals hochschwanger zu Euch gekommen und hat um einen Job gebeten. Auch ihre Tochter @Autumn Gallagher ist auf der Ranch geboren und aufgewachsen und ihr seht sie als Enkeltochter an.
Nicht zuletzt hast Du auch Deine Ehefrau im Forum vertreten, in Form der liebreizenden @Emily May Craven
Wie Du siehst, erwartet Dich eine große Familie und den ganzen Anhang davon habe ich jetzt nicht einmal aufgezählt.
Vielleicht findet sich ja jemand, der Luft auf die ältere Generation hat. Old but gold und ich bin sicher, es warten noch jede Menge Storys, Dramen und tolle Momente auf die Eltern/Großeltern. Das bleibt bei einer so großen Familie ohnehin nicht aus.





Katherine Gallagher macht sich schick für Dich
Lennox Morrow, Katherine Gallagher, Emily May Craven und Teddy Craven zücken das Fernglas um zu stalken
Katherine Gallagher, Emily May Craven und Louise Craven feiern das hart
Katherine Gallagher, Emily May Craven, Teddy Craven und Louise Craven knuddeln dich ganz doll
Katherine Gallagher, Emily May Craven und Louise Craven lieben das total
zuletzt bearbeitet 07.09.2025 13:06 | nach oben springen

#3

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 28.09.2025 01:46
von Jennifer Langford | 121 Beiträge
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Wohnort Calgary

Gwyneth Paltrow &
Robert Downey Jr.

Jennifer & Robert Langford

42 Jahre

Untermehmer in der Rüstungsindustrie

Calgary

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Deine Story

UPSI ich hoffe du magst es zu lesen ^_^
Robert Anthony Langford war kein gewöhnlicher Mann. Mit 42 Jahren war er ein hoch angesehener Wissenschaftler und Waffenentwickler, der für die US-amerikanische und kanadische Regierung arbeitete. Seine Expertise lag in der Entwicklung hochkomplexer Verteidigungssysteme, die die Sicherheit beider Nationen gewährleisten sollten. Doch hinter seinem ruhigen, selbstsicheren Äußeren verbarg sich eine dunkle Vergangenheit, die nur wenige kannten.
Robert war bekannt für seine Willensstärke, seine enorme Intelligenz und seine Fähigkeit, auch in den schwierigsten Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Sein Leben war geprägt von einer gewissen Gelassenheit, die er durch sein ausschweifendes Partyleben noch unterstrich. Trotz seiner Loyalität gegenüber seinem Land und seinem Beruf trug er einen Gott-Komplex in sich – das Gefühl, die Welt kontrollieren zu können, wenn er nur die richtigen Informationen und die Macht dazu hätte. Er nahm vieles nicht allzu ernst, sah die Welt oft mit einer gewissen Distanz, doch tief in seinem Inneren brodelten Zweifel und dunkle Gedanken.
Seine gefühlskalte Art war eine Schutzmauer, die er aufgebaut hatte, um die schmerzhaften Erinnerungen an die Vergangenheit zu verdrängen. Erinnerungen, die ihn immer wieder heimsuchten, wenn er sich in stillen Momenten mit alten Akten beschäftigte oder in den Nächten, wenn die Partys vorbei waren und die Dunkelheit ihn umhüllte.

Kapitel 1: Die Familientradition


Robert stammte aus einer Familie, die seit Generationen im Bereich der Verteidigung und Sicherheit tätig war. Sein Vater, Charles Langford, war eine bedeutende Figur in der Firma, die für die Entwicklung von Waffen, Abwehrsystemen und strategischen Verteidigungstechnologien für die US- und kanadische Regierung verantwortlich war. Charles war ein Mann von großem Einfluss, bekannt für seine brillante Ingenieurskunst und seine unermüdliche Hingabe an die nationale Sicherheit.
Doch das Familienunternehmen wurde von einem tragischen Ereignis erschüttert, das alles veränderte. Es war ein kalter Wintertag, als Charles bei der Erschaffung eines neuen Abwehrsystems ums Leben kam. Das Projekt galt als bahnbrechend, doch während der Tests kam es zu einem katastrophalen Unfall. Das System, an dem Charles gearbeitet hatte, explodierte in einer gewaltigen Detonation. Die offiziellen Berichte sprachen von einem technischen Fehler, doch Gerüchte begannen, die Runde zu machen: War es wirklich nur ein Unfall? Oder war es absichtlich herbeigeführt worden?
Viele glaubten, dass Charles Opfer eines Sabotageakts geworden war, um das Projekt zu sabotieren oder um eine andere, dunklere Agenda zu verschleiern. Robert war damals noch ein Kind, doch die Bilder des Unfalls und die Gerüchte um ihn verfolgten ihn sein Leben lang. Er spürte, dass mehr hinter dem Tod seines Vaters steckte, als die offizielle Version erkennen ließ. Doch die Wahrheit blieb verborgen, verschleiert durch Macht, Einfluss und Geheimhaltung.

Kapitel 2: Erwachsen werden durch den ganz normalen Wahnsinn


Die Jahre nach dem Tod seines Vaters waren für Robert eine Zeit des Umbruchs. Mit 16 Jahren wurde er in Internate geschickt, um ihn vor den dunklen Schatten der Familiengeheimnisse zu schützen. Doch die Abgeschiedenheit und die strenge Erziehung konnten den Schmerz nicht lindern. Seine Mutter, Elizabeth Langford, war eine starke, warmherzige Frau, die stets versuchte, die Familie zusammenzuhalten. Dennoch, war sie der Meinung, dass Robert so weit wie möglich weg sein sollte. Weg von den Problemen und Geheimnissen, die die Familie umgab. Deswegen fand seine Mutter es besser, ihn nach Frankreich zu schicken. Immerhin hatte dort das Familienunternehmen die europäische Linie damit abgedeckt. Dort sollte Robert nicht nur sein Studium beginnen und abschließen, sondern sich dort aufhalten.
Auch wenn er es etwas merkwürdig fand, verkaufte seine Mutter ihm das als Lernreise, als Weiterentwicklung für die spätere weiterführung des Konzerns. Trotz skepsis konzentrierte sich Robert auf seine Ausbildung. Er vertiefte sich in Elektrowissenschaften und Bauwissenschaften, um die Technologien seiner Familie besser zu verstehen. Er war ein brillanter Schüler, meisterte beide Studiengänge mit Bravour und stieg schnell im Familienunternehmen auf.

Während seiner Zeit in Frankreich, lernte er auch recht früh Jennifer Delacroix kennen und irgendwie auch lieben. Anfängliches Interesse in dem Alter hatte wohl jeder gehabt. Ein bisschen feiern hier, ein bisschen feiern dort. Nichts ernstes, wie er es zumindest halten wollte. Aber, es klappte nicht alles im Leben wie man es sich vorstellte. Zumal er davon aus ging, dass es zwischen ihm und Jennifer eher ein einmaliger Ausrutscher war. Zu viel Alkohol, noch grün hinter den Ohren, Kopf voll mit den Studium, oder eben auch Partys. Für ihn war Es nicht schwer, ob er nun zur Vorlesung ging oder nicht, interessierte ihn meistens nicht mal. Dafür war er durch und durch ein Genie. Genau wie einst sein Vater. Und dennoch, hatte er Schwächen wie jeder andere auch. Er mochte Jen, hatte aber nie vor gehabt es ihr zu gestehen. Denn eigentlich wollte er im gegensatz zu seiner Mutter, nach dem Studium wieder nach Kanada zurück. Doch das änderte sich, da Jen schwanger war und er mochte vieles sein, aber sie sitzen lassen kam dafür nicht in Frage. Seine Mutter war auch die erste, die davon erfuhr und sich natürlich freute und merkte, dass zwischen den beiden mehr in der Luft lag als nur gängigs Uni-Geflüster. Und sie sollte recht behalten. Denn er blieb in Frankreich. Bei Jen und seinem Sohn. Zwar war angedacht gewesen, nur ein Kind zu haben, aber scheinbar ging das im jahr 2004 nach hinten los, denn Elisha erblickte das Licht der Welt.


Kapitel 3: Der Verlust der Mutter


Eines Abends, während eines stürmischen Herbsttages, erhielt Robert die Nachricht vom Unfalltod seiner Mutter. Es war ein scheinbar gewöhnlicher Autounfall auf einer einsamen Landstraße. Das Wetter war schlecht, der Regen prasselte gegen die Scheiben, und die Polizei sprach von einem tragischen Zufall. Doch Robert spürte, dass mehr dahintersteckte.
In den folgenden Wochen begann er, die Umstände genauer zu hinterfragen. Er fand Hinweise, die Zweifel säten: Das Auto war unversehrt, keine Anzeichen von Bremsversagen oder anderen technischen Problemen. Es gab keine Zeugen, nur Gerüchte, die sich in der Familie und im Umfeld verbreiteten. Manche sagten, es sei ein Unfall, andere flüsterten von Sabotage. Doch die Zweifel an den Umständen des Todes seiner Mutter blieben.
In stillen Nächten, wenn er allein war, fragte er sich immer wieder: War es wirklich nur ein Unfall? Oder wurde auch dieser Tod absichtlich herbeigeführt, um eine dunkle Wahrheit zu verbergen? Elisha war zu dem Zeit 7 geworden und XXX bereits 12. Wie die Zeit nicht nur verging, aber da nun seine Mutter auch nicht mehr da war, musste er wieder zurück nach Kanada. Und so hieß es für die kleine ungewöhnliche Familie, raus aus der EU und zurück in seine Heimat und das war Calgary.

Kapitel 4: Das dunkle Geheimnis


Jahre vergingen, doch die Zweifel nagten an Robert. Vor etwa einem halben Jahr stieß er bei alten Akten und Aufzeichnungen auf Hinweise, die alles in einem neuen Licht erscheinen ließen. Es waren Dokumente, die von Manipulationen und Unregelmäßigkeiten bei den Unfällen berichteten.
Er fand Hinweise auf geheime Tests, versteckte Protokolle und sogar Hinweise auf eine mögliche Sabotage. Es schien, als ob jemand in der Familie oder im Unternehmen alles daran gesetzt hatte, die Wahrheit zu verschleiern.
Diese Entdeckung war ein Schock für ihn. Sie warf einen dunklen Schatten auf sein Leben und ließ ihn an der Integrität seiner Familie zweifeln. War sein Vater Opfer eines Komplotts geworden? War seine Mutter auch nur ein weiteres Opfer?
Doch trotz des Wissens, das er nun in sich trug, entschied sich Robert, die Wahrheit für sich zu behalten. Er wusste, dass das Wissen gefährlich war. Niemandem zu trauen, war seine Devise geworden. Er fürchtete, dass die Enthüllung alles zerstören könnte – sein Leben, seine Familie, das Unternehmen.
In den Nächten, wenn er allein war, spürte er die Last der Geheimnisse auf seinen Schultern. Die dunklen Hinweise, die er gefunden hatte, waren wie Schatten, die ihn immer wieder heimsuchten.

Kapitel 5: Der innere Konflikt


Roberts Leben ist ein ständiges Ringen zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite steht seine unerschütterliche Loyalität gegenüber dem Familienunternehmen, das seit Generationen im Bereich der Verteidigungstechnologie tätig ist. Dieses Imperium, das auf den Schultern seines Vaters und Großvaters gebaut wurde, ist für ihn mehr als nur eine Firma – es ist ein Vermächtnis, eine Verantwortung, die er mit Stolz trägt.
Auf der anderen Seite jedoch brodelt in ihm eine dunkle Wahrheit, die er vor der Welt verbergen möchte. Die Hinweise, die er bei alten Akten, verschlüsselten Dokumenten und versteckten Archiven gefunden hat, sind wie Schatten, die sich immer weiter in sein Bewusstsein schleichen. Sie erzählen von Manipulationen, Sabotageakten und möglicherweise sogar vorsätzlichen Morden, um bestimmte Projekte zu schützen oder zu vertuschen.
Sein Gott-Komplex – das Gefühl, die Welt kontrollieren zu müssen, um sie zu schützen – treibt ihn an. Er glaubt fest daran, dass er die Wahrheit kennen und beherrschen muss, um das größere Wohl zu sichern. Doch je mehr er in die dunklen Geheimnisse eintaucht, desto mehr erkennt er, dass diese Erkenntnisse ihn selbst in Gefahr bringen.
In stillen Nächten sitzt er oft allein in seinem luxuriösen Arbeitszimmer, umgeben von Monitoren, Datenbanken und alten Akten. Er fühlt die Schwere der Verantwortung auf seinen Schultern. Er weiß, dass das Offenlegen der Wahrheit alles zerstören könnte: das Familienerbe, die Sicherheit seiner Lieben, vielleicht sogar das Gleichgewicht der Welt.
Sein Verstand sagt ihm, dass er handeln muss, doch sein Herz zögert. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, die dunklen Machenschaften ans Licht zu bringen, und der Angst vor den Konsequenzen. Die Loyalität gegenüber seinem Vater, der einst alles für die Sicherheit des Landes geopfert hat, kämpft gegen den Drang an, die Wahrheit zu enthüllen.
Dieses innere Dilemma führt zu quälenden Nächten, in denen er zwischen Pflicht und Moral, zwischen Vertrauen und Verrat schwankt. Seine wissenschaftliche Leidenschaft, die ihn stets angetrieben hat, wird durch die dunklen Geheimnisse überschattet. Er fühlt sich wie ein Wächter, der eine verborgene Tür bewachen muss – doch je mehr er sie verschließt, desto schwerer wird die Last auf seinem Herzen.

Kapitel 6: Das Unterbewusstsein


Roberts Leben gleicht einer sorgfältig inszenierten Maske. Nach außen hin wirkt er wie ein erfolgreicher, unerschütterlicher Mann, der in den glitzernden Scheinwerfern von Partys und flüchtigen Begegnungen alles hinter sich lässt. Seine Nächte sind erfüllt von exzessivem Feiern, teuren Getränken und oberflächlichen Gesprächen, die nur dazu dienen, die dunklen Gedanken und die schwere Last in seinem Inneren zu verdrängen. Diese Fassade ist wie eine schützende Hülle, die er um sich herum aufgebaut hat, um die Wahrheit, die in seinem Inneren brodelt, zu verbergen. Doch je mehr er sich in diesem Leben verliert, desto mehr spürt er, dass die Schatten der Vergangenheit ihn immer stärker einholen. Die Hinweise, die er bei seinen Recherchen entdeckt hat – dunkle Machenschaften, Vertuschungen, vielleicht sogar Verbrechen – sind wie ein Fluch, der ihn verfolgt. Sie sind wie Gespenster, die in den Ecken seines Bewusstseins lauern und ihn nachts nicht zur Ruhe kommen lassen. In den stillen Momenten, wenn die Partys vorbei sind und die Lichter erlöschen, bleibt er allein mit seinen Gedanken. Dann hört er die Stimmen seiner dunklen Entdeckungen, die wie Flüstern in seinem Kopf widerhallen. Er sieht die Bilder vor sich: Unfälle, die er nie ganz glauben konnte, Zeugenberichte, die nicht zusammenpassen, und Hinweise auf eine Wahrheit, die zu schrecklich ist, um sie auszusprechen. Diese Erinnerungen sind wie Schatten, die sich in seinem Geist ausbreiten. Sie lassen ihn nicht mehr los. Er fühlt, wie die Angst vor der Wahrheit wächst, während die Angst vor den Konsequenzen ihn lähmt. Er fragt sich, ob er den Mut aufbringen kann, die dunklen Geheimnisse ans Licht zu bringen, oder ob er sie für immer in seinem Herzen verschließen wird. Sein wissenschaftlicher Ehrgeiz, der ihn stets angetrieben hat, wird von Zweifeln überschattet. Er fragt sich, ob all die Arbeit, all die Innovationen, die er vorantreibt, wirklich das Richtige sind, wenn sie mit so viel Dunkelheit verbunden sind. Die Visionen von einer besseren Zukunft, die er einst hatte, scheinen in diesem Moment so fern wie nie zuvor. Doch tief in seinem Inneren spürt er eine wachsende Unruhe. Die Wahrheit ist wie ein unaufhaltsamer Strom, der sich seinen Weg bahnt. Er erkennt, dass er sich entscheiden muss: Wird er die dunklen Geheimnisse offenbaren und damit alles riskieren, was er aufgebaut hat? Oder wird er sie für immer in seinem Herzen verschließen, um den Schein zu wahren? Diese Entscheidung lastet schwer auf ihm. Sie ist wie eine schwere Kette, die ihn immer wieder zurückhält. Während er durch die Nächte wandert, fühlt er die Kälte der Einsamkeit und die Schwere seiner Verantwortung. Die Zukunft liegt ungewiss vor ihm, und er weiß, dass sein nächster Schritt alles verändern könnte – für immer.

Kapitel 7: Seine Familie


Frankreich.
Die Stadt der Liebe, wobei das ganze Land scheinbar an diesem Mythos fest hält. Europa hat ein anderes flair als Amerika oder Kanada. Das stellte er relativ früh fest, als er Jennifer kennenlernte. Ihm war das egal, ob sie einen Adelstitel besaß oder nicht, im Grunde war das alles nur irgendwelches Bla Bla aus den frühen kaiserlichen Dynastien, die sich irgendwelche Länder oder Regionen unter den Nagel gerissen hatten um alterstümlichen Völkermord zu begehen und das Sagen zu haben, wo das Ende irgendwann eh kommen würde. Die meisten Königshäuser dienten nur noch zur anschaulichen Dekoration und wurde von anderen Regierungselementen abgelöst. Geblieben ist vielleicht der Titel, aber wer konnte sich schon an die Erfolge oder Niederlagen erinnern, die es einst gegeben hatte? Niemand. Und das war gut so.
Jennifer war zum glück nicht irgendein Snop die ihre Nase so weit oben trug, das man bei Regen mit einem Regenschirm hinterher laufen musste. Nein, sie war alles andere, aber nicht hochnäsig. Sie wusste was sie wollte und was ihr nicht passte gab sie direkt zu ihrem besten. In einem normalen Ton, tbc


Jennifer Delacroix – ein Name, den sie nur zu gern abgelegt hätte – wuchs in Frankreich auf.
Sie lebte zwischen Erwartungen, denen sie niemals gerecht werden konnte und auch gar nicht wollte. Am 08.08.1983 erblickte sie das Licht der Welt. Damals konnte niemand ahnen, in welchem Umfeld sie aufwachsen würde. Einen goldenen Löffel bekam sie jedenfalls nicht in den Mund gesteckt. Zwar stammte ihre Familie vom Adel ab, trug jedoch keinen Titel – was die Situation eher komplizierte. Ihr Vater hatte einen angesehenen Beruf in der Wirtschaft und verdiente mehr als genug. Ihre Mutter aber kümmerte sich um vieles – nur nicht um Jen. Stattdessen wurde sie von Nannys großgezogen, weshalb sie zunächst glaubte, dass ihre Eltern schlicht kein Interesse an ihr hätten. Wirklich verstanden hat sie das allerdings erst viel später.

Die ersten Jahre ihrer Kindheit verschwimmen glücklicherweise in ihrer Erinnerung. Die ersten klaren Momente waren die, in denen sie sich gegen andere Kinder behaupten musste. Ein normaler Kindergarten oder gar eine gewöhnliche Schule? Undenkbar – schließlich sollte man sehen, dass Adel in ihrem Blut floss. Welch ein Unsinn: blaues Blut und ähnliche Mythen. Ihre Kindheit bestand eher aus Verboten: immer gerade sitzen, keine schmutzige Kleidung, bloß nichts falsch machen. Oft luden ihre Eltern zu Dinners ein – Abende, die Jen verabscheute. Mit der Zeit begann sie, solchen Veranstaltungen fernzubleiben. Je älter sie wurde, desto mehr gelang es ihr, sich von diesen Fesseln zu lösen.

Geschenke wie Puppen oder Puppenhäuser erhielt sie reichlich, doch das Spielen damit war verboten. Selbst ihr Bruder, mit dem sie nur wenig Kontakt pflegte, musste sich dem anpassen. So begann sie schon früh, gegen die Erwartungen zu rebellieren – sehr zum Missfallen ihrer Eltern. Jen war keine Puppe, die man ausstellen konnte, sondern ein Mensch mit Gefühlen, die sie auch zeigte. Zwar fühlte sie sich oft einsam, doch sie suchte sich ihre Freiräume. Nach der Schule traf sie sich heimlich mit „normalen“ Kindern, spielte mit ihnen und schuf sich so ihre eigene Kindheit – eine, die sie wirklich als ihre bezeichnen konnte. Schließlich kannte sie ja nicht mal wirklich ihren Großen Bruder der schon sehr früh ins Internat gesteckt wurde und der absolute Liebling war.

Mit dem Eintritt ins Teenageralter verschärfte sich die Situation. Ihre Eltern stellten jegliche finanzielle Unterstützung ein, was Jen allerdings weniger störte, da sie ohnehin nie viel davon angenommen hatte. Schließlich wollte sie studieren, und ihre Noten waren trotz mancher Ausreißer tadellos. Während Hausarrest oder ähnlicher Strafen blieb ihr kaum etwas anderes übrig, als zu lernen. Um ihr Studium zu finanzieren, begann sie zu modeln. „Selbst ist die Frau“, sagte sie sich – und tatsächlich konnte sie sich mit dem Nebenjob über Wasser halten. Neben ihrem Bachelor und später dem Master arbeitete sie in ganz Frankreich, zog schließlich ins Studentenwohnheim und suchte so viel Abstand wie möglich zu ihrer Familie.

Ihre Familie wusste irgendwann nicht einmal mehr, wo sie lebte – was Jen die Ruhe gab, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und sich nebenbei mit einem Kommilitonen einige Computerkenntnisse anzueignen. Sie fand es faszinierend, wie vielfältig das Ganze war. Mit zunehmender Zeit, die sie sich dafür nahm – neben Job und Studium –, lernte sie jeden Tag mehr. Schließlich entschied sie sich, ihr Sprachwissenschaftsstudium mit Computerlinguistik zu verknüpfen. Damit wurde ihr Studium durch Informatik ergänzt: Grundlagen der Programmierung, Algorithmen und mehr. Ein Weg, den man von ihr wohl am wenigsten erwartet hätte, da auch Mathematik und Statistik dazugehörten. Irgendetwas musste sie ja von ihren Eltern geerbt haben – zumindest das Verständnis für Zahlen, Sprache und deren Zusammenhänge.

In dieser Zeit lernte Jen auch Robert kennen. Gerade einmal 17, noch grün hinter den Ohren, keine Ahnung vom Leben – und schon in der namhaften Firma der Familie Langford angestellt. Na ja, einfach konnte schließlich jeder. Da Jen mit ihrem Aussehen, ihren Noten und ihrem Wissen überzeugte, nahm man sie ebenfalls. Dass sie sich letztlich durchsetzte, war überraschend genug. Sie kannte Robert schließlich durch seine zahlreichen Schlagzeilen, aber eben auch durch seinen Namen: Frauenheld, Aufreißer, sich keiner Schuld bewusst. Wäre er nicht so gut aussehend gewesen, hätte sie sich wohl nicht auf diesen Trip mit ihm eingelassen. Doch durch die Nachtklubs der Stadt trieben sie sich herum – und am Ende landeten die beiden im Bett. Dass daraus letztlich ein Bund fürs Leben werden würde, ahnten beide zu diesem Zeitpunkt nicht. Robert hatte es also mal wieder geschafft, eine unbedarfte Frau zu verführen.

Nach dieser Nacht lief so ziemlich alles schief, was hätte schieflaufen können. Nicht nur, dass beide unvorsichtig mit der Verhütung waren – auch sonst schien alles wie verhext. Letztlich brachte erst ein Arztbesuch zwei Monate später Gewissheit. Da Jen niemand war, der mit jedem ins Bett stieg, war ihr sofort klar, wer der Vater war. Sie stellte Robert vor die Wahl: Entweder würde er Verantwortung übernehmen – oder er würde ein Leben lang dafür bezahlen. Jen war nicht auf den Mund gefallen, und so verlief dieses Gespräch flüssig, aber bestimmend.

Von Liebe war zu diesem Zeitpunkt noch wenig zu spüren. Doch es waren die kleinen Dinge, die mit der Zeit kamen. Während beide sich für das Kind und gegen einen Rosenkrieg entschieden, fingen sie an, Hand in Hand zu arbeiten. Jen hielt Robert den Rücken frei, während er – zur Abwechslung – Dinge tat, die sie nicht aufregten. Vertrauen, Ehrlichkeit und Gespräche über ihr beider Leben kamen hinzu. Die Medien zerrissen sich das Maul über sie, doch Jen und Robert ließen sich nicht beirren. Sie arbeiteten hart – für sich, für die Firma und für ihr Kind.

Im Jahr 2000 wurde ihr Sohn geboren. So anstrengend die Geburt auch war, beiden war sofort klar, dass er das einzige Kind bleiben sollte – so leicht, wie man es sich vorstellte, war es eben nicht. Doch obwohl weder Jen noch Robert Ruhe gaben – beide wollten auch ihr Studium abschließen –, wuchsen sie als Team zusammen. Die Liebe war noch zart wie eine Pflanze, doch sie war stark genug, um zu wachsen.

Nachdem beide ihr Studium abgeschlossen hatten und ihr Sohn bereits aus den Windeln war, kam es auf einer Dinnerparty, die beide wahnsinnig langweilig fanden, zu einem Vorfall, den sie schneller bereuten, als ihnen lieb war. Die Pille, die Jen nahm, versagte an diesem Abend komplett. Langeweile und Alkohol – keine gute Mischung, wie man schon fünf Jahre zuvor bemerkt hatte. Jen wurde schwanger. Zwischen Abtreibung und Vertuschen schwankend, wurden sie durch einen Leak in den Medien unter Druck gesetzt. Woher die Information kam, wussten beide nicht. Doch einen Skandal zuzulassen, wäre für die Firma und den Namen Langford verheerend gewesen.

Also trug Jen auch das zweite Kind der Familie aus. Da beide kaum Zeit hatten, Elisha die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie gebraucht hätte, wurde eine Nanny angestellt. Sicherlich nicht die beste Lösung – aber die einzige, die möglich war. Robert und Jen versuchten, das Bild der Familie und den Namen aufrechtzuerhalten, auch wenn sie noch nicht bereit waren, zu heiraten, wie die Medien es verlangten. Sie waren auch ohne Ehevertrag ein Team, das sich nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Die Jahre verstrichen. Während Jen immer wieder Milde walten ließ, blieb Robert der klassische „Hab etwas drauf oder du bist verloren“-Typ. Er verlangte oft viel, was Jen verstand – allein durch das Familienunternehmen und seine Bürde. Doch von den Kindern konnte er das nicht immer verlangen. Es war schwierig für beide, ihre Kinder mit demselben Maßstab zu erziehen, und so fiel Elisha oft hinten runter.

Die kommenden Jahre meinten es nicht gut mit der kleinen Familie. Elisha war von Anfang an lebhaft, lernte schnell sprechen, war neugieriger und wilder als ihr Bruder. Jen jedoch fehlte die Ruhe, das richtig einzuschätzen – zu sehr war sie mit dem Alltag beschäftigt. Schmerzhaft musste sie erkennen, dass sie oft nicht wusste, wie sie mit ihrer Tochter umgehen sollte. Mit der wenigen Zeit, die sie hatte, versuchte sie in kleinen Schritten, Elisha besser zu verstehen.
Das Leben zog weiter. Immer wieder tauchte Roberts Mutter unangekündigt im Büro auf. Wenn sie ihren Sohn umarmte, warf sie ihm dabei Blicke zu, die Jen unangenehm waren. Niemand ahnte, dass dieser Besuch ihr letzter sein würde. Als die Nachricht kam, dass Roberts Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, traf es alle hart. Die Medien überschlugen sich mit Spekulationen: Was würde mit der Firma geschehen? Welche Rolle würde Jen spielen?

Es war klar, dass sie mit Robert in seine Heimat zurückkehren mussten – wegen der Beerdigung, der Firma, des Namens. Für Jen war das kein Problem. Sie liebte Veränderungen und neue Abenteuer. So ließen sie Frankreich hinter sich und bauten sich in Calgary, Kanada, ein neues Zuhause auf. Doch der Tod seiner Mutter hinterließ bei Robert tiefe Spuren.

Kurz darauf erreichte sie die nächste Nachricht: Elisha war hochbegabt. Nach Gesprächen und Tests stand fest, dass ein Internat die beste Lösung sei. Weder Jen noch Robert wussten, wie sie damit umgehen sollten. Sicher war es nicht perfekt, aber sie hofften, dass Elisha dort verstanden würde. Dass die Distanz ihre Beziehung belasten könnte, nahmen sie in Kauf. Gefühle zu zeigen galt für beide noch immer als Schwäche – im Privaten wie in der Öffentlichkeit.

Als sich die erste Zeit des Übergangs gelegt hatte, beide gerade Ende zwanzig, kam der Moment, auf den die Medien gewartet hatten: Robert machte Jen einen Antrag. Sie nahm ohne Zögern an. Schon damals war er nach außen hin Genie, Milliardär, Playboy und Philanthrop., was ihn gut beschrieb – doch sie kannte seine andere Seite. Im Privaten war er sanft, aufmerksam und voller Wärme. Das ließ er allerdings kaum jemand anderen sehen, denn für Robert bedeutete Zärtlichkeit in der Öffentlichkeit Schwäche.

Heute sind sie seit fast 24 Jahren liiert. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert. Der einstige Frauenheld wandelte sich langsam, Schritt für Schritt, zu einem Ehemann, dessen Herz an seiner Familie hängt. Nach außen hin blieb er der kühle Geschäftsmann, aber in den geschützten Momenten zwischen ihnen beiden war er nie etwas anderes als ihr Robert – ein Mann, der sie liebte und ihr Halt gab.

Die Jahre vergingen, die Kinder wurden älter, und ihr Leben schien seinen Rhythmus gefunden zu haben. Doch immer wieder brachten die Schatten der Vergangenheit Unruhe. Für Jen waren es die Erinnerungen an ihre eigene Familie, die von der Hochzeit erfahren hatte, oder die nagenden Zweifel, ob Roberts Mutter wirklich bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Diese Zeit lastete schwer auf ihnen, doch sie fanden immer wieder zurück an die Oberfläche. Nach außen wirkten sie stark und gefasst, auch wenn die Sehnsucht nach Nähe und einer einfachen Umarmung oft im Raum stand.

Als Roberts Fassade schließlich zusammenbrach, verstand Jen zum ersten Mal, wie tief die Abgründe wirklich reichten. Die Maske, die er jahrelang getragen hatte, verbarg nicht nur seine Sorgen vor der Welt – sondern auch vor ihr. Doch es war kein Schmerz des Verrats, sondern die Trauer über die Erkenntnis, dass er die Last so lange allein getragen hatte. In dieser Zeit fühlte sie sich, als hätte sie ihn und die Kinder im Stich gelassen. Erst viel später erfuhr sie, dass mehr dahintersteckte: verschlüsselte Akten, versteckt vor Robert.

An jenem Tag, als Jen das Büro abschloss und die Fenster abdunkelte, stand sie hinter ihm. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen sie sich auch im Umfeld der Firma Nähe erlaubten – etwas, das sie sonst immer voneinander trennten. Die Gedanken wurden dunkler. Der Verdacht, dass der Unfall seiner Mutter keiner gewesen war, legte sich wie ein Schatten über sie. Die Ungewissheit nagte an beiden und doch rückten sie enger zusammen. Ihre Zukunft war unklar, der Weg ungewiss. Nur eines wusste Jen sicher: Das Band der Liebe, das sie und Robert seit fast einem Vierteljahrhundert verband, würde nicht reißen. Auch diese Zeit würden sie überstehen. Während sie versuchte, die starke Frau an seiner Seite zu sein, war er der Mann, der sie nachts ins Bett trug, wenn es zu spät wurde. Kleine Gesten, die für Augenblicke die Last von ihren Schultern nahmen – und sie daran erinnerten, dass ihre Liebe nie an Glanz verloren hatte.


Eure gemeinsame Story
TRAGT HIER EURE STORY EIN!
Nun ja, wie du sicherlich oben bereits gelesen hast, ist hier alles – nur nicht einfach. Letztlich brauchen die beiden ihr Happy-End dringender denn je. Du kennst Rob, und seien wir ehrlich: Nach all dem Mist wissen wir nicht, ob nicht der Nächste um die Ecke kommt, der einen Anschlag plant … zumindest rein von der Hypothese meines Mannes her könnte das jederzeit passieren. Wachsam sein und ja nicht auffällig werden.

Nun, wie dem auch sei. Ich denke, wir sind uns beide einig, dass wir dir freie Hand lassen, was deine ersten Lebensjahre angeht. Was du vor dem Job gemacht hast, ist dir also freigestellt. Du kamst vor etwa – sagen wir – ca. 20 Jahren zu uns? Da kann man einiges erlebt haben, schließlich bist du einer der engsten Vertrauten in unserem Kreis. Du wurdest von Rob eingestellt (nicht, dass ich dich verachte, aber sowas fällt ihm am besten ein, wenn ich nicht zusehe). Wie dem auch sei, war die Skepsis am Anfang groß – nach all dem Wirrwarr der letzten Jahre –, doch du hast zumindest mein Vertrauen schnell genug gewonnen. Während du immer ein Auge auf Rob und die Kinder hattest (mich lasse ich außen vor – selbst ist die Frau … haha).

Nun, seitdem arbeitest du einfach bei uns, bist ein Teil der Familie. Auch wenn wir alle irgendwie nicht sehr gut mit dem Zeigen von Gefühlen umgehen können, hast du unser Vertrauen – auch wenn es mal hitzig und laut wird. Doch wir beide wissen, dass du dich für uns eine Kugel einfangen würdest, sollte es dazu kommen.

Im Grunde hast du freie Hand. Sei verrückt, sei der Teddybär mit einer harten Schale und weichem Kern, sei derjenige, der Anekdoten über uns beide an die Kinder weiterträgt, sei jemand, den man einfach nur liebgewinnen kann. Es ist schwer, eine Story für jemand anderen zu kreieren, weswegen du dich gerne vom echten Happy inspirieren lassen kannst. Nur deswegen suchen wir dich – allein sind wir eben aufgeschmissen. ^_^

Jon Favreau (favo, Veto recht)

XXX Happy XXX (Spitzename Happy muss sein

Freund der Familie, Sicherheitschef Bodyguard und Chauffeur

ca. 49

Sicherheitschef Bodyguard und Chauffeur

Calgary

Mittelschicht


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Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co
HIER EURE TRIGGERWAHRNUNGEN UND WÜNSCHE EINTRAGEN
*starrt immer wieder auf die Uhr* Wo bleibt nur @Robert Langford wenn man ihn mal braucht... OH! Du bist schon hier angekommen. Na dann herzlichen Glückwunsch, ich hoffe du bist noch nicht verstört genug. Rob... *seufzt* was mache ich dir vor er sitzt wieder in der Werkstatt wie immer. Aber gut da kann nicht so viel passieren. Nun gut auch, wenn mein Mann sich mal wieder verspätet, seine üblichen 2 Stunden, wenns hoch kommt, du weißt wir freuen uns auf dich und @Elisha Gwendolin Delacroix auch. Nun gut ich denke du hast genug gelesen. Hab Spaß an der Rolle, hau nicht einfach ab und joar viel gibt es ech nicht zu sagen komm rein.
*geht zurück ins Haus und geht ertst mal Robert anmeckern wieso er nicht da war*



when life gives you lemons, make lemonade
I've always been a hopeless romantic Things don't always go my way But there's not a lot you can do with lemons
Except make them into lemonade

Elisha Gwendolin Langford und Jax Craven zücken das Fernglas um zu stalken
Elisha Gwendolin Langford und Jax Craven feiern das hart
Jax Craven will mit dir einen Pumpkin Spice Latte genießen
zuletzt bearbeitet 28.09.2025 01:48 | nach oben springen

#4

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 14.10.2025 08:28
von Asher Crowe | 28 Beiträge
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Wohnort Calgary

Chase Hudson

Asher Crowe

27 Jahre

Geldeintreiber & stiller Inhaber der Bar 'The Dark Shade'

Calgary

früher Unterschicht, heute Oberschicht


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Geboren wurde Asher Crowe am 31. Oktober 1998 in Calgary. Das Datum war ein Detail, das später kaum jemandem Bedeutung beimaß, aber es markierte den Beginn eines Lebens, das von Entbehrung, Zähigkeit und einer stählernen Bindung zu einem anderen Menschen geprägt sein sollte: seinem zweieiigen Zwillingsbruder Ares. Sie kamen in einem Apartment am Rande der Stadt zur Welt, einem Ort, an dem die Wände schon lange aufgehört hatten, Wärme zu speichern. Das Zimmer roch nach kaltem Rauch, abgestandenem Wasser und Öl. Auf dem Fußboden lag Müll, auf dem Fensterbrett standen zerbrochene Flaschen; Menschen auch außerhalb der Wohnung nannten solche Viertel nur noch Namen auf Lageplänen, keine Häuser mehr. Die Mutter der Jungen, Marianne Crowe, war am Rande des Abrutschens, und niemand im Umfeld verhinderte, dass sie fiel. Wenige Monate nach der Geburt wurde sie tot aufgefunden. Die beiden Säuglinge lagen neben ihr, verwahrlost, mit eingefallenen Wangen und Augen, die zu schnell Erwachsenenblicke annahmen.

Das staatliche System reagierte, wie es oft reagierte: mit Prozeduren und Papieren. Die Jungen wurden voneinander nicht getrennt. Daraus ergab sich in den kommenden Jahren eine eiserne Regel ihres Lebens: Asher und Ares blieben zusammen. Die erste Pflegefamilie bot kurzfristig ein Dach, Nahrung und die Geste einer stabilen Routine, aber keine Wärme, keine Nähe. Fortwährendes Weiterreichen der Brüder wurde zur Norm. Pflegefamilie um Pflegefamilie, jede mit guten Vorsätzen, jeder Wechsel mit einer neuen Anpassung, neuen Regeln, neuen gewohnten Bruchstellen. Es gab Pullover, die unpassend rochen, Betten, die die Jungs nicht heimisch machten, Erwachsene, die nur darauf warteten, dass die Verantwortung weitergereicht werden konnte.

Früh lernte Asher: die Welt war kein Ort, der automatisch gab. Er lernte schneller als ein Kind sollte, welche Töne von Autorität Angst einhauchten und welche Reaktionen Respekt verschafften. Während Ares häufiger versuchte, durch Gehorsam und stille Anpassung Räume für Ruhe zu schaffen, entwickelte Asher eine Art Reflex, der Situationen in Aggression umzuwandeln, bevor sie ihn verletzen konnten. Diese Aggression war kein Angeborenes, sondern eine Waffe, die er anfertigte, weil die einfache Tatsache bestand, dass Wunden sich nicht von allein schlossen. Die Brüder hatten einander; das gegenseitige Verantwortungsgefühl war ihr größtes, beständigstes Kapital. Trennung war undenkbar — nicht nur wegen der Versorgungspapiere, sondern weil sie ohne den anderen verloren gewesen wären.

Die Schulzeit war ein steter Wechsel zwischen Pflichterfüllung und Rebellion. Asher war kein natürlicher Schüler. Sein Intellekt war nicht eingeschränkt; er zeigte ein schnelles Verständnis für Taktik und Menschenlese, aber die Institution Schule schien ihm oft wie ein Theaterstück, das an ihm vorbeiging. Er erschien, weil eine Pflegefamilie darauf bestand, und blieb, weil man ihn dort festhielt. Disziplinarische Vermerke häuften sich: Konflikte mit Lehrern, Schlägereien auf Pausenhöfen, Verwarnungen wegen Weglaufens. Die Note in einem Klassenbuch interessierte ihn genauso wenig wie die Beurteilung einer Pflegeperson. Viel wichtiger waren Regeln, die man verstehen und umgehen konnte. Er beobachtete, studierte Schwächen und reagierte. Mit fünfzehn verließ er erstmals lange das Zuhause, verbrachte Tage auf den Straßen, schlief in leerstehenden Gebäuden oder unter Brücken. Mit siebzehn war die Flucht endgültig; er wollte sich nicht länger kontrollieren lassen, und die Stadt bot Möglichkeiten, Anerkennung zu kaufen, die ihm in Häusern und Klassenzimmern versagt geblieben war.

Die Jungen verdienten sich etwas dazu mit Gelegenheitsjobs: Hilfsarbeiten in Autowerkstätten, Transport von Lasten, später kleine Einbrüche und Taschendiebstähle. Ares suchte Stabilität in legalen Jobs, versuchte, sich festzulegen, aber Asher sah frühe Grenzen, die ihn einengten. Die Stadtseite, auf der er sich zusehends bewegte, sprach eine andere Sprache: Respekt, Macht, Einschüchterung waren dort Währungen. Asher lernte schnell, dass Gewalt ein Mittel war, aber nicht beliebig; sie musste präzise sein, kalkuliert, so eingesetzt, dass sie ein Ergebnis brachte. Daraus formte sich sein Berufsweg: kein Studium, kein Abschluss, aber Fertigkeiten, die in den Schatten gewürdigt wurden. Er wurde ein Geldeintreiber und Problemlöser für Gruppen, die jenseits der Legalität operierten, ein Mann, der Forderungen durchsetzte, Schutzgeld einsammelte und Probleme löste, bevor sie größer wurden. Gewalt war für ihn nie Selbstzweck, sondern Instrument; doch je länger er den Pfad ging, desto mehr verwischten die Linien zwischen Notwendigkeit und Lust an Macht.

Es gab Einschnitte, Nächte, die ihm präsent blieben wie Narben. Mehrere Male wurde er verhaftet, meistens wegen kleinerer Delikte — Körperverletzung, Besitz gestohlener Waren, öffentliche Ruhestörung — und mehr als einmal saß er kurz ein. Diese Einsätze waren nie Reuepausen, sondern Intervalle, in denen die Außenwelt seine Existenz mit einem Raster belegte und ihm zu verstehen gab, dass er leicht zu definieren war: Problem, Gefährder, ohne Perspektive. In einer besonders harten Saison wurde er in einen Überfall verwickelt, der schiefging. Eine Kugel riss durch Fleisch und Haut, hinterließ eine Narbe entlang des Unterarms, und Asher erlebte das, was er zuvor nur zugelassen hatte: die Verwundbarkeit seines eigenen Körpers. Die Narbe wurde später von ihm dekoriert, mit einem Tattoo eines Raben ergänzt, Symbol für Überleben und Erinnerung an jene, die fielen oder verschwanden. Verletzung brachte in ihm keine Zähmung; sie brachte eine Kälte, einen Fokus, der ihn effizienter machte.

Ares blieb der ruhigere Pol. Wo Asher Gruppenzugehörigkeit in Straßen und Clubs fand, suchte Ares eine andere Ordnung: Gelegenheitsarbeit in einer Werkstatt, später eine Beschäftigung in einem sozialen Betrieb, vielleicht eine Ausbildung im Handwerk. Ihre Wege trennten sich nicht vollständig; sie blieben in einem Geflecht aus Verpflichtungen und Schuldgefühlen verbunden. Ares hielt Asher an manchen Tagen davon ab, endgültig zu weit zu gehen, indem er nur anwesend war, indem er Asher das stillschweigende Versprechen der Treue gab. Diese Treue war nicht immer heilend. Sie war eine Last, ein Druck, der Asher manchmal dazu zwang, Entscheidungen zu treffen, die stärker und extremer waren als nötig.

Asher entwickelte auch ein Gespür für Schutz und Besitz. Er lebte in einem umgebauten Lagerhaus nahe des Bow River, einem Ort, der halb Werkstatt, halb Wohnraum war. Dort richtete er sich ein, mit improvisierten Möbeln, Werkzeugen und einem Motorrad, das er selbst zusammenbastelte. Die Wohnung war spärlich, aber zweckmäßig; sie war ein Territorium, kein Zuhause im herkömmlichen Sinne. Freunde hatte er wenige; die, die ihn umgaben, kannten die Regeln: keine Fragen, keine sentimentalen Erwartungen, Loyalität gegen Leistung. Beziehungen zu Frauen oder Männern waren flüchtig, funktional, selten intim. Intimität war etwas, das er misstrauisch betrachtete, als wäre sie ein Luxus, den er nie wirklich verdient hatte.

Sein Beruf als Geldeintreiber führte zu moralischen Grenzüberschreitungen. Es gab Momente, in denen er Menschen verletzte, die ihm nichts getan hatten, in denen Furcht seine Hand leitete. Es gab aber auch Zeiten, in denen seine Aktionen – so brutal sie erscheinen mochten – Schutz für eine Gruppe bedeuteten. Er entwickelte eine moralische Logik, die auf Loyalität, Gegenseitigkeit und Effizienz basierte. Wer bezahlt, bekommt Ruhe. Wer seine Schulden nicht beglich, lernte die Konsequenzen. In diesen Regeln fand Asher Sicherheit. Er vermied größere kriminelle Organisationen, weil ihm die Bedingung von Fremdbindung nicht passte; statt dessen arbeitete er für lokale Netzwerke, Cliquen, kleine Betreiber, die ihre Operationen in den Schatten hielten, aber keine Heere an Loyalität verlangten.

Die Jahre formten sein Gesicht. Sein Lachen, wenn es kam, war kurz und überraschend. Sein Blick blieb immer wachsam, als könnte jederzeit jemand hinter einer Tür hervorspringen. In ruhigen Nächten dachte er an die Mutter, an das Apartment, an die Kälte jener ersten Tage. Er konnte nicht weinen; es war ihm nicht möglich, das rollende Gewicht der Jahre in Tränen auszudrücken. Stattdessen schwor er, dass niemand ihm wieder das nehmen würde, was er sich erarbeitete. Es war eine Abwehr, die sich in Besitzergreifung übersetzte: von Geld, von Territorium, von Respekt.

Wichtige Wendepunkte blieben nicht aus. Eine schwere Auseinandersetzung mit einem Rivalen führte zu einem längeren Krankenhausaufenthalt. Während dieser Zeit erkannte er, wie fragil seine Position war. Er beobachtete andere Männer, die einst stark erschienen und nun zerbrechlich waren. Dies war kein Moment der Buße, sondern ein nüchterner Blick auf das Altern, die Verletzlichkeit und die Konsequenzen des Lebens, das er gewählt hatte. Nach der Genesung ging er zurück in seine Rolle, aber mit einer zusätzlichen Vorsicht: mehr Planung, weniger Show. Er delegierte mehr, lernte, andere einzusetzen, und schärfte seine ökonomischen Instinkte. So wurde er nicht nur Ausführer von Gewalt, sondern ein Kalkulator davon, wann Gewalt sich lohnte.

Ares blieb der Kompass, auch wenn die Nadel oft zitterte. Er war es, der Asher daran erinnerte, dass es Alternativen gab, wenn auch wenige. Ares ruhige Hartnäckigkeit öffnete gelegentlich Türen zu legalen Gelegenheiten, die Asher ignorierte oder zu verschmähen schien. Dennoch gab es zwischen ihnen keine Heldenhandlungen. Ihre Beziehung war ein Band mit Knoten: Verantwortung, Betrug, Schuld, Schutz. Manchmal übernahm Ares Schulden von Asher, manchmal zahlte Asher heimlich Waren, die Noah brauchte. Die Tauschlogik ihrer Bindung war komplexer als Liebe; sie war Überleben in menschlicher Form.

Vor etwa einem Jahr trat etwas Unerwartetes in Ashers Leben. Eine Gelegenheit, die anders war als die üblichen Geschäfte – weniger gefährlich, aber mit mehr Bedeutung.
Ein alter Bekannter aus der Szene, ein Barkeeper namens Dean Mercer, suchte nach Investoren, um eine neue Bar im Süden von Calgary zu eröffnen. Asher kannte Dean von früher – ein Mann, der ihm einst einen Gefallen schuldete, den Asher nie eingefordert hatte.

Dean wusste, dass Asher Geld hatte – schmutzig verdientes Geld, das irgendwo hinmusste.
Doch es war nicht nur das. Vielleicht war es auch der Gedanke, etwas Eigenes zu haben, etwas, das nicht auf Blut und Angst gebaut war. Etwas, das seinen Namen trug, aber niemand wusste.

So wurde Asher stiller Teilhaber der Bar The Dark Shade. Offiziell gehörte sie Dean. Auf dem Papier hatte Asher keinen Anteil, aber hinter verschlossenen Türen wusste jeder, wem die Bar wirklich Schutz verdankte.

The Dark Shade wurde schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Nachtschwärmer, Musiker, Arbeiter – und für Menschen, die Geschäfte machten, über die man besser schwieg. Eine Bar mit dunklem Licht, ehrlichem Alkohol und einem Hauch Gefahr.
Asher hielt sich selten dort auf, meist im Hintergrund. Doch manchmal saß er an seinem Stammplatz – ein Tisch in der hinteren Ecke, halb im Schatten, halb im Licht. Von dort beobachtete er die Welt, die ihm einerseits gehörte und ihn andererseits nie wirklich wollte.

Für ihn war die Bar mehr als nur ein Investment. Sie war sein Versuch, sich ein Stück Kontrolle über sein Leben zurückzuholen. Ein Ort, an dem er die Regeln bestimmte, ohne zuzuschlagen.

Im Alter von 27 lebt Asher an der Schnittstelle von Erinnerung und Gegenwart. Er hat keinen Schulabschluss, keine universelle Anerkennung, aber er hat Einfluss in Kreisen, die nicht in offiziellen Statistiken auftauchen. Seine Hände sind rau, seine Haltung reserviert; seine Loyalität ist teuer erkauft und oft ausschließlich dem eigenen Blut vorbehalten. Er hat gelernt, dass die Welt kein sicherer Ort ist und dass niemand aus reinem Altruismus bleibt. Er hat gelernt, dass man sich nehmen muss, was man braucht, und dass die Härte, die er zeigt, die einzige Form war, in der das Leben für ihn beaufsichtigt werden konnte.

Die Narbe am Unterarm, das Tattoo des Raben, das alte Gefühl der Kälte, die er am Morgen nach der Beerdigung seiner Mutter empfand — all das sind Keine-Helden-Markierungen eines Lebens, das nicht nach Vergebung fragt, sondern nach Verständlichkeit. Asher Crowe ist ein Produkt seiner Umstände, ein Mann, der sich selbst erschaffen hat aus dem Dreck und den Entscheidungen, die ihm möglich waren. Er ist zugleich Wächter und Brandstifter in einer Welt, die ihm niemals Schichten von Fürsorge anbot. Und trotz aller Härte bleibt die Erinnerung an ein kleines Baby in einem kalten Zimmer, das in die erste Welt geweint wurde, ein Scharnier, das alles andere dreht.
Eure gemeinsame Story
Du kannst einen Teil davon aus meiner Storyline entnehmen. Wir beide kennen uns von früher. Das ist sicherlich nun gut 6 oder 7 Jahre her. Damals hab ich dir geholfen und seitdem bist du mir noch einen Gefallen schuldig. Ich habe diesen bisher eben noch nie eingelöst gehabt, aber jetzt kommt es eben dazu. Du selbst bist nun eben dabei deine eigene Bar aufzubauen, was für dich ein Lebenstraum ist. Du suchst natürlich dafür nach Investoren und so kommst du eben auf mich. Es ist bekannt das ich das Geld dazu habe. Kein ehrlich verdientes Geld, aber das ist dir so oder so egal. Schließlich würde ich sagen uns verbindet wirklich sowas wie eine Freundschaft. Immerhin haben wir auch schon zusammen gearbeitet und uns dabei auch gegenseitig unterstützt. Also investiere ich in deine Bar, bin aber nur stiller Teilhaber. Offiziell gehört der Laden dir, aber inoffiziell treffe ich dort die Entscheidungen. Für uns beide funktioniert das, denn du vertraust mir und ich vertraue dir. In diesem gegenseitigen Einverständnis bauen wir beide diesen Laden auf die eben der Treffpunkt für die unterschiedlichsten Menschen wird.

Deine Wahl

Dean Mercer (kann geändert werden)

Kumpel, Vertrauter

30 Jahre

Inhaber der Bar 'The Dark Shade'

Calgary, ist aber kein Muss

Bestenfalls die Mittelschicht


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Das wichtigste ist eigentlich nur das du Spaß an der Rolle hast und eben nicht direkt verschwindest. Du bist schließlich auch für mich sehr wichtig. Ansonsten lege ich Wert auf eine offene Kommunikation. Wenn also etwas ist, rede mit mir. Das kann viel bewirken. Da spreche ich aus Erfahrung und du kannst alles bei mir ansprechen. Der Rest ist sicherlich bekannt, denn das RL geht vor. Aber wichtig ist mir eben auch das eine gewisse Aktivität besteht. Fragen stell mir gern. Eigene Ideen sind auch gerne gesehen. Also ich erwarte dich und freue mich auf dich.


⠀⠀⠀⠀⠀⠀

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Jax Craven feiert das hart
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#5

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 16.10.2025 21:26
von Jennifer Langford | 121 Beiträge
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Gwyneth Paltrow, Robert Downey Jr. & Emma Stone

Jennifer & Robert Labgford- & Elisha Gwendolin Delacroix

42 & 20

Unternehmer & Studentin

Calgary

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Robert Anthony Langford war kein gewöhnlicher Mann. Mit 42 Jahren war er ein hoch angesehener Wissenschaftler und Waffenentwickler, der für die US-amerikanische und kanadische Regierung arbeitete. Seine Expertise lag in der Entwicklung hochkomplexer Verteidigungssysteme, die die Sicherheit beider Nationen gewährleisten sollten. Doch hinter seinem ruhigen, selbstsicheren Äußeren verbarg sich eine dunkle Vergangenheit, die nur wenige kannten.
Robert war bekannt für seine Willensstärke, seine enorme Intelligenz und seine Fähigkeit, auch in den schwierigsten Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Sein Leben war geprägt von einer gewissen Gelassenheit, die er durch sein ausschweifendes Partyleben noch unterstrich. Trotz seiner Loyalität gegenüber seinem Land und seinem Beruf trug er einen Gott-Komplex in sich – das Gefühl, die Welt kontrollieren zu können, wenn er nur die richtigen Informationen und die Macht dazu hätte. Er nahm vieles nicht allzu ernst, sah die Welt oft mit einer gewissen Distanz, doch tief in seinem Inneren brodelten Zweifel und dunkle Gedanken.
Seine gefühlskalte Art war eine Schutzmauer, die er aufgebaut hatte, um die schmerzhaften Erinnerungen an die Vergangenheit zu verdrängen. Erinnerungen, die ihn immer wieder heimsuchten, wenn er sich in stillen Momenten mit alten Akten beschäftigte oder in den Nächten, wenn die Partys vorbei waren und die Dunkelheit ihn umhüllte.

Kapitel 1: Die Familientradition


Robert stammte aus einer Familie, die seit Generationen im Bereich der Verteidigung und Sicherheit tätig war. Sein Vater, Charles Langford, war eine bedeutende Figur in der Firma, die für die Entwicklung von Waffen, Abwehrsystemen und strategischen Verteidigungstechnologien für die US- und kanadische Regierung verantwortlich war. Charles war ein Mann von großem Einfluss, bekannt für seine brillante Ingenieurskunst und seine unermüdliche Hingabe an die nationale Sicherheit.
Doch das Familienunternehmen wurde von einem tragischen Ereignis erschüttert, das alles veränderte. Es war ein kalter Wintertag, als Charles bei der Erschaffung eines neuen Abwehrsystems ums Leben kam. Das Projekt galt als bahnbrechend, doch während der Tests kam es zu einem katastrophalen Unfall. Das System, an dem Charles gearbeitet hatte, explodierte in einer gewaltigen Detonation. Die offiziellen Berichte sprachen von einem technischen Fehler, doch Gerüchte begannen, die Runde zu machen: War es wirklich nur ein Unfall? Oder war es absichtlich herbeigeführt worden?
Viele glaubten, dass Charles Opfer eines Sabotageakts geworden war, um das Projekt zu sabotieren oder um eine andere, dunklere Agenda zu verschleiern. Robert war damals noch ein Kind, doch die Bilder des Unfalls und die Gerüchte um ihn verfolgten ihn sein Leben lang. Er spürte, dass mehr hinter dem Tod seines Vaters steckte, als die offizielle Version erkennen ließ. Doch die Wahrheit blieb verborgen, verschleiert durch Macht, Einfluss und Geheimhaltung.

Kapitel 2: Erwachsen werden durch den ganz normalen Wahnsinn


Die Jahre nach dem Tod seines Vaters waren für Robert eine Zeit des Umbruchs. Mit 16 Jahren wurde er in Internate geschickt, um ihn vor den dunklen Schatten der Familiengeheimnisse zu schützen. Doch die Abgeschiedenheit und die strenge Erziehung konnten den Schmerz nicht lindern. Seine Mutter, Elizabeth Langford, war eine starke, warmherzige Frau, die stets versuchte, die Familie zusammenzuhalten. Dennoch, war sie der Meinung, dass Robert so weit wie möglich weg sein sollte. Weg von den Problemen und Geheimnissen, die die Familie umgab. Deswegen fand seine Mutter es besser, ihn nach Frankreich zu schicken. Immerhin hatte dort das Familienunternehmen die europäische Linie damit abgedeckt. Dort sollte Robert nicht nur sein Studium beginnen und abschließen, sondern sich dort aufhalten.
Auch wenn er es etwas merkwürdig fand, verkaufte seine Mutter ihm das als Lernreise, als Weiterentwicklung für die spätere weiterführung des Konzerns. Trotz skepsis konzentrierte sich Robert auf seine Ausbildung. Er vertiefte sich in Elektrowissenschaften und Bauwissenschaften, um die Technologien seiner Familie besser zu verstehen. Er war ein brillanter Schüler, meisterte beide Studiengänge mit Bravour und stieg schnell im Familienunternehmen auf.

Während seiner Zeit in Frankreich, lernte er auch recht früh Jennifer Delacroix kennen und irgendwie auch lieben. Anfängliches Interesse in dem Alter hatte wohl jeder gehabt. Ein bisschen feiern hier, ein bisschen feiern dort. Nichts ernstes, wie er es zumindest halten wollte. Aber, es klappte nicht alles im Leben wie man es sich vorstellte. Zumal er davon aus ging, dass es zwischen ihm und Jennifer eher ein einmaliger Ausrutscher war. Zu viel Alkohol, noch grün hinter den Ohren, Kopf voll mit den Studium, oder eben auch Partys. Für ihn war Es nicht schwer, ob er nun zur Vorlesung ging oder nicht, interessierte ihn meistens nicht mal. Dafür war er durch und durch ein Genie. Genau wie einst sein Vater. Und dennoch, hatte er Schwächen wie jeder andere auch. Er mochte Jen, hatte aber nie vor gehabt es ihr zu gestehen. Denn eigentlich wollte er im gegensatz zu seiner Mutter, nach dem Studium wieder nach Kanada zurück. Doch das änderte sich, da Jen schwanger war und er mochte vieles sein, aber sie sitzen lassen kam dafür nicht in Frage. Seine Mutter war auch die erste, die davon erfuhr und sich natürlich freute und merkte, dass zwischen den beiden mehr in der Luft lag als nur gängigs Uni-Geflüster. Und sie sollte recht behalten. Denn er blieb in Frankreich. Bei Jen und seinem Sohn. Zwar war angedacht gewesen, nur ein Kind zu haben, aber scheinbar ging das im jahr 2004 nach hinten los, denn Elisha erblickte das Licht der Welt.


Kapitel 3: Der Verlust der Mutter


Eines Abends, während eines stürmischen Herbsttages, erhielt Robert die Nachricht vom Unfalltod seiner Mutter. Es war ein scheinbar gewöhnlicher Autounfall auf einer einsamen Landstraße. Das Wetter war schlecht, der Regen prasselte gegen die Scheiben, und die Polizei sprach von einem tragischen Zufall. Doch Robert spürte, dass mehr dahintersteckte.
In den folgenden Wochen begann er, die Umstände genauer zu hinterfragen. Er fand Hinweise, die Zweifel säten: Das Auto war unversehrt, keine Anzeichen von Bremsversagen oder anderen technischen Problemen. Es gab keine Zeugen, nur Gerüchte, die sich in der Familie und im Umfeld verbreiteten. Manche sagten, es sei ein Unfall, andere flüsterten von Sabotage. Doch die Zweifel an den Umständen des Todes seiner Mutter blieben.
In stillen Nächten, wenn er allein war, fragte er sich immer wieder: War es wirklich nur ein Unfall? Oder wurde auch dieser Tod absichtlich herbeigeführt, um eine dunkle Wahrheit zu verbergen? Elisha war zu dem Zeit 7 geworden und XXX bereits 12. Wie die Zeit nicht nur verging, aber da nun seine Mutter auch nicht mehr da war, musste er wieder zurück nach Kanada. Und so hieß es für die kleine ungewöhnliche Familie, raus aus der EU und zurück in seine Heimat und das war Calgary.

Kapitel 4: Das dunkle Geheimnis


Jahre vergingen, doch die Zweifel nagten an Robert. Vor etwa einem halben Jahr stieß er bei alten Akten und Aufzeichnungen auf Hinweise, die alles in einem neuen Licht erscheinen ließen. Es waren Dokumente, die von Manipulationen und Unregelmäßigkeiten bei den Unfällen berichteten.
Er fand Hinweise auf geheime Tests, versteckte Protokolle und sogar Hinweise auf eine mögliche Sabotage. Es schien, als ob jemand in der Familie oder im Unternehmen alles daran gesetzt hatte, die Wahrheit zu verschleiern.
Diese Entdeckung war ein Schock für ihn. Sie warf einen dunklen Schatten auf sein Leben und ließ ihn an der Integrität seiner Familie zweifeln. War sein Vater Opfer eines Komplotts geworden? War seine Mutter auch nur ein weiteres Opfer?
Doch trotz des Wissens, das er nun in sich trug, entschied sich Robert, die Wahrheit für sich zu behalten. Er wusste, dass das Wissen gefährlich war. Niemandem zu trauen, war seine Devise geworden. Er fürchtete, dass die Enthüllung alles zerstören könnte – sein Leben, seine Familie, das Unternehmen.
In den Nächten, wenn er allein war, spürte er die Last der Geheimnisse auf seinen Schultern. Die dunklen Hinweise, die er gefunden hatte, waren wie Schatten, die ihn immer wieder heimsuchten.

Kapitel 5: Der innere Konflikt


Roberts Leben ist ein ständiges Ringen zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite steht seine unerschütterliche Loyalität gegenüber dem Familienunternehmen, das seit Generationen im Bereich der Verteidigungstechnologie tätig ist. Dieses Imperium, das auf den Schultern seines Vaters und Großvaters gebaut wurde, ist für ihn mehr als nur eine Firma – es ist ein Vermächtnis, eine Verantwortung, die er mit Stolz trägt.
Auf der anderen Seite jedoch brodelt in ihm eine dunkle Wahrheit, die er vor der Welt verbergen möchte. Die Hinweise, die er bei alten Akten, verschlüsselten Dokumenten und versteckten Archiven gefunden hat, sind wie Schatten, die sich immer weiter in sein Bewusstsein schleichen. Sie erzählen von Manipulationen, Sabotageakten und möglicherweise sogar vorsätzlichen Morden, um bestimmte Projekte zu schützen oder zu vertuschen.
Sein Gott-Komplex – das Gefühl, die Welt kontrollieren zu müssen, um sie zu schützen – treibt ihn an. Er glaubt fest daran, dass er die Wahrheit kennen und beherrschen muss, um das größere Wohl zu sichern. Doch je mehr er in die dunklen Geheimnisse eintaucht, desto mehr erkennt er, dass diese Erkenntnisse ihn selbst in Gefahr bringen.
In stillen Nächten sitzt er oft allein in seinem luxuriösen Arbeitszimmer, umgeben von Monitoren, Datenbanken und alten Akten. Er fühlt die Schwere der Verantwortung auf seinen Schultern. Er weiß, dass das Offenlegen der Wahrheit alles zerstören könnte: das Familienerbe, die Sicherheit seiner Lieben, vielleicht sogar das Gleichgewicht der Welt.
Sein Verstand sagt ihm, dass er handeln muss, doch sein Herz zögert. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, die dunklen Machenschaften ans Licht zu bringen, und der Angst vor den Konsequenzen. Die Loyalität gegenüber seinem Vater, der einst alles für die Sicherheit des Landes geopfert hat, kämpft gegen den Drang an, die Wahrheit zu enthüllen.
Dieses innere Dilemma führt zu quälenden Nächten, in denen er zwischen Pflicht und Moral, zwischen Vertrauen und Verrat schwankt. Seine wissenschaftliche Leidenschaft, die ihn stets angetrieben hat, wird durch die dunklen Geheimnisse überschattet. Er fühlt sich wie ein Wächter, der eine verborgene Tür bewachen muss – doch je mehr er sie verschließt, desto schwerer wird die Last auf seinem Herzen.

Kapitel 6: Das Unterbewusstsein


Roberts Leben gleicht einer sorgfältig inszenierten Maske. Nach außen hin wirkt er wie ein erfolgreicher, unerschütterlicher Mann, der in den glitzernden Scheinwerfern von Partys und flüchtigen Begegnungen alles hinter sich lässt. Seine Nächte sind erfüllt von exzessivem Feiern, teuren Getränken und oberflächlichen Gesprächen, die nur dazu dienen, die dunklen Gedanken und die schwere Last in seinem Inneren zu verdrängen. Diese Fassade ist wie eine schützende Hülle, die er um sich herum aufgebaut hat, um die Wahrheit, die in seinem Inneren brodelt, zu verbergen. Doch je mehr er sich in diesem Leben verliert, desto mehr spürt er, dass die Schatten der Vergangenheit ihn immer stärker einholen. Die Hinweise, die er bei seinen Recherchen entdeckt hat – dunkle Machenschaften, Vertuschungen, vielleicht sogar Verbrechen – sind wie ein Fluch, der ihn verfolgt. Sie sind wie Gespenster, die in den Ecken seines Bewusstseins lauern und ihn nachts nicht zur Ruhe kommen lassen. In den stillen Momenten, wenn die Partys vorbei sind und die Lichter erlöschen, bleibt er allein mit seinen Gedanken. Dann hört er die Stimmen seiner dunklen Entdeckungen, die wie Flüstern in seinem Kopf widerhallen. Er sieht die Bilder vor sich: Unfälle, die er nie ganz glauben konnte, Zeugenberichte, die nicht zusammenpassen, und Hinweise auf eine Wahrheit, die zu schrecklich ist, um sie auszusprechen. Diese Erinnerungen sind wie Schatten, die sich in seinem Geist ausbreiten. Sie lassen ihn nicht mehr los. Er fühlt, wie die Angst vor der Wahrheit wächst, während die Angst vor den Konsequenzen ihn lähmt. Er fragt sich, ob er den Mut aufbringen kann, die dunklen Geheimnisse ans Licht zu bringen, oder ob er sie für immer in seinem Herzen verschließen wird. Sein wissenschaftlicher Ehrgeiz, der ihn stets angetrieben hat, wird von Zweifeln überschattet. Er fragt sich, ob all die Arbeit, all die Innovationen, die er vorantreibt, wirklich das Richtige sind, wenn sie mit so viel Dunkelheit verbunden sind. Die Visionen von einer besseren Zukunft, die er einst hatte, scheinen in diesem Moment so fern wie nie zuvor. Doch tief in seinem Inneren spürt er eine wachsende Unruhe. Die Wahrheit ist wie ein unaufhaltsamer Strom, der sich seinen Weg bahnt. Er erkennt, dass er sich entscheiden muss: Wird er die dunklen Geheimnisse offenbaren und damit alles riskieren, was er aufgebaut hat? Oder wird er sie für immer in seinem Herzen verschließen, um den Schein zu wahren? Diese Entscheidung lastet schwer auf ihm. Sie ist wie eine schwere Kette, die ihn immer wieder zurückhält. Während er durch die Nächte wandert, fühlt er die Kälte der Einsamkeit und die Schwere seiner Verantwortung. Die Zukunft liegt ungewiss vor ihm, und er weiß, dass sein nächster Schritt alles verändern könnte – für immer.

Kapitel 7: Seine Familie


Frankreich.
Die Stadt der Liebe, wobei das ganze Land scheinbar an diesem Mythos fest hält. Europa hat ein anderes flair als Amerika oder Kanada. Das stellte er relativ früh fest, als er Jennifer kennenlernte. Ihm war das egal, ob sie einen Adelstitel besaß oder nicht, im Grunde war das alles nur irgendwelches Bla Bla aus den frühen kaiserlichen Dynastien, die sich irgendwelche Länder oder Regionen unter den Nagel gerissen hatten um alterstümlichen Völkermord zu begehen und das Sagen zu haben, wo das Ende irgendwann eh kommen würde. Die meisten Königshäuser dienten nur noch zur anschaulichen Dekoration und wurde von anderen Regierungselementen abgelöst. Geblieben ist vielleicht der Titel, aber wer konnte sich schon an die Erfolge oder Niederlagen erinnern, die es einst gegeben hatte? Niemand. Und das war gut so.
Jennifer war zum glück nicht irgendein Snop die ihre Nase so weit oben trug, das man bei Regen mit einem Regenschirm hinterher laufen musste. Nein, sie war alles andere, aber nicht hochnäsig. Sie wusste was sie wollte und was ihr nicht passte gab sie direkt zu ihrem besten. In einem normalen Ton, tbc


Jennifer Delacroix – ein Name, den sie nur zu gern abgelegt hätte – wuchs in Frankreich auf.
Sie lebte zwischen Erwartungen, denen sie niemals gerecht werden konnte und auch gar nicht wollte. Am 08.08.1983 erblickte sie das Licht der Welt. Damals konnte niemand ahnen, in welchem Umfeld sie aufwachsen würde. Einen goldenen Löffel bekam sie jedenfalls nicht in den Mund gesteckt. Zwar stammte ihre Familie vom Adel ab, trug jedoch keinen Titel – was die Situation eher komplizierte. Ihr Vater hatte einen angesehenen Beruf in der Wirtschaft und verdiente mehr als genug. Ihre Mutter aber kümmerte sich um vieles – nur nicht um Jen. Stattdessen wurde sie von Nannys großgezogen, weshalb sie zunächst glaubte, dass ihre Eltern schlicht kein Interesse an ihr hätten. Wirklich verstanden hat sie das allerdings erst viel später.

Die ersten Jahre ihrer Kindheit verschwimmen glücklicherweise in ihrer Erinnerung. Die ersten klaren Momente waren die, in denen sie sich gegen andere Kinder behaupten musste. Ein normaler Kindergarten oder gar eine gewöhnliche Schule? Undenkbar – schließlich sollte man sehen, dass Adel in ihrem Blut floss. Welch ein Unsinn: blaues Blut und ähnliche Mythen. Ihre Kindheit bestand eher aus Verboten: immer gerade sitzen, keine schmutzige Kleidung, bloß nichts falsch machen. Oft luden ihre Eltern zu Dinners ein – Abende, die Jen verabscheute. Mit der Zeit begann sie, solchen Veranstaltungen fernzubleiben. Je älter sie wurde, desto mehr gelang es ihr, sich von diesen Fesseln zu lösen.

Geschenke wie Puppen oder Puppenhäuser erhielt sie reichlich, doch das Spielen damit war verboten. Selbst ihr Bruder, mit dem sie nur wenig Kontakt pflegte, musste sich dem anpassen. So begann sie schon früh, gegen die Erwartungen zu rebellieren – sehr zum Missfallen ihrer Eltern. Jen war keine Puppe, die man ausstellen konnte, sondern ein Mensch mit Gefühlen, die sie auch zeigte. Zwar fühlte sie sich oft einsam, doch sie suchte sich ihre Freiräume. Nach der Schule traf sie sich heimlich mit „normalen“ Kindern, spielte mit ihnen und schuf sich so ihre eigene Kindheit – eine, die sie wirklich als ihre bezeichnen konnte. Schließlich kannte sie ja nicht mal wirklich ihren Großen Bruder der schon sehr früh ins Internat gesteckt wurde und der absolute Liebling war.

Mit dem Eintritt ins Teenageralter verschärfte sich die Situation. Ihre Eltern stellten jegliche finanzielle Unterstützung ein, was Jen allerdings weniger störte, da sie ohnehin nie viel davon angenommen hatte. Schließlich wollte sie studieren, und ihre Noten waren trotz mancher Ausreißer tadellos. Während Hausarrest oder ähnlicher Strafen blieb ihr kaum etwas anderes übrig, als zu lernen. Um ihr Studium zu finanzieren, begann sie zu modeln. „Selbst ist die Frau“, sagte sie sich – und tatsächlich konnte sie sich mit dem Nebenjob über Wasser halten. Neben ihrem Bachelor und später dem Master arbeitete sie in ganz Frankreich, zog schließlich ins Studentenwohnheim und suchte so viel Abstand wie möglich zu ihrer Familie.

Ihre Familie wusste irgendwann nicht einmal mehr, wo sie lebte – was Jen die Ruhe gab, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und sich nebenbei mit einem Kommilitonen einige Computerkenntnisse anzueignen. Sie fand es faszinierend, wie vielfältig das Ganze war. Mit zunehmender Zeit, die sie sich dafür nahm – neben Job und Studium –, lernte sie jeden Tag mehr. Schließlich entschied sie sich, ihr Sprachwissenschaftsstudium mit Computerlinguistik zu verknüpfen. Damit wurde ihr Studium durch Informatik ergänzt: Grundlagen der Programmierung, Algorithmen und mehr. Ein Weg, den man von ihr wohl am wenigsten erwartet hätte, da auch Mathematik und Statistik dazugehörten. Irgendetwas musste sie ja von ihren Eltern geerbt haben – zumindest das Verständnis für Zahlen, Sprache und deren Zusammenhänge.

In dieser Zeit lernte Jen auch Robert kennen. Gerade einmal 17, noch grün hinter den Ohren, keine Ahnung vom Leben – und schon in der namhaften Firma der Familie Langford angestellt. Na ja, einfach konnte schließlich jeder. Da Jen mit ihrem Aussehen, ihren Noten und ihrem Wissen überzeugte, nahm man sie ebenfalls. Dass sie sich letztlich durchsetzte, war überraschend genug. Sie kannte Robert schließlich durch seine zahlreichen Schlagzeilen, aber eben auch durch seinen Namen: Frauenheld, Aufreißer, sich keiner Schuld bewusst. Wäre er nicht so gut aussehend gewesen, hätte sie sich wohl nicht auf diesen Trip mit ihm eingelassen. Doch durch die Nachtklubs der Stadt trieben sie sich herum – und am Ende landeten die beiden im Bett. Dass daraus letztlich ein Bund fürs Leben werden würde, ahnten beide zu diesem Zeitpunkt nicht. Robert hatte es also mal wieder geschafft, eine unbedarfte Frau zu verführen.

Nach dieser Nacht lief so ziemlich alles schief, was hätte schieflaufen können. Nicht nur, dass beide unvorsichtig mit der Verhütung waren – auch sonst schien alles wie verhext. Letztlich brachte erst ein Arztbesuch zwei Monate später Gewissheit. Da Jen niemand war, der mit jedem ins Bett stieg, war ihr sofort klar, wer der Vater war. Sie stellte Robert vor die Wahl: Entweder würde er Verantwortung übernehmen – oder er würde ein Leben lang dafür bezahlen. Jen war nicht auf den Mund gefallen, und so verlief dieses Gespräch flüssig, aber bestimmend.

Von Liebe war zu diesem Zeitpunkt noch wenig zu spüren. Doch es waren die kleinen Dinge, die mit der Zeit kamen. Während beide sich für das Kind und gegen einen Rosenkrieg entschieden, fingen sie an, Hand in Hand zu arbeiten. Jen hielt Robert den Rücken frei, während er – zur Abwechslung – Dinge tat, die sie nicht aufregten. Vertrauen, Ehrlichkeit und Gespräche über ihr beider Leben kamen hinzu. Die Medien zerrissen sich das Maul über sie, doch Jen und Robert ließen sich nicht beirren. Sie arbeiteten hart – für sich, für die Firma und für ihr Kind.

Im Jahr 2000 wurde ihr Sohn geboren. So anstrengend die Geburt auch war, beiden war sofort klar, dass er das einzige Kind bleiben sollte – so leicht, wie man es sich vorstellte, war es eben nicht. Doch obwohl weder Jen noch Robert Ruhe gaben – beide wollten auch ihr Studium abschließen –, wuchsen sie als Team zusammen. Die Liebe war noch zart wie eine Pflanze, doch sie war stark genug, um zu wachsen.

Nachdem beide ihr Studium abgeschlossen hatten und ihr Sohn bereits aus den Windeln war, kam es auf einer Dinnerparty, die beide wahnsinnig langweilig fanden, zu einem Vorfall, den sie schneller bereuten, als ihnen lieb war. Die Pille, die Jen nahm, versagte an diesem Abend komplett. Langeweile und Alkohol – keine gute Mischung, wie man schon fünf Jahre zuvor bemerkt hatte. Jen wurde schwanger. Zwischen Abtreibung und Vertuschen schwankend, wurden sie durch einen Leak in den Medien unter Druck gesetzt. Woher die Information kam, wussten beide nicht. Doch einen Skandal zuzulassen, wäre für die Firma und den Namen Langford verheerend gewesen.

Also trug Jen auch das zweite Kind der Familie aus. Da beide kaum Zeit hatten, Elisha die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie gebraucht hätte, wurde eine Nanny angestellt. Sicherlich nicht die beste Lösung – aber die einzige, die möglich war. Robert und Jen versuchten, das Bild der Familie und den Namen aufrechtzuerhalten, auch wenn sie noch nicht bereit waren, zu heiraten, wie die Medien es verlangten. Sie waren auch ohne Ehevertrag ein Team, das sich nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Die Jahre verstrichen. Während Jen immer wieder Milde walten ließ, blieb Robert der klassische „Hab etwas drauf oder du bist verloren“-Typ. Er verlangte oft viel, was Jen verstand – allein durch das Familienunternehmen und seine Bürde. Doch von den Kindern konnte er das nicht immer verlangen. Es war schwierig für beide, ihre Kinder mit demselben Maßstab zu erziehen, und so fiel Elisha oft hinten runter.

Die kommenden Jahre meinten es nicht gut mit der kleinen Familie. Elisha war von Anfang an lebhaft, lernte schnell sprechen, war neugieriger und wilder als ihr Bruder. Jen jedoch fehlte die Ruhe, das richtig einzuschätzen – zu sehr war sie mit dem Alltag beschäftigt. Schmerzhaft musste sie erkennen, dass sie oft nicht wusste, wie sie mit ihrer Tochter umgehen sollte. Mit der wenigen Zeit, die sie hatte, versuchte sie in kleinen Schritten, Elisha besser zu verstehen.
Das Leben zog weiter. Immer wieder tauchte Roberts Mutter unangekündigt im Büro auf. Wenn sie ihren Sohn umarmte, warf sie ihm dabei Blicke zu, die Jen unangenehm waren. Niemand ahnte, dass dieser Besuch ihr letzter sein würde. Als die Nachricht kam, dass Roberts Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, traf es alle hart. Die Medien überschlugen sich mit Spekulationen: Was würde mit der Firma geschehen? Welche Rolle würde Jen spielen?

Es war klar, dass sie mit Robert in seine Heimat zurückkehren mussten – wegen der Beerdigung, der Firma, des Namens. Für Jen war das kein Problem. Sie liebte Veränderungen und neue Abenteuer. So ließen sie Frankreich hinter sich und bauten sich in Calgary, Kanada, ein neues Zuhause auf. Doch der Tod seiner Mutter hinterließ bei Robert tiefe Spuren.

Kurz darauf erreichte sie die nächste Nachricht: Elisha war hochbegabt. Nach Gesprächen und Tests stand fest, dass ein Internat die beste Lösung sei. Weder Jen noch Robert wussten, wie sie damit umgehen sollten. Sicher war es nicht perfekt, aber sie hofften, dass Elisha dort verstanden würde. Dass die Distanz ihre Beziehung belasten könnte, nahmen sie in Kauf. Gefühle zu zeigen galt für beide noch immer als Schwäche – im Privaten wie in der Öffentlichkeit.

Als sich die erste Zeit des Übergangs gelegt hatte, beide gerade Ende zwanzig, kam der Moment, auf den die Medien gewartet hatten: Robert machte Jen einen Antrag. Sie nahm ohne Zögern an. Schon damals war er nach außen hin Genie, Milliardär, Playboy und Philanthrop., was ihn gut beschrieb – doch sie kannte seine andere Seite. Im Privaten war er sanft, aufmerksam und voller Wärme. Das ließ er allerdings kaum jemand anderen sehen, denn für Robert bedeutete Zärtlichkeit in der Öffentlichkeit Schwäche.

Heute sind sie seit fast 24 Jahren liiert. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert. Der einstige Frauenheld wandelte sich langsam, Schritt für Schritt, zu einem Ehemann, dessen Herz an seiner Familie hängt. Nach außen hin blieb er der kühle Geschäftsmann, aber in den geschützten Momenten zwischen ihnen beiden war er nie etwas anderes als ihr Robert – ein Mann, der sie liebte und ihr Halt gab.

Die Jahre vergingen, die Kinder wurden älter, und ihr Leben schien seinen Rhythmus gefunden zu haben. Doch immer wieder brachten die Schatten der Vergangenheit Unruhe. Für Jen waren es die Erinnerungen an ihre eigene Familie, die von der Hochzeit erfahren hatte, oder die nagenden Zweifel, ob Roberts Mutter wirklich bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Diese Zeit lastete schwer auf ihnen, doch sie fanden immer wieder zurück an die Oberfläche. Nach außen wirkten sie stark und gefasst, auch wenn die Sehnsucht nach Nähe und einer einfachen Umarmung oft im Raum stand.

Als Roberts Fassade schließlich zusammenbrach, verstand Jen zum ersten Mal, wie tief die Abgründe wirklich reichten. Die Maske, die er jahrelang getragen hatte, verbarg nicht nur seine Sorgen vor der Welt – sondern auch vor ihr. Doch es war kein Schmerz des Verrats, sondern die Trauer über die Erkenntnis, dass er die Last so lange allein getragen hatte. In dieser Zeit fühlte sie sich, als hätte sie ihn und die Kinder im Stich gelassen. Erst viel später erfuhr sie, dass mehr dahintersteckte: verschlüsselte Akten, versteckt vor Robert.

An jenem Tag, als Jen das Büro abschloss und die Fenster abdunkelte, stand sie hinter ihm. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen sie sich auch im Umfeld der Firma Nähe erlaubten – etwas, das sie sonst immer voneinander trennten. Die Gedanken wurden dunkler. Der Verdacht, dass der Unfall seiner Mutter keiner gewesen war, legte sich wie ein Schatten über sie. Die Ungewissheit nagte an beiden und doch rückten sie enger zusammen. Ihre Zukunft war unklar, der Weg ungewiss. Nur eines wusste Jen sicher: Das Band der Liebe, das sie und Robert seit fast einem Vierteljahrhundert verband, würde nicht reißen. Auch diese Zeit würden sie überstehen. Während sie versuchte, die starke Frau an seiner Seite zu sein, war er der Mann, der sie nachts ins Bett trug, wenn es zu spät wurde. Kleine Gesten, die für Augenblicke die Last von ihren Schultern nahmen – und sie daran erinnerten, dass ihre Liebe nie an Glanz verloren hatte.


Macht eine kleine Zeitreise mit mir.
Zurück nach Frankreich ins Jahr 2005. Das ist nämlich das Jahr, in dem ich geboren wurde.
Meine Eltern Francesca und Emily Delacroix hatten bereits ein Kind. Einen Sohn. Normalerweise sollte ihre Familienplanung damit abgeschlossen sein, denn sie wollten nie mehr als ein Kind haben. Obwohl sie sich ohnehin kaum selbst um ihre Kinder gekümmert haben. Ihr müsst nämlich wissen, dass meine Eltern beide furchtbar beschäftigt sind. Meine Mutter ist hoch angesehene Professorin für Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt auf der Computerlinguistik, und mein Vater besitzt ein eigenes Forschungsunternehmen. Deshalb wollten sie auch nie mehr als ein Kind haben. Aber das Schicksal hatte andere Pläne mit ihnen. Sie waren zunächst schockiert, dachten sogar über eine Abtreibung nach, doch sie waren besorgt um ihren Ruf, weshalb sie sich dagegen entschieden.
An die ersten Jahre meines Lebens kann ich mich nicht erinnern und weiß es nur aus Erzählungen meines 5 Jahre älteren Bruders. Sofern er sich noch richtig daran erinnert. Wir sahen unsere Eltern meistens nur abends, falls es nicht zu spät wurde, und wurden von einer Nanny aufgezogen. Meine ersten richtig bleibenden Erinnerungen habe ich von dem Moment, als unsere Eltern uns offenbarten, dass wir Frankreich verließen und nach Kanada gingen. Alles davor sind nur Bruchstücke und Fragmente. Kleine Erinnerungen, Momente, die nicht zu greifen sind. Doch der Tag, an dem wir erfuhren, dass wir gehen sollten, ist mir im Gedächtnis hängen geblieben. Ich war damals 7 Jahre alt.
Natürlich dauerten die Vorbereitungen eine gewisse Zeit, sodass ich kurz nach meinem 8. Geburtstag zum ersten Mal kanadischen Boden betrat. Es war Winter. Es war unglaublich kalt. Und ich hatte noch nie im Leben so viel Schnee gesehen. Irgendwie hatte der weiße Schnee für mich eine ganz besondere Bedeutung, denn ich spürte zum ersten Mal die Hoffnung, dass alles besser werden würde. Dass wir eine richtige Familie werden könnten. Noch heute bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt, wenn ich Schnee sehe. Doch natürlich war das nur naives Wunschdenken eines jungen Mädchens. Es ging in Calgary genauso weiter, als es in Frankreich aufgehört hatte. Es dauerte noch weitere zwei Jahre, bevor meine Eltern mir tatsächlich Beachtung schenkten. Jedoch nicht aus dem Grund, den ihr jetzt vielleicht denkt. Meine damalige Lehrerin hatte schon länger einen Verdacht, was mich betraf, denn ich war eine wirklich unglaublich schlechte Schülerin. Was jedoch nicht daran lag, dass ich überfordert war. Nein. Ich war vielmehr unterfordert. Meine Klassenlehrerin hatte den Verdacht, dass ich möglicherweise hochbegabt sein könnte und trat mit diesem Verdacht an meine Eltern heran. Von diesem Tag an war alles irgendwie anders. Meine Eltern schenkten mir sehr viel Aufmerksamkeit, schleppten mich zu verschiedenen Experten und ließen mich ebenso viele Testverfahren durchlaufen. Schließlich war klar, dass meine Lehrerin Recht behalten sollte. Ich wurde von der Schule genommen und kam in ein Internat für hochbegabte Kinder. Einerseits fand ich es toll, andererseits vermisste ich aber meinen Bruder, den ich von dem Moment an nur noch ein paar Tage pro Monat sah. Also stürzte ich mich mit Feuereifer ins Lernen. Ich blühte im Internat auf. Hatte zum ersten Mal wirklich gute Freunde und wurde gefördert. Ich telefonierte jeden Abend mit meinem Bruder und auch meine Eltern riefen mich einmal die Woche an. Hinterher bekam ich mit, dass sie meine Lehrer und meinen Direktor dafür jeden Tag anriefen und über meine Fortschritte sprechen wollten. Tja, in meiner Familie ist man nur etwas wert, wenn man intelligent ist. Es ist nicht so, dass meine Eltern uns nicht lieben würden, aber es ist nicht wie in anderen Familien. Zum Glück ist auch mein Bruder ziemlich intelligent, auch wenn er im Gegensatz zu mir keine Lust hat auf dieses ganze Lernen usw. Er genießt lieber sein Leben und haut das Geld unserer Eltern auf den Kopf. Für sie ist das kein Problem, denn schließlich haben sie noch ein weiteres Kind, das die akademische Hoffnung der Delacroix' Dynastie ist.
Mittlerweile bin ich zurück in Calgary und studiere dort. Außerdem helfe ich meinem Vater in seinem Forschungsunternehmen, wo es nur geht. Oft pendele ich zwischen den einzelnen Standorten hin und her. Die größten beiden befinden sich in Calgary und New York City. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass neben dem Studium und der Pendelei und Arbeit an den verschiedenen Standorten keine Zeit mehr für andere Dinge bleibt. Zu meinen Freunden aus dem Internat halte ich noch immer regen Kontakt, obwohl der sich fast ausschließlich über Handy abspielt. Mein engster Kontakt ist wahrscheinlich tatsächlich mein Bruder.



Puuuh ich hoffe du bist gut durchgekommen ^^
Eure gemeinsame Story
TRAGT HIER EURE STORY EIN!
Du bist der Erstgeborene der Familie Landford/Delacroix, aber irgendwie auch das schwarze Schaf der Familie. Unsere Eltern hatten nie wirklich etwas für uns übrig, weil sie durch und durch Karrieremenschen sind. Es ist nicht so, dass sie uns nicht lieben, aber auf ihre eigene Art und Weise. Als herauskam, dass ich hochbegabt bin, war ich plötzlich der Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit. Dir kam das nur gelegen, denn Du hast es eigentlich immer ziemlich gut gefunden, dass sie Dich an der langen Leine ließen und es total ausgenutzt. Zunächst hatte ich Angst, dass ich meine engste Bezugsperson und den Helden in meinem Leben verliere, dadurch dass ich plötzlich das Goldkind war, aber das Gegenteil war der Fall. Du hast Dich immer wieder für mich eingesetzt, wenn Du gemerkt hast, der Druck unserer Eltern wird zu groß. Dass ich keinerlei Freizeit mehr habe und darunter anfing zu leiden. Wir sind ein Team. Eine Einheit. Beste Freunde. Auch wenn wir grundverschieden sind.

Jackson White; Colton Haynes (Jüngeres Material); Cody Saintgnue

XXX Langford

Unser Sohn und Bruder

25

Student? Was machst du abgesehen davon deinem Vater nachzuahmen ^^

Calgary

Oberschicht


SCHREIBSTIL

[ ] 1. PERSON [x] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
[x] SZENEN » [x] CHATPLAY [x] » SHORTPLAY
» [x] GÄSTEBUCH
PROBEPOST

[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [ ] NEIN
[x] ENTSCHEIDE ICH SPONTAN » [ ] PROBEPLAY

Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co

Nun auch wenn ihr zwei sicherlich alles andere als Geplant war, lieben wird euch. Ja ich weiß das sieht man nicht oft, jedoch ist das so. Der Plan letztlich wird sein das wir alle wieder zusammen finden auf den ein oder anderen Weg, aktuell entdecken wir Geheimnisse der Familie die besser verschlossen geblieben sind.

Wichtig ist uns nur, egal was du machst zieh niemals den Namen der Familie in den Dreck, das ist das einzige was wir verlangen und vorraussetzten, letztlich haben da einige Generationen dran gearbeitet. Ansonsten freuen wir uns alle wahnsinnig auf dich, hau nicht wieder ab und ach man ich schreibe wieder zu viel wir sehen uns :)

@Robert Langford komm aus deiner Werkstatt liebling ^_^ und bringt @Elisha Gwendolin Delacroix mit, damit wir ein Schild hochalten können xD



when life gives you lemons, make lemonade
I've always been a hopeless romantic Things don't always go my way But there's not a lot you can do with lemons
Except make them into lemonade

Jax Craven, Elisha Gwendolin Langford und Robert Langford zücken das Fernglas um zu stalken
Jax Craven, Elisha Gwendolin Langford und Robert Langford feiern das hart
Elisha Gwendolin Langford und Robert Langford knuddeln dich ganz doll
Jax Craven und Robert Langford sind davon besessen
Elisha Gwendolin Langford und Robert Langford lieben das total
zuletzt bearbeitet 26.10.2025 12:40 | nach oben springen

#6

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 06.11.2025 17:04
von Drake Frost | 896 Beiträge
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Wohnort Calgary

Glenn Mccuen

Drake Aaron Frost

28

Tänzer, Model und Nachtclub Besitzer

Calgary

Obere Mittelschicht


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Drake Aaron Frost wuchs in wunderschönen Calgary auf, mit seiner Mutter, die ihn mit viel Liebe, aber auch strenger Hand großzog sowie seinem großen Bruder, der ihn in allem unterstützte auchvwenn er dadurch einstecken musste. Ihr Vater hingegen verließ die Familie, als Drake gerade geboren wurde. Schon früh entdeckte Drake Aaron seine Leidenschaft für das Tanzen und für die Gymnastik, aber seine Mutter war davon nicht begeistert. Sie hielt das Tanzen für eine unsichere Zukunft und wollte, dass Drake einen "richtigen" Beruf erlernte, damit er es irgendwann besser hätte als sie. Trotz ihrer Vorbehalte tanzte Drake heimlich weiter, übte Bewegungen in seinem Zimmer und nahm an Schultanzwettbewerben teil.

Als Teenager gewann er sowohl mehrere Preise bei regionalen Tanzwettbewerben und Gymnastik Turniere, doch seine Mutter blieb skeptisch. Schließlich erhielt er ein Stipendium für eine renommierte Tanzakademie in einer anderen Stadt, aber das deckte nur einen Teil der Studienkosten ab. Um das Studium zu finanzieren, arbeitete Drake Aaron abends und nachts als Barkeeper in verschiedenen Clubs und bekam einen großen Batzen Geld von seinem Bruder, von dem er nicht weiß, woher doeser es hatte. Zusätzlich modelte er ab und zu für das Label seiner Cousine, um etwas extra Geld zu verdienen. Diese dennoch harte Zeit lehrte ihn Durchhaltevermögen und gab ihm wertvolle Einblicke in die Clubszene und das Modegeschäft.

Während seines Studiums lernte er viele Gleichgesinnte kennen, die seine Leidenschaft teilten. Gemeinsam gründeten sie eine Tanzgruppe, die bald in der Stadt bekannt wurde. Sie traten in verschiedenen Clubs und bei Events auf, was ihnen nicht nur Anerkennung, sondern auch regelmäßiges Einkommen brachte.

Nach einigen Jahren intensiver Auftritte und harter Arbeit beschloss Drake, einen Schritt weiter zu gehen. Er wollte nicht nur auf der Bühne stehen, sondern auch einen Ort schaffen, an dem andere Tänzer ihre Talente zeigen konnten. Mit seinen Ersparnissen und der Unterstützung einiger Freunde eröffnete er seinen eigenen Nachtclub in seiner Heimat in Calgary, den "Blue Dragon Club".

Der Club wurde schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Tänzer und Nachtschwärmer. Drake Aaron sorgte dafür, dass immer frische und innovative Musik gespielt wurde und die Tanzfläche im Mittelpunkt stand. Regelmäßig veranstaltete er Tanzwettbewerbe und Auftritte, die Talente aus der ganzen Stadt anzogen. Dank seiner Erfahrung als Tänzer, Barkeeper und Model wusste er genau, was einen guten Club ausmacht, und konnte seine Vision perfekt umsetzen.
Und obwohl er in der Planung zuerst einen exklusiven Gay Club machen wollte, hatte er schnell einen Sinneswandel und die Tore des Clubs wurden für alle geöffnet.

Im Laufe der nun drei Jahre entwickelte sich der "Blue Dragon Club" zu einem der bekannteren Clubs in Calgary. Drake Aaron wurde nicht nur als erfolgreicher Clubbesitzer, sondern auch als Mentor und Förderer der lokalen Tanzszene geschätzt. Sein Weg vom talentierten Tänzer, der gegen den Willen seiner Mutter seinen Traum verfolgte, bis hin zum Nachtclubbesitzer war geprägt von harter Arbeit, Leidenschaft und der Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen.

Heute nimmt er immer noch gerne Aufträge zum Modeln an, an erster Stelle steht jedoch sein Club. Die große Liebe hat der Endzwanziger noch nicht gefunden, auch wenn er mit einem Freund ein äußerst leidenschaftliches Verhältnis hatte.
Allgemein ist der Tänzer eher zurückhaltend, was das Intime angeht, auch wenn er schon lange nicht mehr unerfahren ist.
Er ist aufgeschlossen und freut sich immer auf neue Bekanntschaften und Zeit mit seinen Freunden.
Eure gemeinsame Story
Du bist mein älterer Bruder, unsere Mom war, auch wenn sie uns liebte…alles andere als ein Vorbild für uns…und Dad… ich habe ihn nie wirklich kennengelernt, du hingegen warst ihm genauso wie die ganze beziehung zu Mom nie genug. Du hast dir regelrecht den Arsch aufgerissen, dass es mir gut geht und ich habe dich immer bewundert deswegen. Bei jedem Turnwettkampf hast du mich angefeuert, du hast Überstunden geschoben, damit ich zur Tanzschule gehen konnte und du hast mich nicht fallen lassen, als ich mich geoutet habe. Im Gegensatz zu Mum, die sowohl das Turnen und auch das Tanzen als Unsinn empfunden hat. Als nichts das Geld bringt. Von meinem Outing wollen wir gar nicht reden… zumindest habe ich seither mit ihr nicht mehr geredet.
Was du beruflich machst, wie deine Persönlichkeit ist, und so, das überlasse ich dir. Nur soll unsere Beziehung immer noch gut sein. Selbst nach meinem Durchbruch, habe ich nie vergessen, was du für mich alles getan hast.

Ich behalte mir ein Vetorecht vor.
Vlt Chris Zylka, Alan Ritchson oder Kellen Lutz

Unicorn Frost… oder jeder andere, den du haben solltest

Mein großer Brüder

Mitte bis Ende 30

den, den du hast

Calgary wäre nice

mittlere, oder die, die du erreicht hast


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Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co
Ich bin ein entspannter Player, der dich nicht hetzt, ebenso möchte ich nicht gehetzt werden. Das RL geht immer vor.
Kommunikation ist wichtig, also wenn etwas ist, sag bescheid.
Suche dir auch andere Playpartner, damit niemand unter Druck gesetzt ist, wenns mal länger dauert, und du auch Spaß hast.
Und bitte, wenn du da bist, bleib auch, Eintagsfliegen können draussen bleiben.

Als zusätzliche Verbindungen hast du auch @Serafina Sinclaire sowie @Jeremy Hastings unsere Couisine und unser Cousin.
Das einzige aus Dads Seite, das für uns bestand hatte.


Jax Craven zückt das Fernglas um zu stalken
Jax Craven feiert das hart
Jax Craven ist davon besessen
zuletzt bearbeitet 06.11.2025 17:23 | nach oben springen

#7

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 06.01.2026 22:55
von William Blackburn | 286 Beiträge
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Jamie Dornan

William Blackburn

38 Jahre

Barista bei Starbucks – früher Soldat

Calgary

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Deine Story

William Blackburn wurde am 17.9.1987 in Calgary geboren und wuchs er als ältester von drei Geschwistern in einem stabilen, aber auch streng geführten Elternhaus auf. Sein Vater war ein angesehener Anwalt und seine Mutter Lehrerin Beide waren überzeugt davon, dass Disziplin und Bildung die Grundpfeiler eines erfolgreichen Lebens seien. William hingegen war von klein auf sportlich und voller Energie und eckte insbesondere bei seinen Eltern mit dieser Erwartungshaltung oft an. Während seine Geschwister sich mit guten Noten und einem gewissen Ehrgeiz im schulischen Bereich hervortaten, zog es ihn vor allem aufs Eis. Schon als kleiner Junge schnallte er sich die Schlittschuhe an und verbrachte unzählige Stunden in der kalten Halle Dort war er in seinem Element und er verfolgte das klare Ziel eines Tages in der NHL zu spielen. Doch so sehr er kämpfte, so sehr er trainierte, fehlte ihm der letzte Funken Talent oder vielleicht einfach das richtige Quäntchen Glück, sodass es für immer ein Traum bleiben sollte.
Williams Vater sah diesem Traum ohnehin mit Skepsis zu. Für ihn war der Weg seiner Kinder vorgezeichnet: Jura, die Kanzlei, das Fortführen der Familientradition, doch William konnte sich kaum etwas Schlimmeres vorstellen. Ein Büro, Aktenberge und das ständige Jonglieren mit Paragraphen fühlte sich für ihn an wie ein Käfig. Stattdessen wollte er Freiheit und Abenteuer und schon gar keinen nine to five Job, bei dem er an einem Schreibtisch sitzen würde. So entschied er sich mit achtzehn Jahren für die Army und sein Ziel war ehrgeizig: er wollte Pilot werden, die Welt von oben sehen und das Gefühl haben, die Kontrolle zu behalten.
Doch das Leben nahm einen anderen Lauf und William landete in der Infanterie. Dort lernte er Kameradschaft in einer Intensität kennen, wie er sie zuvor nie erfahren hatte. Die Männer neben ihm wurden zu Brüdern. Besonders eng war sein Band zu Joy, einem lebensfrohen, charismatischen Soldaten, der William nicht nur zum Lachen brachte, sondern auch in den dunkelsten Momenten Halt gab. Mit Joy kam auch Amber, Joys Freundin, die später zu einer engen Vertrauten für William wurde.
Doch der Krieg fordert immer seinen Preis. Als Joy bei einem Einsatz ums Leben kam, zerbrach etwas in William. Er konnte nicht begreifen, wie das Leben eines so lebendigen Menschen so abrupt enden konnte, und er gab sich selbst die Schuld, nicht genug getan zu haben. Seine Nächte wurden zu einem Schlachtfeld aus Erinnerungen, sein Herz schwer von Schuld und Trauer. Die Posttraumatische Belastungsstörung, die sich einschlich, machte den Alltag zur Qual und zu ihr gehörten plötzliche Flashbacks, Schlaflosigkeit und das Gefühl, nie mehr ganz sicher zu sein.
Schließlich entschied der Blackburn sich dazu, das Militär zu verlassen, doch der Weg zurück ins zivile Leben war kein leichter. Er hangelte sich von Job zu Job und war zunächst unfähig, irgendwo länger zu bleiben. Heute arbeitet er als Barista bei Starbucks. Es ist kein Job, der ihn sonderlich erfüllt, aber er ist aushaltbar und bezahlt seine Rechnungen. Manchmal beobachtet William die Menschen, die in die Filiale strömen, und fragt sich, ob sie ahnen, wie sehr er mit seinen eigenen Dämonen ringt, während er ihnen den Schaum auf den Cappuccino setzt.
Seine Familie blieb ihm stets nah. Sein jüngerer Bruder und seine Schwester sind die wichtigsten Konstanten in seinem Leben. Sie kennen seine Geschichte und erinnern ihn daran, dass er trotz allem noch William ist und nicht nur der Solda, der Fehler gemacht hat.
In der Liebe jedoch hat er sich zurückgezogen. In der High School war er mit seiner Jugendliebe Quinn zusammen. Sie war diejenige, die ihn anfeuerte, die ihn auffing, wenn er fiel, und die ihn liebte, auch als er in die Armee ging. Doch die Distanz, die endlosen Abwesenheiten und die innere Mauer, die er immer mehr um sich baute, ließen die Beziehung relativ schnell zerbrechen. Seitdem lässt er nur noch flüchtige Affären zu, körperliche Nähe ohne emotionale Tiefe. Vielleicht, so redet er sich ein, schützt er so nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen vor der Dunkelheit, die er in sich trägt. Gerade erst hat er erfahren, dass eine dieser Affären nicht ohne Folgen war und er vermutlich Vater einer Tochter ist.
Eure gemeinsame Story

Du bist mit William zur Schule gegangen und ihr seid durch dick und dünn gegangen. Die Zeit, als er bei der Army war, war für eure Freundschaft eine echte Belastungsprobe und du kanntest den sonst so lustigen und fröhlichen William nicht mehr wieder, je länger er dort und vor allem auch bei Einsätzen war. Entsprechend warst es auch du, der seinem Kumpel gute Worte gab, endlich das Handtuch bei der Army zu werfen und einen Neustart zu wagen. Das Ganze ist jetzt ein gutes halbes Jahr her und auch wenn du weißt, wie sehr Will mit den Folgen seiner Vergangenheit kämpft, merkst du, dass es ihm langsam besser geht und er wieder befreiter wird.


Deine Wahl

Alexander Lancaster

bester Freund

Mitte bis Ende 30

nur kein Soldat

Calgary

Mittel- oder Oberschicht


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Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co
Ich wünsche mir jemanden, der ernsthaftes Interesse daran hat, eine langfristige Bromance auszuspielen und Lust darauf hat, die Höhen und Tiefen des Lebens in einer echten Männerfreundschaft auszuspielen, die so schnell nichts zerstören kann. William hatte in der Vergangenheit leider nicht so viel Glück und kann ein einen Freund gebrauchen, der auch bleibt. In der Gestaltung bist du relativ frei, so lange er nichts Kriminelles im Sinn hat. Seine Tochter @Samara Reyes ist auch im Forum aktiv und freut sich schon darauf dich kennenzulernen. Wenn du bis hierhin durchgehalten hast, deine Posts selbst und nicht mit KI schreibst und In- und Offplay voneinander trennen kannst, kann ich es kaum erwarten von dir zu lesen. Gerne kannst du das Gesuch auch mit einem anderen kombinieren.


Jax Craven zückt das Fernglas um zu stalken
Jax Craven und Samara Reyes feiern das hart
Jax Craven knuddelt dich ganz doll
Jax Craven ist davon besessen
zuletzt bearbeitet 06.01.2026 22:56 | nach oben springen

#8

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 13.01.2026 00:40
von Elara Burrow | 703 Beiträge
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Madison Beer

Elara Burrow

25 Jahre

Studentin {Kunst und Medien mit Schwerpunkt Fotografie und visueller Storytelling}

Calgary

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Deine Story

Zwischen Schatten und Schein
Elara Sophie Burrow kam am 19. Mai 2000 zur Welt – und brachte damit für einen Moment so etwas wie Frieden in ein Haus, das selten still war. Nik war damals zehn Jahre alt und stolz wie sonst was. Ihre Geburt war das erste Mal, dass er jemanden so sehr beschützen wollte, dass es fast wehtat. Elara war klein, laut und hatte von Anfang an ihren eigenen Kopf – so wie Sophie. Während Nik im Keller seines Vaters das Boxen lernte, lernte Elara im Wohnzimmer laufen, zwischen halbleeren Flaschen, Zigarettenrauch und der Musik, die Sophie gerne auf alten Plattenspielern hörte. Die Mutter war chaotisch, herzlich – und Elara saugte dieses bunte, wilde Leben auf wie ein Schwamm. Sie lernte früh, dass Erwachsene lügen können, dass Liebe nicht immer treu ist, und dass man Menschen trotzdem lieben kann, auch wenn sie Fehler machen. Aber da war auch immer dieses Gefühl: nicht reinzupassen. Anders als Nik wurde Elara nicht in die Welt ihres Vaters gezogen – nicht direkt. Rafael behandelte sie fast wie ein zerbrechliches Kunstwerk. Vielleicht, weil sie ein Mädchen war. Vielleicht, weil sie zu sehr wie Sophie wirkte. Sie wurde nicht geschlagen, nicht trainiert, nicht gedrillt – sie wurde übersehen. Und genau das schmerzte. Elara war schon früh wissbegierig. Während andere Kinder draußen spielten, saß sie am Fenster mit einem Buch. Ihre Noten waren gut, obwohl zuhause oft Chaos herrschte. Und sie war eine Beobachterin – still, aber scharf. Sie merkte, wenn ihre Mutter weinte, obwohl sie lächelte. Merkte, wenn ihr Bruder mit gebrochenem Jochbein nach Hause kam und sagte, er sei „gestolpert“. Merkte, dass in dem Keller etwas passierte, was man besser nicht erwähnte. Mit 14 fing sie an, heimlich Fotos zu machen – alte Kameras, Filmrollen, Polaroids. Ihre Bilder zeigten, was Worte nicht ausdrücken konnten: das Leben in einem zerbrochenen Zuhause, die Liebe zwischen Scherben. Sie fotografierte Nik nach Kämpfen, ihre Mutter beim Einschlafen auf dem Sofa, ihren Vater, wenn er dachte, niemand sieht ihn. Elara verliebte sich in die Kunst – nicht nur als Ausdruck, sondern als Waffe. Als Sprache. Als Möglichkeit, gesehen zu werden. Heute studiert sie Kunst und Medien – mit Schwerpunkt Fotografie und visueller Storytelling. Sie ist im vierten Semester an der Alberta University of the Arts und lebt in einem kleinen, hellen Loft, das mehr wie ein Atelier aussieht als eine Wohnung. An den Wänden: Erinnerungen. Ihre Vergangenheit. Ihre Wut. Ihre Sehnsucht. Elara ist frei, aber nicht losgelöst. Sie kommt regelmäßig nach Hause – nicht, weil sie muss, sondern weil sie will. Sie kann Nik nicht ganz gehen lassen. Noch immer fühlt sie sich verantwortlich. Vielleicht, weil sie die Einzige ist, die ihn so sieht, wie er wirklich ist – nicht nur als Kämpfer, sondern als verletzter Junge, der nie gelernt hat, wie man weich sein darf. Ihr Verhältnis zu Rafael ist distanziert. Respektvoll, aber unterkühlt. Sie weiß, dass er mit ihr nichts anfangen kann – sie ist nicht nützlich in seinem System. Und sie hat kein Problem, das genauso zu spiegeln. Elara liebt tief – aber vorsichtig. Sie lässt kaum jemanden wirklich an sich ran, zu viele Masken, zu viele Mauern. Aber wenn sie liebt, dann mit allem, was sie hat. Sie trägt Tattoos wie ihr Bruder – aber jedes einzelne ist ein Symbol, ein Satz, eine Erinnerung. Eine Karte ihres Herzens, wenn man sie richtig liest. Und obwohl sie nicht boxt, kämpft sie. Jeden Tag. Nur eben mit anderen Mitteln.

Teenage Riot
Die Pubertät traf Elara nicht wie ein Sturm – sie war der Sturm. Mit 13 wurde aus dem stillen, neugierigen Mädchen eine zornige Beobachterin, die plötzlich nicht mehr nur Fragen stellte, sondern auch Antworten verlangte. Und zwar laut. Nicht selten knallten Türen im Haus der Burrows, meistens, wenn Elara die Nerven verlor. Und das passierte oft. Weil Rafael sie ignorierte. Weil Nik schon wieder verletzt war. Weil Sophie weinte und tat, als wäre alles okay. Mit 14 fing sie an, sich anders zu kleiden. Dunkle Klamotten, schwarze Nägel, ein Hang zum Drama. Nicht, weil sie „anders“ sein wollte, sondern weil sie sich in dieser Rolle sicher fühlte. Ihre Kleidung wurde zu einer Art Rüstung. Ihre Kamera zu ihrer Waffe. Ihr Blick schärfer als jedes Messer. In der Schule war sie die, die im Kunstunterricht brillierte, aber im Mathetest aufmüpfig wurde. Sie schrieb Gedichte, die Lehrer schockierten, aber niemand konnte ihr was – ihre Noten waren zu gut. Nur im Sportunterricht verweigerte sie sich. Der Körper war für sie kein Tempel, sondern Schlachtfeld. Freundschaften waren wechselhaft. Viele Mitschüler kamen mit ihr nicht klar – sie war zu direkt, zu ehrlich, zu… tief. Doch es gab ein, zwei Seelen, die sie dulden durfte. Mit denen sie nachts auf Dächern saß, rauchte, über das Leben philosophierte und sich fragte, warum sie mit 15 schon mehr von Schmerz verstand als andere mit 30. Mit 16 kam die erste richtige Rebellion gegen ihren Vater. Rafael hatte sie überhört, ignoriert, kleingeredet – jahrelang. Doch dann tauchte sie bei einem seiner „geschlossenen“ Boxabende auf – mit Kamera. Unerlaubt. Und sie fotografierte alles. Die Kämpfer. Das Blut. Die Männer in Anzügen mit Zigarren im Mundwinkel. Am nächsten Tag klebte sie eines der Bilder ausgedruckt an die Scheibe seiner Bar – ein stilles Statement. Rafael kochte. Nik tobte. Und Elara? Sagte nichts. Nur: „Wenn ihr mich schon ignoriert, dann seht mich wenigstens, wenn ich’s euch zeige.“ Danach war Funkstille. Eine Woche lang. Dann kam Nik spät nachts zu ihr, setzte sich schweigend auf ihr Bett. Er sagte nur: „Du bist mutiger, als wir es je waren.“ Und sie antwortete: „Ich will nicht mutig sein. Ich will, dass wir aufhören zu lügen.“ Mit 17 folgte ihr erster Rausch – nicht Alkohol, nicht Gras, sondern ein älterer Junge, der sie sah. Dachte sie zumindest. Er war Künstler, wie sie, frei und leidenschaftlich. Doch auch manipulativ. Nach drei Monaten ließ er sie fallen wie eine kalte Zigarette – genau wie sie es tief drinnen erwartet hatte. Und doch weinte sie. Und malte. Und machte Fotos. Ihr Herz war ein offenes Buch – aber sie fing an, Seiten herauszureißen, die zu weh taten. Als Sophie starb, war Elara 19. Ein Jahr zuvor hatte sie sich endlich bei der Kunsthochschule beworben – mit einer Mappe voller Aufnahmen, die keine Jury kaltließen. Ihr Fokus lag auf dem Zerfall der Familie, auf Nähe und Distanz, auf Wunden, die nicht bluten – aber tief gehen. Ihre Teenagerzeit war kein typisches Coming-of-Age. Sie war ein Kampf. Gegen Regeln. Gegen Stille. Gegen das, was man von ihr erwartete. Aber vielleicht war genau das nötig, damit sie heute die Frau sein konnte, die sie ist: Scharf. Unbeugsam. Ehrlich. Und vor allem: Elara Burrow.

Erste Liebe, Erster Riss
Sie lernte Milo kennen, als sie 17 war. Er war 21, studierte Bildhauerei, trug zerschlissene Jeans und hatte Hände, die nach Ton, Zigaretten und Farbe rochen. Elara traf ihn in einem dieser abgefuckten Kunstateliers in Calgary, in das sie sich reinschlich, um Fotos zu machen. Er bemerkte sie zuerst nicht – stand da, mitten im Raum, die Hände tief in einer Skulptur, als würde er mit ihr sprechen. „Wenn du mich fotografierst, sag mir wenigstens, ob ich gut ausseh“, sagte er, ohne aufzusehen. Elara senkte die Kamera, aber grinste. „Du siehst aus, als wärst du schon dreimal gestorben und trotzdem noch hier.“ „Dann passen wir ja gut zusammen.“ Es war keine Blitzverliebtheit. Es war eine langsame Faszination. Milo war nicht nett. Nicht charmant. Nicht einfach. Aber er sah sie. Sah unter die Fassade. Fragte nicht nach ihren Noten, sondern nach ihren Wunden. Und sie redete. Zum ersten Mal. Über Rafael. Über Nik. Über Sophie, die lebendig war, aber schon damals zu verschwinden begann. Er zeigte ihr seine Welt – Musik, Kunst, Leidenschaft. Er war exzessiv, ein bisschen selbstzerstörerisch, trank zu viel, rauchte ständig. Aber er hörte ihr zu. Und wenn sie neben ihm stand, fühlte sie sich – endlich – nicht wie ein Schatten. Die Beziehung war intensiv. Sie liebten sich mit allem, was sie hatten. Sex, Kunst, Diskussionen bis drei Uhr nachts. Er nannte sie „Lichtkind“, weil sie in seinen Worten „so viel Dunkelheit in sich trug, dass sie leuchtete“. Aber mit der Nähe kamen auch die Schatten. Milo hatte eine Art, Elara kleinzumachen, wenn sie zu viel forderte. „Du willst immer alles. Kontrolle, Freiheit, Liebe. Entscheide dich mal.“ Und Elara schrie. Warf Sachen. Weinte. Verzieh ihm. Weil sie glaubte, das sei Liebe. Dieses Chaos – das kannte sie. Das fühlte sich vertraut an. Nik hasste Milo. Von Anfang an. Nicht, weil er eifersüchtig war, sondern weil er sah, wie Elara mehr und mehr von sich selbst verlor. Er sprach es an – sie schrie ihn an. „Du hast keine Ahnung, wie es ist, Gefühle zuzulassen, Nik! Du kämpfst lieber, als zu fühlen.“ Es war der Anfang vom Ende. Als Elara 18 wurde, war Milo auf einer Vernissage – betrunken, charmant, Arm um eine andere. Sie sah es. Und schwieg. Und ging. Nahm all ihre Fotos, all ihre Notizen, all ihre Wut – und verschwand. Kein Drama. Kein letzter Kuss. Kein Brief. Nur Stille. Wochen später fotografierte sie ihre zerschnittenen Polaroids. Nannte die Serie: „Ich war mal jemand in deinen Augen.“ Es war ihre erste Ausstellung. Und der Moment, in dem sie begriff: Sie war nicht gebrochen. Sie war roh. Und bereit, sich neu zu erschaffen.

Elara, 19 – zwischen Verlust, Alkohol und einer Hand zu viel
Die Nacht roch nach billigem Rauch, warmem Asphalt und Parfum, das zu lange auf zu viel Haut lag. Sie hatte das Kleid ihrer Mutter an. Nicht, weil sie es wollte. Sondern weil sie nicht wusste, was sie sonst anziehen sollte. Zwei Tage war es her. Zwei Tage, seit das Telefon geklingelt hatte. Zwei Tage, seit das Schweigen alles überlagert hatte. Zwei Tage, seit sie aufgehört hatte, wirklich zu atmen. Jetzt war sie hier – in einem Club, den sie nicht kannte, mit Musik, die viel zu laut war, und einem Glas in der Hand, das nie leer zu werden schien. Julian war irgendwo. Er hatte sie mitgenommen, hatte sie zum Tanzen gedrängt, hatte ihr versprochen, dass es für einen Moment leichter werden könnte. Und vielleicht hatte er sogar recht gehabt. Für diesen einen kurzen Moment, als sie gelacht hatte, ohne zu wissen warum. Dann war der Mann da gewesen. Groß. Selbstsicher. Sein Lächeln zu weiß, seine Stimme zu weich. Sie hatte nicht widersprochen, als er ihr einen Drink nach dem anderen hinstellte. Es war einfacher, zu nicken, als zu sagen: „Meine Mutter ist tot.“ Dann, auf der Tanzfläche, hatte sie die Kontrolle verloren. Nicht die über ihren Körper, der sich noch immer wie ferngesteuert zur Musik bewegte, sondern die über die Grenze zwischen Schmerz und Flucht. Er kam von hinten. Eng. Zu eng. Er presste sich an ihr, rieb sein bestes Stück an ihr. Seine Hand lag an ihrer Taille. Dann wanderte sie. „Sei lieb zu mir, hm? Ich hab’s verdient, findest du nicht auch?“ flüsterte er an ihrem Ohr, während seine Hand sich langsam unter den Saum ihres Kleides schob. Zuerst war da nur Stille in ihrem Kopf. Dann der Schock. Die Starre. „Lass...“, versuchte sie – doch ihre Stimme war zu leise, und sein Griff zu fest. Die Musik übertönte sie. Niemand sah sie. Niemand achtete auf sie. Bis— „Hey!“ Julians Stimme schnitt durch die Luft wie ein scharfes Messer. In Sekunden war er da. Seine Hand packte die Schulter des Mannes, riss ihn zurück, trennte ihn mit einem Ruck von Elara. Sie taumelte, brauchte einen Moment, bis sie realisierte, dass sie wieder allein war – und dass das Zittern in ihren Beinen nicht von der Musik kam. „Finger weg, du Wichser!“, knurrte Julian, und seine Augen funkelten wie blanker Stahl. Der Mann hob abwehrend die Hände, spuckte ein abfälliges „Beruhig dich, war doch nur Spaß“ – und war Sekunden später in der Menge verschwunden, zu feige für eine Konfrontation. Elara stand da, das Kleid verrutscht, das Herz in der Kehle, und endlich liefen die Tränen. Nicht wegen des Mannes. Nicht mal wegen ihrer Mutter. Sondern weil sie sich selbst nicht wiedererkannte. Julian kam zu ihr, umarmte sie wortlos. Hielt sie einfach nur. Und in dieser Umarmung war mehr Zuhause, als sie in all den letzten Tagen gespürt hatte. „Ich bring dich heim“, flüsterte er. Und sie nickte. Still. Dankbar. Zerbrochen.

Die erste Begegnung – Der Funke zwischen zwei Welten
Es war vor etwa einem Jahr, als Elara und Jasper sich zum ersten Mal begegneten. Sie war 23 Jahre alt, zwei Jahr älter als er, und schien mit sich selbst und ihrem Leben mehr im Reinen zu sein. Ihr Studium als Fotografin lief gut, und sie hatte das Gefühl, endlich die Richtung gefunden zu haben, die sie in ihrer kreativen und persönlichen Reise einschlagen wollte. Sie hatte bereits viele Hürden überwunden und sich durch ihre Unsicherheiten gekämpft – aber sie wusste, dass sie noch immer auf der Suche nach etwas war. Vielleicht nicht nach Perfektion, sondern nach einer echten Verbindung, nach etwas, das sie nicht einfach aufgeben würde. Jasper war 21, mit einer Vergangenheit, die ihm immer wieder auf die Füße fiel. Voller Wut und Frustration über das Leben, das er geführt hatte, und von der Sorge geprägt, nie wirklich der Mann zu werden, der er gerne sein würde. Er war ein Mann mit vielen Dämonen, einer, der zwischen Selbstzweifeln und den Versuchen, Verantwortung zu übernehmen, hin- und hergerissen war. Ein wenig zu viel gescheitert, um sich selbst wirklich zu schätzen, aber auch zu viel Hoffnung, um aufzugeben. Als sie sich trafen, war es eher zufällig, als sie sich in einem Café saßen und miteinander ins Gespräch kamen. Sie sprachen über Kunst, das Leben, über die Dinge, die einen prägten. Und obwohl sie auf den ersten Blick so unterschiedlich schienen – sie, die selbstbewusste, kreative Frau, die ihr Leben in die Hand genommen hatte, und er, der junge Mann mit einer Vergangenheit, die ihn einholte – war da dieser Funke. Ein zartes Band, das sie miteinander verband. Es war nicht die Art von Liebe, die man sofort in den Himmel loben konnte. Es war real, roh, unvollkommen. Doch gerade das war es, was sie verband. Vielleicht waren sie es beide, die nach etwas suchten, das sie in den anderen finden konnten.

Die Beziehung – Ein Balanceakt
In den Monaten, die folgten, wuchs die Beziehung zwischen ihnen. Sie lernten einander in den Höhen und Tiefen kennen. Elara fand in Jasper etwas, das sie nicht erwartet hatte – eine Leidenschaft, die mit seiner Vergangenheit und seinen inneren Kämpfen verflochten war. Sie konnte verstehen, warum er sich manchmal verlor, warum er nicht immer die richtigen Entscheidungen traf. Er zeigte ihr eine Seite der Welt, die sie nie ganz gekannt hatte, eine raue, echte Welt, die sie aber nicht ablehnte. Doch die Unterschiede, die sie anfangs als ergänzend empfunden hatten, begannen irgendwann zu Konflikten zu führen. Elara hatte sich mit 23 Jahren viel erarbeitet, nicht nur in ihrer Karriere, sondern auch in ihrer Fähigkeit, sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren. Sie hatte sich bewusst aus vielen toxischen Mustern befreit. Jasper hingegen, obwohl er sich bemühte, war noch nicht so weit. Er war immer noch in den Fängen seiner eigenen Unsicherheiten und der Last seiner Vergangenheit. Das führte immer wieder zu Spannungen, Missverständnissen und letztlich zu einem Moment, der alles zerstörte.

Der Wendepunkt – Der Betrug und die Trennung
Es war vor etwa einem Jahr, als der Wendepunkt kam. Jasper, der sich immer wieder in dunklen Momenten verlor, handelte aus einem inneren Chaos heraus. Obwohl er Elara liebte und sie nie absichtlich verletzen wollte, gab er nach. Der Betrug war für ihn der verzweifelte Versuch, sich selbst zu beweisen, dass er noch in Kontrolle war, auch wenn er wusste, dass er sich selbst damit zerstörte. In seinen 21 Jahren hatte er nie wirklich gelernt, wie man Vertrauen aufbaut, und noch weniger, wie man es schützt. Als Elara von dem Betrug erfuhr, war es ein Schock. Sie hatte in dieser Beziehung so viel investiert – nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihr Herz. Und der Betrug traf sie tief, nicht nur emotional, sondern auch auf einer fundamentalen Ebene. Sie konnte ihm nicht verzeihen, nicht sofort. Vielleicht nie. Es war der Moment, in dem sie erkannte, dass sie sich selbst und ihr Wohl über alles stellen musste. Auch wenn sie ihm noch immer vertraute, hatte sie das Vertrauen in ihn verloren. Und ohne Vertrauen gab es nichts mehr zu retten.

Die Trennung – Der Beginn eines neuen Kapitels
Vor einem Jahr trennten sie sich. Jasper verließ sie, zerbrochen und von Schuldgefühlen geplagt, und Elara zog sich zurück, verletzt und enttäuscht, aber auch entschlossen, sich nicht wieder verlieren zu lassen. Die Trennung war schmerzhaft für beide, aber sie wusste, dass sie es für sich selbst tun musste. Sie konnte ihn nicht länger retten, wenn er sich selbst nicht helfen konnte. Jasper blieb mit seiner Schuld zurück, fühlte sich weiterhin von der Last seiner Entscheidungen erdrückt. Er wusste, dass er die Frau, die er liebte, verloren hatte, aber er wusste nicht, wie er sie zurückgewinnen konnte, geschweige denn, wie er sich selbst vergeben sollte. Und Elara? Sie fand einen Weg, sich selbst wieder aufzubauen. In der Stille nach der Trennung erkannte sie, dass sie stärker war, als sie je geglaubt hatte. Sie konzentrierte sich auf ihre Kunst, ihre Karriere und ihr Leben. Und obwohl die Narben, die der Betrug hinterlassen hatte, nicht ganz verschwanden, begann sie zu akzeptieren, dass manche Dinge passieren, um uns zu lehren, wer wir wirklich sind und was wir wirklich brauchen. Ein Jahr nach der Trennung haben beide ihre eigene Reise gemacht. Jasper hat begonnen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, auch wenn er noch immer an den Wunden nagt, die er hinterlassen hat. Elara ist eine stärkere, selbstbewusstere Frau, die aus der Erfahrung gelernt hat und dabei nicht auf ihre Wünsche und Bedürfnisse vergisst. Und obwohl sie sich noch immer an die letzten Tage ihrer Beziehung erinnern, haben sie beide verstanden, dass manchmal die größten Lektionen aus den größten Fehlern kommen. Wer weiß, vielleicht wird ihre Geschichte eines Tages ein neues Kapitel bekommen. Aber das ist eine Geschichte für die Zukunft.
Eure gemeinsame Story

Ela hatte verschlafen. Mal wieder. Ihr Handy hatte den Geist aufgegeben, der Bus war ihr vor der Nase weggefahren und zu allem Überfluss hatte sie beim hastigen Anziehen zwei verschiedene Schuhe erwischt. Es war Montag. Natürlich. Fluchend betrat sie das kleine, belebte Café an der Ecke – ihre letzte Rettung, um den Tag noch irgendwie zu retten: Koffein. Viel Koffein. Sie war so in Gedanken, dass sie mit voller Wucht gegen jemanden prallte. Ihr Kaffee spritzte aus dem Pappbecher, ergoss sich in einer dramatischen Kaffeefontäne über eine schwarze Lederjacke. „Scheiße!“, rief sie – gleichzeitig mit dem Fremden. Und dann: beide lachten. „Also entweder du bist eine aggressive Koffein-Gegnerin… oder das war das ungeschickteste Flirten, das ich je erlebt hab“, sagte er, während er sich mit einer Serviette über die Jacke wischte. Ela verzog das Gesicht, halb peinlich berührt, halb amüsiert. „Ehrlich? Wenn das mein Flirtversuch gewesen wäre, dann wärst du jetzt mindestens ohnmächtig vor Charme.“ Er grinste. „Bin ich vielleicht. Innen drin.“ So begann es. Sie luden sich gegenseitig auf einen neuen Kaffee ein. Setzten sich. Redeten. Über schlechten Musikgeschmack, Horrorfilme, Lieblingsdöner und darüber, wie seltsam das Leben manchmal spielt. Sein Name war Julian, aber schon nach dem zweiten Cappuccino nannte sie ihn „Chaosmagnet“. Weil er nicht nur ihren Tag, sondern irgendwie auch ihr Leben auf die chaotisch charmanteste Art auf den Kopf stellte. Es dauerte nicht lange, bis aus der zufälligen Begegnung eine echte Freundschaft wurde. Sie telefonierten bis spät in die Nacht, fuhren spontan ans Meer, diskutierten über alles Mögliche – und waren einfach da. Ohne Spielchen. Ohne Erwartungen. Mit bedingungsloser Loyalität. Ela wusste schnell: Dieser Typ war kein Lückenfüller, kein netter Zeitvertreib. Julian war der Fels in ihrem manchmal stürmischen Leben. Ihr Spiegel. Ihr Ruhepol. Der Einzige, der sie lesen konnte, ohne dass sie auch nur ein Wort sagen musste. Und er? Nannte sie irgendwann nur noch „seine Ela“. Nicht im romantischen Sinn. Sondern mit der Ehrlichkeit, wie sie nur unter echten Seelenverwandten existieren kann. Die beiden sind nun seit 9 Jahren beste Freunde und gehen durch dick und dünn.
Selbstverständlich weiß Julian über die Freundschaft zwischen Lennox und Elara bescheid. Auch das sie miteinander schlafen. Elara wird ihn auch erzählt haben, dass Lennox verheiratet ist und Kinder hat, aber auch das er von seiner Frau getrennt ist.

Eine Idee, wie Julian zu der Freundschaft mit Lennox steht:
Julian – Elaras bester Freund seit Jugendtagen – sieht die Sache mit Lennox mit einer Mischung aus stillem Argwohn und beschützender Skepsis. Nicht, weil er Elara ihr Glück nicht gönnt. Im Gegenteil. Julian ist der Typ Freund, der ihre Stimmung an einem einzigen Blick erkennt, der in halben Sätzen liest wie andere in Büchern – und der schon durch sämtliche Höhen und Tiefen mit ihr gegangen ist. Aber Lennox… Lennox ist etwas anderes. Nicht nur, weil er älter ist. Nicht nur, weil er Soldat ist – ein Mann, der im Krieg war, Dinge gesehen hat, die Julian sich kaum vorstellen kann. Sondern weil er in Julian das Gefühl auslöst, nicht mehr der Einzige zu sein, der Elara wirklich kennt. Julian ist loyal, aber ehrlich. Wenn sie ihn fragt, wie er Lennox findet, dann antwortet er: „Er wirkt okay. Ruhig. Vielleicht ein bisschen zu kontrolliert – wie jemand, der gelernt hat, sich selbst nicht zu viel zu zeigen. Ich versteh schon, warum du auf ihn fliegst. Aber Elara... sei vorsichtig, ja?“ Nicht misstrauisch im klassischen Sinn – eher wie jemand, der nicht möchte, dass sie sich in etwas verliert, das sie nicht halten kann. Julian hat gesehen, wie sehr Elara fühlen kann. Wie tief sie bindet, wenn sie sich einmal öffnet. Und Lennox… ist kein einfacher Mann. Da ist Vergangenheit, da sind Narben, die Julian nicht lesen kann. Und vielleicht ist da auch ein kleines bisschen Eifersucht – nicht romantisch, sondern emotional. Das Gefühl, an den Rand gerückt zu werden, weil jemand anderes diesen besonderen Platz in ihrem Leben einzunehmen beginnt. Trotzdem hält Julian sich zurück. Weil er spürt, dass Lennox sie berührt – auf eine Art, die echt ist. Er sagt nichts, solange sie leuchtet. Aber sollte Lennox ihr wehtun – dann wäre Julian der Erste, der vor ihrer Tür steht. Nicht mit Vorwürfen. Sondern mit offenen Armen. Und einer Schulter, auf die sie sich immer noch verlassen kann.


Deine Entscheidung, du musst dich wohlfühlen

Julian [kann geändert werden]Deine Entscheidung

Beste Freunde, seit 9 Jahren

25 Jahre, + - 1 bis 2 Jahre

Student

Calgary

Mittel- oder Obersicht


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Hier wird nur der beste Freund gesucht – mehr wird daraus nicht. Denn nachdem Ela schon zweimal das Herz gebrochen wurde, hat sie es fest verschlossen. Lennox hat es jedoch geschafft, dies zu heilen. Elara ist gerade dabei sich voll und ganz in Lennox zu verlieben. Sie braucht jemanden an ihrer Seite, der ihr bester Freund ist, der bleibt, und der sie hin und wieder auf den Boden zurückholt. Wie Julian zu der Sache mit Lennox steht ist euch überlassen.

Melde dich bitte nur, wenn du wirklich Interesse an den Charakter hast. Denn diese Person ist sehr wichtig für Ela. Ansonsten bring Spaß mit und lass Ela nicht so lange warten.




I was fine before you walked right through that door
And now I'm something more than I ever imagined. I was so sure I knew exactly who you were
                  
But you were something more than I ever imagined



Jax Craven zückt das Fernglas um zu stalken
Jax Craven feiert das hart
Jax Craven knuddelt dich ganz doll
Jax Craven ist davon besessen
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#9

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 20.03.2026 21:58
von Justus Osborne | 305 Beiträge
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Wohnort Calgary

Vincent von Thien

Justus Osborne

34

Model

auf seinem Segelboot

Oberschicht


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Ein Osborne kam selten allein. Justus war der jüngste von fünf Brüdern und klar...natürlich bekam auch er einen Namen mit J...er hatte es wirklich nicht leicht...Hallo vier ältere Brüder...überlebt das mal!!!
Er war so blond wie die meisten Osbornes. Zusammen mit seiner Familie lebte er in Texas auf einer Farm und wuchs dort auf. Erst mit 17 veränderte sich seine Haarfarbe, er wurde immer dunkler mit der Zeit, da sich zu diesem Zeitpunkt auch sein Leben um 180 Grad gedreht hatte. Dazu später mehr…
Jeder von den Osbornes hatte seinen ganz eigenen Charakter, Justus lebte mehr in seiner eigenen Welt. Schon als kleiner Junge wollte er Superman oder Batman sein. Das ging so weit, dass er als Superman mal vom Dachboden der Scheune gesprungen war und sich dabei den Arm gebrochen hatte. Allerdings gab es für ihn keinen Ärger. Zum Glück ging der Stress an ihm vorbei. Da war es dann doch für ihn ein Vorteil, nicht der älteste zu sein. Jasper, sein ältester Bruder, hatte es da schon deutlich schwerer. Da er schließlich oft den Ärger bekommen hatte. (Obwohl er meist überhaupt nicht schuld war)
Es war nie langweilig bei den Osbornes. Zu seinem Bruder Jo hatte er immer das beste Verhältnis. Sie tickten auf eine Art und Weise sehr ähnlich, manchmal waren sie wie Zwillinge. Jedoch änderte sich das eines Tages. Er war 17 Jahre alt, als Jasper mit 27 die Diagnose Leukämie bekam. Noch nie zuvor hatte er von dieser schrecklichen Krankheit gehört. Er hatte große Verlustängste zu dieser Zeit, da seine heile, unbeschwerte Welt anfing,untersucht, zu bröckeln. Es nahm ihn ziemlich stark mit, als er zu sehen musste wie Jasper von Tag zu Tag abbaute.
Es war ein düsteres Kapitel für die ganze Familie, als Jaspers Zustand immer schlechter wurde. Oft schwänzte er die Schule, nur um bei Jasper im Krankenhaus zu sein. Dadurch entstand eine ganz enge Bruderliebe, die es noch nie zuvor gegeben hatte. Alle in der Familie wurden untersucht, um zu schauen, ob jemand in Frage kam, Jasper Knochenmark zu spenden. Alle waren ungeeignet. Selbst als er getestet wurde, war das Ergebnis negativ. Er glaubte das nicht und bestand hartnäckig darauf, dass sie ihn nochmal testen sollten, und tatsächlich...er war der perfekte Spender für seinen großen Bruder.
Dank seiner Knochenmarkspende kämpfte sich Jasper zurück ins Leben.
Seinen Schulabschluss hatte er nur mit großer Mühe in der Tasche, da Jo und Jasper ihm gewaltig in den Arsch getreten hatten. Nach der Schule arbeitet er erstmal zusammen mit seinem anderen Bruder (der4.) bei seinen Eltern auf der Farm. Es half ihm, etwas selbständiger zu werden, aber wirklich glücklich war er mit der Arbeit nicht. Nebenher half er auch viel in der Bar von seinem großen Bruder Jasper aus. Es gab Tage, da konnte er sich kaum noch auf den Beinen halten, da die Farmarbeit ihn ziemlich zu schaffen machte und dann noch die harten Nächte in der Bar. Er wollte keine Schwäche zeigen, also zog er es durch und verdiente so ganz gut Geld. Durch die zusamZusammenarbeitmenarbeit mit Jasper und auch durch seinen Bruder Jo, lernte er Odette kennen. Er kannte sie aus der Schule, aber eigentlich nur vom sehen. Er mochte sie und freundete sich mehr und mehr mit ihr an. Oft saßen sie bei Jasper auf der Terrasse und machten zusammen ein BBQ mit ordentlich viel Bier. Zuerst dachte er, Odette wäre einfach nur eine Freundin von seinen beiden Brüdern, doch da täuschte er sich. Es war doch komplizierter als gedacht.
Durch die Arbeit, die er so machte, war er nicht reich, aber es reichte, um gut zu sparen. Sein Traum war es, sich von seinem Geld ein eigenes Segelboot zu kaufen und damit die Welt zu bereisen. Auf den Geschmack war er gekommen, als ihm ein Buch in die Hände fiel und es ihn nicht mehr losließ. Er war noch nie ein wirkliches Landei, er liebte die wenigen Urlaube mit seiner Familie... so entstand schließlich der Traum, Weltenbummler zu werden. Mit 28 Jahren konnte er sich seinen Traum erfüllen. Er ist nach Houston gereist, um sich dort sein eigenes Segelboot zu kaufen. Damals in Texas hatten ihn alle ausgelacht, was soll er denn mit einem Segelboot. Er war ein Farmerjunge. Aber er hatte sein Ziel immer vor Augen und es war ihm ega,l was andere dazu sagten.
Sein Segelboot lag im Hafen von Houston. Von dort konnte er durch die Karibik bis nach Neuseeland reisen, wo er eine ganze Zeit lang lebte. Zu seiner Familie hatte er nur sporadischen Kontakt, er wollte was von der Welt sehen und Abenteuer erleben. Meist schrieb er mit Jo oder telefonierte mit seinen Eltern. Ab und zu, bekam auch Jasper mal eine Nachricht von ihm. Anfangs arbeitete er im Hafen von Taupo. Dort lernte er ein Mädchen namens Sam kennen. Ihr richtiger Name war Samantha Fox.
Mit ihr erlebte er Neuseeland ganz neu und auf eine ganz andere Art. Bis der erste Kuss kam und sie sich verliebten. Sie verbrachten viel Zeit auf dem Meer oder auch in der Stadt. Sie waren sehr glücklich und alles schien perfekt. Die Zeit verflog wie im Fluge, 8 Jahre waren sie zusammen auf Weltreise, als er endlich den Entschluss fasste, ihr einen Antrag zu machen, da sie unter ihrem Herzen ein Wunder trug. Er war so stolz und glücklich. Sie wollten auf Hawaii heiraten und dort ihr Kind aufwachsen sehen. Also machten sie ihr Segelboot startklar, gingen noch zu gewissen Untersuchungen, wo sie auch erfuhren, was für ein Geschlecht ihr Baby hatte und stachen von Neuseeland auf in die See, Richtung Hawaii.
Die ersten Segeltage waren traumhaft, Sam ging es den Umständen entsprechend gut, sie redeten viel über ihre Zukunft und was für Namen sie dem Baby geben würden. Sie freuten sich riesig auf ihr kleines Mädchen.
Doch auf dem Seeweg Richtung Hawaii hatte er schon ein mulmiges Gefühl, es gab kaum Wind...Sam war im 5 Monat schwanger und es ging ihr nicht sonderlich gut. Sie hatte viel mit der Übelkeit zu tun und war dadurch sehr geschwächt. Der Weg war lang und er hatte Schuldgefühle, ob es überhaupt das Richtige war...was sie da taten.
Der Zustand verschlimmerte sich, von Tag zu Tag, als sie anfing zu bluten….es war der schwärzeste Tag in seinem Leben, er musste mit ansehen, wie seine Verlobte in seinem Arm verblutete. Er war so hilflos in diesem Moment. Der Schmerz traf ihn mitten ins Herz. Mit seinem Segelboot dümpelte er nur noch durch den Ozean, er hatte seine große Liebe verloren und dazu sein kleines Mädchen, was er jetzt schon über alles geliebt hatte. Er hatte kein Zeitgefühl mehr, er wusste nicht mal mehr wo er war...wer er überhaupt war...es vergingen Tage...bis ein Fischer ihn sich angenommen hatte und ihm half, den nächsten Hafen an zu peilen.
Ab diesen Zeitpunkt hatte er keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, er wollte nur noch alleine sein. Mit Niemanden sprach er über diesen Schicksalsschlag, bis heute. Er kümmerte sich da drum das Sam nach Hawaii kam und dort beerdigt wurde. Seitdem blieb sie immer in seinem Herzen und auf seiner Haut. Er hatte sich den Namen von Sam und den Namen den seine Tochter bekommen sollte, auf seine Haut stechen lassen. „Sam und Juny „
So blieb er selbst eine Weile auf Hawaii und versuchte, irgendwie wieder auf die Beine zu kommen. Er arbeitet in einem Surfshop und verkauft dort die besten Bretter an die besten Surfer der Welt. Bis eines Tages ihn ein Typ anquatschte und meinte, er solle mal in seine Agentur für Models kommen.
Er sah sich nie als Model...hätte ihm das jemand jemals gesagt...er hätte ihm einen Vogel gezeigt. Aber er ging auf das Angebot ein und tauchte schließlich in die Modelwelt ein. Er reiste von einem Land ins nächste, um dort als Model zu arbeiten. Es gab immer mehr Werbeaufträge für ihn und so wurde er immer bekannter und war in vielen Werbungen oder auf Plakaten zu sehen. Die Arbeit half ihm, durch die schwierige Zeit und mit dem Verlust klarzukommen.
Als er ein Meeting in Vancouver hatte und mehrere Tage dort war, merkte er, wie sehr ihm seine Brüder fehlten. Er dachte viel an die Zeit auf Jaspers Terrasse oder in seiner Bar nach.
Als er so an die alten Tage dachte, ging sein Handy. Jo...es war sein älterer Bruder Jo, als hätte er gespürt, dass er ihm fehlte. Sie telefonierten und so entschied er sich dafür, sich auf den Weg nach Lake Louise zu machen. Er wusste allerdings noch nicht, dass auch Jasper und Odette dort waren.
Eure gemeinsame Story

Du bist mein großer Bruder Nr 2 von 5 Jungs oder Nr4, darfst du dir aussuschen. Du kommst aus Garland Texas und bist dort aufgewachsen. Was du aus deinem Leben gemacht hast, überlasse ich dir. Nur bitte kein Drogenjuncky oder so was. Du solltest schon klar kommen in deinem Leben.


Der Herr sollte Blondes Haar haben (z.B. Rúrik Gíslason, Alexander Skarsgård oder Alex Pettyfer )

J. Osborne

2 Brüder

42-43 oder 36-38

BERUF egal

WOHNORT Kanada

SOZIALE SCHICHT egal


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Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co

Du solltest Spaß an der Rolle haben, hier und da mal Drame, ist voll okay. RL geht natürlich immer vor. Wir freuen uns wie bolle auf euch. Drei Osbornes gibt es schon... 1 Kind Jasper 44, 3.Jo 40 und der 5. bin ich.






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zuletzt bearbeitet 07.04.2026 07:57 | nach oben springen

#10

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 23.03.2026 14:53
von Leni Mitchell-Olson | 183 Beiträge
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Wohnort Calgary

Emily Alyn Lind

Leni Mitchell-Olson

17 Jahre

Schülerin an der Highschool

Calgary

Mittelschicht


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Deine Story

Leni Mitchell-Olson kam in einem verregneten Spätsommer zur Welt – mitten in Chicago, mitten in eine Geschichte, die schon vor ihrer Geburt komplizierter war, als sie je hätte sein sollen. Ihre Mutter Stella Mitchell war damals jung, freiheitsliebend und eigentlich nur für einen Besuch in Calgary gewesen. Ein kurzer Trip zu ihrem großen Bruder, der dort schon seit Jahren lebte. In dieser Zeit begegnete sie Benjamin Olson. Es war nichts, das geplant war. Keine große Romanze, kein Versprechen für die Zukunft – nur ein Abend, ein Moment, der länger nachwirken sollte, als beide es sich damals vorstellen konnten. Einige Wochen später stand Stella wieder in Chicago und hielt einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Sie wusste sofort, wer der Vater war. Und sie wusste auch, dass ihr Leben von diesem Moment an ein anderes sein würde. Als Leni zwei Jahre alt war, entschied Stella sich, Chicago hinter sich zu lassen. Der Gedanke an einen Neuanfang – und die Nähe zu ihrem Bruder – führten sie schließlich nach Calgary. Dort begann für Mutter und Tochter ein neues Leben. Benjamin war nie aus Calgary weggegangen. Als er von Leni erfuhr, war er zunächst überfordert, doch er verschwand nicht aus ihrem Leben. Im Gegenteil: Mit der Zeit entwickelte sich zwischen ihm und Stella ein überraschend gutes Verhältnis. Die beiden waren kein Paar, aber sie wurden Freunde – echte Freunde. Und Benjamin übernahm Verantwortung für seine Tochter. Leni wuchs also mit zwei Elternteilen auf, die zwar nicht zusammen waren, sich aber respektierten und gemeinsam für sie da waren. Als Leni fünf Jahre alt war, veränderte sich ihr Leben erneut. Stella verliebte sich in einen Mann, der bald ein fester Teil ihres Alltags wurde. Fünf Jahre lang waren die beiden zusammen, bevor sie schließlich heirateten. Für Leni bedeutete das einen Stiefvater – und nach einiger Zeit sogar noch mehr: Mit elf Jahren wurde sie große Schwester. Ihr kleiner Bruder kam zur Welt, und plötzlich war sie nicht mehr nur das Kind im Haus. Sie war diejenige, zu der jemand aufsah. Doch je älter Leni wurde, desto komplizierter wurde auch das Verhältnis zu ihrer Mutter. Die Jahre als Teenager brachten mehr Reibung, mehr Diskussionen und irgendwann mehr Abstand, als beiden lieb war. Mit fünfzehn Jahren traf Leni schließlich eine Entscheidung: Sie zog zu ihrem Vater Benjamin. Nicht, weil sie ihre Mutter nicht liebte – sondern weil sie Abstand brauchte. Benjamin nahm sie ohne Zögern bei sich auf. Für ihn war klar, dass seine Tochter immer einen Platz bei ihm haben würde. Heute ist Leni siebzehn.
Und sie ist vieles auf einmal. Direkt. Klug. Manchmal laut, manchmal überraschend still. Sie hat Humor, kann austeilen und genauso gut einstecken. Sie sagt die Wahrheit – auch wenn sie unbequem ist. Leni ist sportlich, ein bisschen wild, manchmal ungeduldig und definitiv nicht der Typ, der sich leicht sagen lässt, was er zu tun hat. Aber hinter ihrer frechen Art steckt ein großes Herz. Wer ihr wichtig ist, kann sich sicher sein: Leni steht zu ihm. Ohne Wenn und Aber. Sie glaubt an Freundschaft, an Musik viel zu laut auf den Kopfhörern, an lange Gespräche mitten in der Nacht und daran, dass man manchmal einfach springen muss, bevor man weiß, wo man landet. Gefühle zeigt sie selten mit großen Worten – dafür mit Taten. Wenn man Leni Mitchell-Olson beschreiben müsste, wäre sie wahrscheinlich kein ruhiger See. Sie ist eher ein Sturm. Ehrlich. Unberechenbar. Lebendig. Und genau das macht sie aus.
Eure gemeinsame Story
Wie dein Leben vor Leni aussah, ist dir überlassen.

Gemeinsame Geschichte
Die Geschichte von Benjamin Olson und Leni Mitchell-Olson begann nicht mit einem perfekten Familienbild. Nicht mit einem gemeinsamen Zuhause, nicht mit zusammengebauten Babybetten oder einem Vater, der vom ersten Tag an selbstverständlich da war. Sie begann mit einem Fehler – oder vielleicht eher mit einem ungeplanten Moment, aus dem etwas entstand, das am Ende viel größer wurde als beide anfangs ahnten. Leni wurde in Chicago geboren, nachdem ihre Mutter Stella Mitchell nach einem Besuch in Calgary mit mehr zurückkehrte als nur Erinnerungen. Benjamin, der in Calgary geblieben war, wusste anfangs nicht, dass aus diesem einen Abend ein Kind entstanden war. Erst später erfuhr er von Leni – und auch wenn ihn diese Wahrheit zunächst überforderte, verschwand er nicht. Im Gegenteil: Mit der Zeit begann er, Verantwortung zu übernehmen. Als Stella mit der zweijährigen Leni nach Calgary zog, änderte sich alles. Nicht plötzlich, nicht märchenhaft, sondern langsam. Vorsichtig. Schritt für Schritt. Benjamin und Stella wurden kein Paar, aber sie schafften etwas, das vielleicht noch wertvoller war: gegenseitigen Respekt. Aus Unsicherheit wurde Vertrauen, aus Distanz wurde Verlässlichkeit. Und irgendwo dazwischen begann auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter zu wachsen. Benjamin war nie der perfekte Vater. Er war nicht der Typ für große Reden oder durchstrukturierte Erziehungspläne. Aber er war da. Vielleicht nicht immer so, wie man es aus Bilderbüchern kannte – dafür ehrlich, präsent und mit echtem Interesse an dem kleinen Mädchen, das ihn anfangs noch mit vorsichtigen Blicken musterte. Leni ließ ihn nicht sofort in ihr Herz. Aber sie ließ ihn bleiben. Und das war der Anfang von allem. Ihre Verbindung entstand in den kleinen Momenten. In Nachmittagen, die unspektakulär wirkten und gerade deshalb wichtig waren. In Blicken, in denen mehr lag als Worte. In diesem langsamen, beinahe störrischen Aufbau von Vertrauen, den niemand hätte erzwingen können. Benjamin lernte, Vater zu sein, und Leni lernte, ihn als solchen anzunehmen. Als Stella Jahre später einen neuen Mann kennenlernte, sich verliebte, heiratete und mit ihm einen Sohn bekam, veränderte sich Lenis Leben erneut. Doch Benjamin blieb ein fester Teil davon. Nie als Konkurrent, nie als Außenstehender – sondern als einer der wenigen Konstanten in ihrem Leben. Gerade weil zwischen ihm und Stella nie verbrannte Erde herrschte, sondern ein Miteinander, das trotz aller Umstände funktionierte. Je älter Leni wurde, desto deutlicher zeigte sich, wie ähnlich sie ihrem Vater in manchen Dingen war. Beide hatten eine freche Art, beide konnten ausweichen, wenn es um Gefühle ging, beide trugen mehr in sich, als sie offen zeigten. Vielleicht war genau das einer der Gründe, warum sie sich oft auch ohne viele Worte verstanden. Und vielleicht war es auch der Grund, warum ihre Beziehung nie kitschig, aber dafür immer echt war. Als Leni schließlich fünfzehn war und das Verhältnis zu ihrer Mutter immer schwieriger wurde, war es Benjamin, zu dem sie ging. Nicht, weil sie Stella nicht liebte, sondern weil sie dort nicht mehr atmen konnte. Und Benjamin? Er stellte keine Bedingungen. Er fragte nicht lange nach. Er nahm sie bei sich auf, so selbstverständlich, als hätte er nie etwas anderes gewollt. Von da an war er nicht mehr nur der Vater für Besuche, Telefonate oder einzelne Tage. Er war Alltag. Zuhause. Ankerpunkt. Das Zusammenleben brachte Reibung mit sich. Natürlich. Leni war laut, impulsiv, ehrlich bis zur Schmerzgrenze und in einem Alter, in dem man sich nicht gern etwas sagen ließ. Benjamin war locker, bis es um sie ging. Dann wurde aus dem entspannten Mann plötzlich doch der Vater, der sich Sorgen machte, der Grenzen zog, der schlecht damit klarkam, dass seine Tochter größer wurde und begann, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Sie gerieten aneinander, reizten sich, diskutierten, lachten und versöhnten sich wieder. Aber unter all dem lag immer etwas Unerschütterliches: die Gewissheit, dass keiner von beiden gehen würde. Benjamin ist für Leni nicht der perfekte Vater. Er ist etwas Wichtigeres. Er ist der Vater, der geblieben ist. Und Leni ist für Benjamin nicht mehr das kleine Mädchen, das einmal im Tütü durch ein Wohnzimmer wirbelte. Sie ist siebzehn, laut, klug, wild und manchmal ein einziger Sturm. Aber sie ist immer noch seine Tochter. Ihre Geschichte ist nicht glatt. Nicht einfach. Nicht makellos. Aber sie ist ehrlich. Gewachsen. Und genau deshalb so stark.

Was dich ausmacht:
- Du bist locker – bis es um Leni geht
- Du hasst die Vorstellung, dass sie verletzt wird
- Du weißt genau, wie Jungs ticken… weil du selbst mal einer warst
- Du bist nicht gut darin, Gefühle auszusprechen – aber deine Taten sagen alles
- Du bist stolz auf sie, auch wenn du es selten sagst
- Du hast Humor, Charme und diese „alles halb so wild“-Attitüde
…bis es eben nicht mehr halb so wild ist

Jens Ackles

Benjamin Olson

Vater

40 Jahre

Deine Entscheidung

Calgary

Mittelschicht


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Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co

Was ich mir wünsche
Ich suche keinen perfekten Vater. Ich suche jemanden, der Ecken und Kanten hat – genau wie Leni.

Jemanden, der:
- bereit ist, eine ehrliche, gewachsene Vater-Tochter-Beziehung zu spielen
- kein Problem mit Konflikten, Diskussionen und Reibung hat
- aber genauso Lust auf die ruhigen, echten Momente zwischen ihnen hat
- versteht, dass Ben kein „Vorzeige-Dad“ ist, sondern ein Mensch, der seinen eigenen Weg geht
- und der trotzdem für Leni durchs Feuer gehen würde, auch wenn er es nicht immer in Worte packen kann

Mir ist wichtig, dass:
- du eigenständig schreibst und Ideen mitbringst
- du Lust auf Charakterentwicklung hast (gerade weil Ben kein einfacher Charakter ist)
- wir gemeinsam Plots entwickeln – von Alltagschaos bis hin zu emotionalen Tiefpunkten
- die Beziehung nicht nur „harmonisch“ ist, sondern sich real anfühlt

Was du aus Ben machst – Beruf, genaues Auftreten, Vergangenheit – ist größtenteils frei.
Hauptsache, er passt zu dieser Geschichte und zu Leni.

Was du bekommst
- eine aktive, ausgearbeitete Tochterfigur
- viele Anschlussmöglichkeiten (Familie, Freunde, Alltag, Drama)
- eine Beziehung, die viel Spielraum bietet – von Humor bis Herzschmerz
- jemanden, der zuverlässig schreibt und Lust auf gemeinsame Ideen hat

Wenn du Lust hast auf eine Vaterrolle, die nicht perfekt, aber echt ist, auf Streit, auf Lachen, auf Chaos – und auf eine Tochter, die dich regelmäßig in den Wahnsinn treibt, dann bist du hier genau richtig. 🖤


                       

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#11

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 29.03.2026 16:32
von Seray Silverstone | 89 Beiträge
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Wohnort Calgary

Hande Erçel

Seray Silverstone

28

Assistentin von Mason Gallagher

Calgary

Mittelschicht


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TRAGT HIER EURE STORY EIN
Hallo, darf ich vorstellen? Das ist Seray Silverstone. 28 Jahre jung und gerade im Büro des Hotel Moguls Mason Gallagher stehend und sich fragend wie zur Hölle sie es wieder mal geschafft hat, sich in diese Situation zu manövrieren. Das fragt ihr euch auch und vor allem um was es überhaupt geht? Nun, das ist eine interessante Frage. Aber um das beantworten zu können sollten wir am Anfang beginnen. Also schnappt euch euer Popcorn, macht es euch bequem und lasst uns loslegen.

Angefangen hat alles an einem schönen Frühlingstag 1998 als Eda und Phillip Silverstone erstes und einziges Kind das Licht der Welt erblickte. Sie gaben ihr den Namen Seray. Wusstest ihr das Seray aus dem türkischen kommt und soviel wie so schön wie der Mond bedeutet? Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich wieso? Aber das ist schnell erklärt. Edas Familie stammt aus der Türkei, auch wenn sie bereits in der zweiten Generation in den Usa lebten.
Serays erste drei Lebensjahre verliefen für ein Kleinkind vollkommen normal und unbeschwert. Ihre Eltern betrieben in Lake Louise ein kleines aber sehr gut gehendes Hotel und vergötterten ihre kleine Prinzessin regelrecht. Alles hätte so bleiben können, bis ihre Eltern beschlossen ihre damals ausgefallene Hochzeitsreise nachholen zu wollen. Es sollte für zwei Wochen in die Stadt der Liebe gehen, nach Paris. Seray sollte während der Zeit bei ihrer Tante Ayfer und ihrem Onkel Erdem Sezgin in Calgary bleiben, die dort eine kleine Gärtnerei betrieben. Für Seray begannen zwei tolle Wochen, doch sie freute sich auch darauf ihre Eltern wieder zu sehen die ihr bei ihrem letzten Telefonat versprachen ihr eine Überraschung mit zu bringen. Zu diesem Wiedersehen sollte es jedoch nicht mehr kommen. In der Nacht des Tages an dem der Flieger ihrer Eltern aus Europa zurück kehren sollte, erhielten ihre Tante und ihre Onkel einen Anruf der das Leben von Seray und ihnen für immer ändern sollte. Das Flugzeug in dem ihre Eltern saßen war über den Ozean verschwunden. Es gab eine große Suchaktion, doch man machte der Familie wenig Hoffnung. Am frühen Morgen war es dann traurige Gewissheit. Das Flugzeug war abgestürzt, es gab keine Überlebenden.

Von da an wuchs Seray bei ihren Verwandten in Calgary auf, das Hotel wurde geschlossen. Auch ihr Onkel und ihre Tante liebten das kleine Mädchen sehr und taten alles damit sie den schrecklichen Verlust so gut wie möglich verkraften konnte. Seray war ein fröhliches, aufgewecktes Kind das ihrer Tante gerne in der Gärtnerei half, während ihr Onkel Landschaftsgärtnerei für Geschäfts und Privatkunden betrieb. Dennoch konnte sie, so klein sie auch damals war, ihre Eltern nicht vergessen. Immer wieder bat sie ihren Onkel und ihre Tante darum mit ihr zu dem nun leerstehenden Hotel ihrer Eltern zu fahren. Dann versprach sie eines Tages das Hotel wieder zu eröffnen und es zum besten und schönsten in ganz Lake Louise zu machen.
Über die nächsten Jahre hielt Seray an ihrem Vorhaben fest. Sie lernte fleißig. Belegte in der High School Kurse in Spanisch und Französisch um sich auf spätere, ausländische Gäste vorbereiten zu können. Nach ihrem erfolgreichen High School Abschluss absolvierte sie noch ein Fremdsprachenstudium in Japanisch und Russisch, arbeitete nebenbei in einem Restaurant um erste Erfahrungen zu sammeln.

Als es dann soweit war sich an einer Uni für ein Studium im Hotel Management zu bewerben, waren ihr Onkel und ihre Tante mehr als stolz auf sie und das was sie bisher aus eigener Kraft erreichen konnte. Daher wollten sie alles tun um ihre Nichte in jeder Hinsicht zu unterstützen. So kam es das Erdem als er sich mal wieder um die Außenanlagen eines der Hotels der Familie Gallagher kümmerte mit einem Mitarbeiter aus der Führungsebene des Hotels ins Gespräch kam und stolz von seiner Nichte erzählte. Nachdem er das Engagement der jungen Frau lobte, erzählte er Erdem das er gute Verbindungen zur Cornell University School of Hotel Administration in New York habe, eine der renommiertesten Universitäten für Hotel Management und er dort ein gutes Wort für Seray einlegen könnte. Was aber erstmal unter ihnen bleiben sollte. Ihr Onkel war ganz aus dem Häuschen, wusste er doch von Seray das es kaum möglich war für jemanden aus ihren Kreisen dort angenommen zu werden. Er hielt jedoch Wort und sagte zunächst nichts, auch um seiner Nichte keine falschen Hoffnungen zu machen. Ein paar Tage später setzte sich der Mitarbeiter erneut mit Erdem in Kontakt. Er könne Seray einen der begehrten Studienplätze verschaffen, die Universität bestehe aber darauf das die Studiengebühren für die gesamten 3 Jahre des Studiums als Sicherheit sofort hinterlegt werden müssten. Serays Onkel und Tante, die sich mit den Gepflogenheiten nicht auskannten, kratzten all ihre Ersparnisse zusammen und nahmen eine Hypothek auf ihre Gärtnerei auf um das Geld zusammen zu bekommen im festen Glauben damit ihre Nicht bestmöglich zu unterstützen. Sie übergaben das Geld dem Mitarbeiter des Hotels, der versprach sich um alles zu kümmern.

Und tatsächlich flatterte nur wenige Tage später eine Zusage der Cornell University School of Hotel Administration in New York ins Haus. Seray war sehr überrascht, denn sie konnte sich nicht daran erinnern sich dort beworben zu haben. Als ihre Tante und ihr Onkel ihr reinen Wein einschenkten war sie entsetzt. Sie wollte absagen damit ihre Familie ihr Geld wieder bekam. Auch war sie wegen der Vorgehensweise ein wenig skeptisch. Doch alles sah sehr offiziell aus und Ayfer und Erdem bestanden darauf das sie das Studium antreten sollte. Also fügte sich Seray. Jedoch nicht ohne ihnen zu versprechen das Geld zurück zu zahlen, wenn sie es irgendwann geschafft hatte das Hotel ihrer Eltern wieder in Betrieb zu nehmen.

So machte sie sich wenige Tage vor Beginn des ersten Semesters auf den Weg nach New York. Selbstbewusst betrat sie die Universität bis man ihr an der Anmeldung sagte das es keinen Eintrag zu ihr gab. Das musste ein Fehler sein. Sie zeigte die Zusage vor um im nächsten Moment aus allen Wolken zu fallen. Die Zusage war gefälscht. Eine sehr gute Fälschung, wie die Dame an der Anmeldung zugeben musste, aber dennoch gefälscht. In der Zwischenzeit erfuhr ihr Onkel das der Mitarbeiter nicht mehr für das Hotel tätig war. Auf Anfrage erhielt er die Auskunft das der Mann ein besseres Angebot bekommen hatte. Erdem dachte sich nichts dabei, schließlich kam das immer wieder vor. Er bedauerte es nur dem Mann nicht mehr danken zu können. Was Erdem nicht wusste war, das der Mann auch das Hotel um eine Menge Geld betrogen und sich aus dem Staub gemacht hatte. Man behielt jedoch Stillschweigen darüber um dem Ruf des Hotels nicht zu schaden.

Währenddessen war Seray am Boden zerstört. Der Studium Platz war eine Lüge, das ganze Geld was ihre Familie investiert hatte weg. Was sollte sie ihnen nur sagen? Sie konnte sich auch nicht mehr an einer anderen Uni bewerben, denn die Zeit dafür war längst abgelaufen. Und selbst wenn hatte sie nun nicht mehr genug Geld um auch nur das erste Jahr zu bezahlen. Ihr verbliebenes Geld reichte nicht mal mehr für einen Flug nach Hause. Seray war wütend. Wütend auf den Mann der ihren Onkel und ihre Tante um ihr hart verdientes Geld gebracht hatte. Und wütend auf sich selbst das auch sie auf diesen Schwindel herein gefallen war. Ihr Traum Hotel Management zu studieren um irgendwann das Hotel ihrer Familie wieder eröffnen zu können war gestorben. Sie würde ihrer Tante und ihrem Onkel nie das Geld wieder zurückzahlen können. Gerade als sie das Gebäude verlassen wollte, fiel ihr ein Aushang am schwarzen Brett auf. Der Aushang eines kleinen Hotels das nach studentischen Aushilfen suchte die praktische Erfahrungen sammeln wollten. Der Aushang war schon leicht vergilbt so das er offenbar schon länger dort hing. Als ein Student, der beobachtet hatte wie sie den Zettel studierte sie ansprach, lachte das niemand von der Uni sich dort bewarb weil das kleine zwei Sterne Hotel unter ihrer aller Niveau sei, witterte Seray ihre Chance. Sie riss den Aushang ab und machte sich direkt auf dem Weg zum Hotel.

Das Hotel wurde, wie sich heraus stellte, von einem älteren Ehepaar in den 60zigern geführt. Personal außer einem Koch und einem Nacht Portier gab es keines, da sie kaum mehr als den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen konnten. Als sie Seray fragten wo sie studieren würde oder ob sie irgendwelche Referenzen habe, erzählte sie ihnen die traurige Geschichte vom Betrug. Das Ehepaar hatte Mitleid und stellte Seray auch ohne Fachkenntnisse ein. Zumal sie wahrscheinlich sowieso niemanden fanden der bereit war für das geringe Gehalt das sie zahlen konnten zu arbeiten. Seray aber war für die Chance dankbar. Sie konnte sogar in einem kleinen Zimmer im Hotel wohnen und speisen, so das sich ihre Kosten gering hielten.

Die nächsten drei Jahre blieb Seray dort. Sie arbeitete praktisch in jedem Bereich des Hotels vom Zimmerservice bis hin zum Management und sammelte so praktische Erfahrungen. Sie schaffte es jedoch nicht ihrer Familie die Wahrheit zu sagen. Stattdessen erzählte sie ihnen wie gut ihr Studium lief, wann immer sie telefonierten. Seray hasste sich selbst dafür da sie Lügen hasste. Doch sie brachte es einfach nicht übers Herz ihrem Onkel und ihrer Tante zu sagen das ihr Geld verloren war. Stattdessen sparte sie jeden Cent ihrer Gehaltes um ihnen zumindest etwas wieder geben zu können wenn sie zurück kam, auch wenn das nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein würde. Dann jedoch erkrankte der Mann des schwer und das Ehepaar musste das Hotel schließen. Für Seray hieß dass das auch ihre Tage in New York gezählt waren. Schweren Herzens, da sie nun ihrer Familie die Wahrheit sagen musste und einem perfekten Zeugnis aus der Hand des Ehepaares kehrte sie nach Calgary zurück.

Ihr Onkel und ihre Tante waren inzwischen ganz aus dem Häuschen. Glaubten sie doch Seray habe ihren Abschluss gemacht. Mit dem Wunsch seine Nichte auch weiterhin zu unterstützen sprach er diesmal mit dem Portier des Gallagher Hotels ob sie nicht noch Personal benötigten. Tatsächlich suchte man gerade nach einem neuen Zimmermädchen sowie einer Assistentin für Mason Gallagher. Seray sollte sich am Tag nach ihrer Ankunft für die Stelle des Zimmermädchens vorstellen, da es bereits eine Bewerberin für den Posten der Assistentin gab welche sich am selben Tag vorstellen sollte. Zudem hielt der Portier die Nichte eines Gärtners für nicht gerade standesgemäß für den Posten der Assistentin eines Mannes wie Mason Gallagher. So wurde Seray gleich nach ihrer Ankunft mit der freudigen Nachricht überrascht und wieder schaffte sie es nicht ihrer Familie die traurige Wahrheit zu gestehen.

Seray wollte erst gar nicht hingehen. Schließlich besaß sie nicht das Studium von dem ihr Onkel so geprahlt hatte. Nur das Zeugnis aus einem 2 Sterne Hotels das sicher, ganz gleich wie gut es ausfiel, nicht mal für die Anstellung als Zimmermädchen für so ein nobles Etablissement ausreichen würde. Doch drücken konnte sie sich nicht. Ihr Onkel fuhr sie persönlich dorthin, wartete in seinem Wagen bis sie durch den Eingang verschwunden war. Seufzend ging sie zum Empfang um sich anzumelden. Der eigentliche Portier war jedoch erkrankt und so erlag der diensthabende Portier der fälschlichen Annahme es handle sich bei ihr um die erwartete Bewerberin für den Posten der Assistentin. Sie wurde in das Büro von Mason geführt und schon wieder saß sie in einer Zwickmühle.

Wie es weitergeht? Nun, findet es selbst heraus.
Eure gemeinsame Story
TRAGT HIER EURE STORY EIN!
Eine gemeinsame Geschichte haben wir bisher nicht, außer die Tatsache das wir einen gemeinsamen Vater haben. Doch damit endet es im Grunde auch schon, denn ich möchte dir für deine Story freie Hand lassen. Daher steht es dir offen ob unser gemeinsamer Vater vielleicht gar nichts von deiner Existenz wusste, weil du aus einem Ons entstanden bist oder er und deine Mutter sich trennten bevor er meine Mutter kennenlernte. Oder war er mit deiner Mutter verheiratet aber es kam aus welchem Grund auch immer zur Trennung? Brach er vielleicht für meine Mutter mit seiner reichen Familie die ihn daraufhin verstieß während du und deine Mutter in der Familie blieben? Wurde ihm der Umgang mit dir untersagt.
Unter welchen Umständen du also aufgewachsen bist und was oder wie viel du selbst über die Umstände damals weißt, bleibt dir überlassen. Auch ob du in Calgary/Lake Louise aufgewachsen bist oder erst jetzt hier her kommst.
Suchst du nach unserem Vater von dem du nicht weißt das er schon vor 25 Jahren verstorben ist? Oder führen dich Geschäfte nach Calgary und wir treffen zufällig im Hotel wo ich arbeite aufeinander? Amüsiert darüber den selben Nachnamen zu tragen? Vielleicht hast du auch einen alten Brief unseres Vaters gefunden indem er dir die Hälfte des Hotels in Lake Louise vermacht? Du kommst nun um deine Hälfte zu versilbern, denn was soll man mit einem alten Hotel das schon seit 25 Jahren leer steht? Nur das ich das Hotel nicht verkaufen will sondern alles daran setze es wieder eröffnen zu können?
Vieles ist möglich und gerne können wir uns zusammensetzten und die Möglichkeiten gemeinsam besprechen.


Es ist dein Gesicht. Du musst dich beim Blick in den Spiegel wohlfühlen

Xxx Silverstone (Es sei denn du trägst den Nachnamen deiner Mutter)

älterer Halbbruder

30 bis 35

Deine Entscheidung

Calgary/Lake Louise

was zu deiner Geschichte passt


SCHREIBSTIL

[ ] 1. PERSON [ ] » 3. PERSON » [x ] BEIDES
[x ] SZENEN » [ x] CHATPLAY [ x] » SHORTPLAY
» [ x] GÄSTEBUCH
PROBEPOST

[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [ ] NEIN
[x ] ENTSCHEIDE ICH SPONTAN » [ ] PROBEPLAY

Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co
HIER EURE TRIGGERWAHRNUNGEN UND WÜNSCHE EINTRAGEN
Das Wichtigste wurde bereits gesagt und das übliche Bla Bla kennst du sicher. Alles was ich in unserer gemeinsamen Geschichte aufgezählt habe sind nur Möglichkeiten, die du gerne aufgreifen kannst aber nicht musst. Du musst dich mit allem wohlfühlen. Wichtig wäre mir nur das egal wie wir starten wir mit der Zeit eine positive Beziehung zu einander aufbauen. Denn schließlich sind wir eine Familie und die war und ist mir schon immer wichtig gewesen.


A person's actions are the mirror of his life


words are not important.

Jax Craven zückt das Fernglas um zu stalken
Jax Craven feiert das hart
Jax Craven knuddelt dich ganz doll
Jax Craven ist davon besessen
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#12

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 20.04.2026 16:56
von Isabella Johnson | 305 Beiträge
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Wohnort Calgary

Lola Tung

Isabella Johnson

22

Studentin

Calgory

Mittelschicht


SCHREIBSTIL

[ ] 1. PERSON [x ] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
[ x] SZENEN » [ x] CHATPLAY [ x] » SHORTPLAY
» [ x] GÄSTEBUCH

Deine Story

sabella „ Billy „ Johnson, eine Junge aufstrebende Frau Anfang 20, Medizinstudentin im ersten Semester, Geboren in Calgory, Kanada.
Eine laue Sommernacht im Herzen von Calgary, nur der seichte Wind wehte durch die Straßen der Stadt, als man im örtlichen Krankenhaus die Babyschreie der Kleinen Belly Johnson vernahm. Es war keine einfache Geburt, mit starken Schmerzen verbunden, für Bellys Vom aber aus zu halten, denn sie wusste das sie gleich das wundervollste Wesen der Welt in den Armen halten würde, dafür hielt man diese Schmerzen doch gerne aus. Belly schrie aus Leibeskräften und war kern gesund, wie die Ärzte nach der ersten Untersuchung feststellen konnten. Bellas Eltern waren überglücklich, denn Belly war das zweite Kind der Johnsons ihr etwas 3 Jahre älterer Bruder , freute sich genauso auf seine Kleine Schwester, um die er sich stets und ständig kümmern würde, ein wachsames Auge auf sie haben würde. Willkommen Belly in der Familie Johnson.
Sie ist von Anfang an ein sehr aufgewecktes Baby und auch Kleinkind. Sie bekam all die Liebe von ihrer Familie die sie in der Lage waren , ihr zu geben. Dunkle Haare zeichneten sich auf dem Kopf der kleinen ab, kleine Löckchen, ihr Bruder nannte sie immer Schwarzlocke, ein Wort was Billy so gar nicht mochte, denn für sie stand fest, diese Locken mussten weg. Ihre Kindheit verlief harmonisch, sie liebte ihre Familie. Ihren Bruder besonders, weil sie ein sehr enges Verhältnis zu diesem aufbauen konnte. Belly war ungefähr 4 Jahre alt, als sie die immer wehrenden Streitigkeiten zwischen ihrer Vom und ihrem Das mit an hören musste. Für eine 4 jährige nicht leicht weg zu stecken, denn sie ahnte bereits was dort passieren konnte. Ihr Bruder versuchte sie davor ab zu schirmen , jedoch gelang ihm dies nicht immer. Der Tag kam, an dem Bellas Vater eröffnete ,das er sich von seiner Frau trennen würde, das er ausziehen würde, aber nicht weit weg von der Familie sein würde. Für die kleine das schlimmste was passieren konnte. Konnte man sagen das sie ein kleines Trauma davon trug? Ja das tat sie. Ihr Herz blutete, jedoch mit der Zeit, verstand sie es immer besser, das ihre Mom nun für sie und ihren Kleinen Bruder selbst sorgen musste. Man merkte Belly an, wie sehr sie damit zu kämpfen hatte, denn im Kindergarten hatten die meisten Kinder noch beide Elternteile und das machte es ihr nicht einfach, denn sie sah ihren Vater nur noch alle 2 Wochen und das zog sich weiter und weiter durch die Jahre. Ihre Eltern verstanden sich einfach nicht mehr, etwas was Belly sich für sich selbst niemals wünschen würde. Die Schule kam und Belly freute sich so sehr , endlich aus dem Kindergarten raus und in die Schule gehen, mit dabei ihr Großer Bruder, der 2 Klassen über ihr war, natürlich hatte er auch hier ein wachsames Auge auf sie, am Anfang war das ja noch ganz toll , doch Belly wurde älter und brachte gute Leistungen in der Schule, eine Streberin war sie allerdings nicht. Sie hatte viele Freunde in der Schule , für sie war es ein leichtes diese zu finden, sie war hübsch und offen und das liebten die Mädchen und Jungs an ihrer Schule, wobei Jungs noch nicht so sehr ein Thema waren, das kam erst später in der weiterführenden Schule. Billy liebte die Schule, in der Freizeit hatte sie das Volleyball spielen für sich entdeckt und mit ihrer Besten Freundin, nahm sie regelmäßig am Training Teil und auch an Meisterschaften, jedoch mahnte ihre Mom sie an, das sie dabei nicht die Schule und das Leben nebenbei vergessen sollte. Ihre Mom ist Schriftstellerin und sehr oft nicht im Lande , so das sie oft mit ihrem Bruder alleine ist, das nutzt sie gerne mal aus. Sie wuchs zu einem Teenager heran und besuchte die Highschool, sicherlich waren dort auch das erstmal Jungs ein Thema, etwas womit Belly sich erstmal anfreunden musste, all ihre Freundinnen hatten da einfach mehr Erfahrungen und auch ihr Bruder war ihr da noch ein wenig im Weg, denn stets und ständig an ihrer Seite, wenn sie Partys besuchte, musste er mit, sie durfte diese nicht alleine besuchen, eine Regel im Hause der Fishers. Wie oft war sie genervt davon, denn Regeln waren da um sie zu Brechen, hin und wieder jedenfalls. Es blieb nie unbemerkt wenn sie sich aus dem Haus schlich, klar gab das Ärger und auch die eine oder andere Strafe, doch damit kam Belly sehr gut aus. Teenager mussten sich ausleben dürfen denn auch die Eltern waren einmal an diesem Punkt, dennoch herrschte eine Gewisse strenge im Hause der Fishers, Belly kannte es nicht anders. Die Teenagerzeit ist doch einfach die schönste, da war sie sicher nicht alleine mit. Mittlerweile ist Belly kurz vor ihrem 18 Geburtstag und ihre beste Freundin plante es groß zu Feiern, sie holte sich die Erlaubnis ihrer Eltern ein und mit Hilfe ihres Bruder , stellte sie eine Party auf die Beine, zu der Leute kamen die sie nicht mal kannte. Unter ihnen auch dieser eine Junge, den sie später auf der Uni wieder sehen würde, mit Großer Überraschung wie sich raus stellen wird.
Der Tag kam, ihr 18 Geburtstag, die Party, Belly war so aufgeregt, doch wer würde das nicht sein, wenn so viele Leute auf diese Party kommen würden. Die Party war im Vollen Gange und da öffnete sich die Tür, da stand er, Groß, hübsch, sexy, Heilger Karl Cater auf ihrer Party , konnte das wahr sein. Sie wusste doch nicht mal wie man einen Flirt begann, wie man sich verhalten musste, wenn man jemanden toll fand, wenn man jemanden auf sich aufmerksam machen wollte, doch das musste sie gar nicht, Karl bemerkte Belly vom ersten Moment an, ihre Blicke trafen sich und dies war der Anfang von etwas, was Belly bis heute nicht beschreiben konnte. Etwas wundervolles, etwas herzergreifendes, eine Freundschaft wie sie im Buche stand. Dieser Abend würde ihr Leben völlig verändern, Kael würde sie völlig aus der Bahn werfen. Kael war 2 Jahre älter als sie, ging er auch auf die Schule auf die sie ging? Sie erinnerte sich nicht, jedoch kamen die beiden ins Gespräch und schon dort merkte man diese Anziehung der beiden, dieses starke Band, welches Später noch eine sehr Große Rolle spielen würde. Belly verabredete sich häufiger mit Kael, sie wollte ihn laufend sehen, Zeit mit ihm verbringen, ihn kennen lernen, er lies ihr diese Möglichkeit auch. Die beiden trafen sich, redeten stundenlang einfach nur , erzählten sich alles über den jeweils anderen und Belly bemerkte sofort das Kael anders war, als die Jungs die sie kannte, die Jungs aus ihrer Schule, doch was war das zwischen den beiden? Was zog sie magisch zu diesem Kerl? Belly wollte genau das raus finden, doch was dann passierte, verstand sie bis heute nicht. Kael meldete sich auf einmal nicht mehr auf ihre Nachrichten, wenn sie ihn anrief, war das Handy aus, wenn sie Nachrichten schrieb, keine Reaktion, Für Belly eine sehr schlimme Sache, denn sie mochte Kael und niemand wusste was da passiert war, wieso er den Kontakt zunächst abgebrochen hatte. Vielleicht hatte sie einen Fehler gemacht, den sie nicht erkannte, sie würde es wohl nie erfahren , oder doch? Seid gespannt. Belly machte mit Anfang 20 ihren Abschluss und wusste was sie machen wollte, Medizin studieren. Sie bewarb sich auf der Uni in Calgary und wurde dort auch prompt angenommen. Ihrer Mutter fiel es schwer los zu lassen und auch ihrem Dad, den sie immer noch regelmäßig besuchte, jedoch wurde Belly erwachsen und ging ihre eigenen Wege. Sie packte ihre Sachen und zog ins Wohnheim an der Uni. Die ersten Monate verliefen völlig ruhig, doch als sie an dem einen Morgen in de Hörsaal kam, sah sie ihn dort sitzen. Das konnte doch nicht sein oder? Saß da Kael Cater, verdammt nein? Doch er war es , was sollte sie jetzt machen? Hingehen und ansprechen? Traute sie sich das? Im ersten Moment nicht, doch dann tat sie es doch, entschlossen trat sie auf den Mann zu , der so plötzlich der Bildfläche verschwunden war und jetzt hier wieder auftauchte…Kael Cater, was machst du hier….Mehr brachte sie nicht heraus…..
Eure gemeinsame Story
TRAGT HIER EURE STORY EIN!
Wir kennen uns seid dem wir Kinder waren, unsere Eltern sind eng miteinander, das wir beide in einander verliebt waren oder es immer noch sind, geben wir beide nicht zu, da wir beide denken wir empfinden nur Freundschaft füreinander, doch das ganze wird für beide anders kommen, doch das soll sich entwickeln, da die beiden sich schon so lange kennen, ist da nach oben ja deutlich Luft, vielleicht hatten die beiden auch schon mal was und das ganze hat es noch Komplizierter gemacht, jetzt geht Isabella auf die Uni und dort wirst auch du auftauchen , die beiden sind sich mehr oder minder aus dem Weg gegangen, doch an der Uni wird dies zusehends schwerer, für sie beide, alles andere lasse ich offen.

Gavin Casalegno

Ist deiner

Wir sind die besten Freundin seid dem wir denken können / Mit evtl wenn es passt mehr.

23

Student

Calgory

Mittel/ Oberschicht


SCHREIBSTIL

[ ] 1. PERSON [ ] » 3. PERSON » [ x] BEIDES
[ x] SZENEN » [x ] CHATPLAY [ x] » SHORTPLAY
» [ x] GÄSTEBUCH
PROBEPOST

[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [ ] NEIN
[x ] ENTSCHEIDE ICH SPONTAN » [ ] PROBEPLAY

Trage hier die letzten Worte ein, wünsche, Triggerwahrnungen und co
Bitte verschwinde nicht gleich wieder, ich wünsche mir jemanden der das ernst nimmt, weil es mir wichtig ist, such dir neben mir auch Kontakte, aber ich bin mir sicher die wirst du finden. Eine gewisse Aktivität setze ich vorraus, sicher nicht 24/7 das kann ich auch nicht. Ich freue mich riesig auf dich.



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#13

RE: BOYS WILL BE BOYS

in MALE 22.05.2026 16:17
von Amberly Craven | 40 Beiträge
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Wohnort Lake Louise

ANA DE ARMAS

AMBERLY CRAVEN

30 JAHRE JUNG

BARKEEPERIN/ RANCHERIN

LAKE LOUISE

MITTLE- BIS OBERSCHICHT


SCHREIBSTIL

[ ] 1. PERSON [X] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
[X] SZENEN » [ ] CHATPLAY [x] » SHORTPLAY
» [x] GÄSTEBUCH (mal mehr, mal weniger - nach Laune)

Deine Story
SHORTFACTS (character)
» War immer schon sehr rebellisch und temperamentvoll. Einige empfinden sie als zu laut & zu viel - das gab ihr oft das Gefühl nicht erwünscht zu sein.
» Kann sich kurzzeitig in der High Society bewegen als wäre sie dort hineingeboren obwohl sie durch ihr Elternhaus zwar nie arm aber trotzdem immer mit schwerer und oft schmutziger Arbeit aufwuchs.
» Sie ist ein sehr sozialer Mensch der es meist genießt Trubel und Leute um sich zu haben. Wenn sie doch mal Ruhe braucht genießt sie die Natur, sucht Zuflucht bei Tieren, hört Musik und fotografiert gerne.
» Kann mit Bier nichts anfangen, hat jedoch eine ausgeprägte Liebe für Whiskey. Generell ist sie Alkohol gegenüber selten abgeneigt und genießt den Effekt und Geschmack von eben diesem.
» Tut sich schwer Hilfe anzunehmen (oder gar darum zu bitten), da sie aufwuchs in dem Denken, dass ihre ganze Art meist zuviel ist und ihre bloße Anwesenheit den Umstehenden somit schon genug abverlangt.
» Liebt spontane Aktionen, neues auszuprobieren und genießt das Gefühl davon losgelöst und frei zu sein.
» Tut sich schwer damit, tiefe Verbindungen zuzulassen, aber entstehen sie erst einmal, lässt sie sich entgegen jeder Vernunft nicht mehr abschütteln.
» Durch einiges in ihrer Vergangenheit, hat sie das allgegenwärtige Gefühl ihre Liebsten mehr als einmal im Stich gelassen zu haben, weshalb sie ständig an ihrem Wert als Vertraute zweifelt.
» Sucht unbewusst häufig körperliche Nähe - sei es durch beiläufige Berührungen, spielerisches Necken oder für manche womöglich verfrühte Umarmungen.
» Kann tatsächlich im Normalfall zwischen sexueller Anziehung bzw. ONS/Affären und echten Gefühlen unterscheiden.
» Gestikuliert gerne und viel - allgemein braucht sie einfach eine Beschäftigung für die Hände weswegen sie auch oft ihr Glas in den Händen behält oder mit ihrem Schmuck spielt.

selbstbewussttemperamentvollclever scharfzüngig tatkräftig bindungsvermeidendleidenschaftlichrastlosempathischrebellischcharismatischwild/lauthumorvoll/sarkastischchaotischaufmerksameinsam/verschlossenbelastbaraufbrausendabenteuerlustigsturkonfrontativ/mutigbestimmendextrovertiertimpulsiv


SHORTFACTS (history)
» Wuchs in Lake Louise auf der namhaften Craven Ranch als zweitjüngste von fünf Geschwistern auf.
» Konnte bereits als Kind nicht viel mit Puppen anfangen, kam aber regelmäßig mit aufgeschürften Knien und dreckigen Händen wieder nach Hause.
» Ist harte Arbeit durch das Ranchleben gewohnt und hat keine Probleme damit hat anzupacken oder sich dreckig zu machen.
» War nie ein 'popular Girl' aber auch keine Einzelgängerin. Sie hatte ihre Freunde und ebenso ihre kleinen Fehden die zum Teil auch in Rangeleien endeten.
» Hatte (Gott sei Dank) das Glück, dass sie ohne extrem viel lernen zu müssen relativ gute Noten nach Hause brachte.
» Schwänzte gelegentlich die Schule um 'lustigere Dinge' zu machen (und verführte dabei ihre Freunde oftmals dazu den Schwachsinn der ihr im Kopf rumschwirrte mitzumachen).
» Hatte in Sachen Liebe nie Glück. Ihr erster Freund machte mit ihr Schluss weil sie 'zu laut' und 'zu anstrengend' war. Der Zweite Junge in den sie sich verliebte war ihr bester Freund… und der feste Freund ihrer allerbesten Freundin.
» Wurde ungewollt von dem Freund ihrer besten Freundin schwanger - kurz nachdem sie das erfuhr starb dieser bei einem Scheunenbrand. Er rettete ihr das Leben, verlor dafür seines und sie verlor danach das ungeborene Kind.
» Erst ein Jahr später hatte sie wieder eine Beziehung - in der er ihr fremd ging und wieder die Worte 'zu anstrengend' und 'zu laut' fielen.
» Anschließend versuchte sie mehr in das Bild einer verantwortungsvollen, ruhigen Fau zu fallen. Sie ging eine Beziehung mit einem netten Mann ein und verlobte sich nach einigen Jahren.
» Mit 25 - ein paar Monate vor ihrer Hochzeit - lief sie in einer Nacht- und Nebelaktion weg. Mit der heranrückenden Hochzeit sah sie, dass sie sich freiwillig in einen Käfig begeben würde. Gefangen jemand zu sein, der sie nicht war, bei jemanden, der nie die Chance hatte ihr echtes ich überhaupt kennenzulernen.
» Sie verschwand nach Calgary und verbrachte die nächsten fünf Jahre dort. Dort fand sie wieder zu ihrem eigentlichen Ich zurück und lernte sich selbst so zu nehmen wie sie war (laut, aktiv, lebendig, chaotisch).
» In Calgary kam sie über Umwege an einen Job als Gallery Assistant was sie zwischen High Society und wildem Nachtleben wandeln ließ.
» Heimweh und der Ruf nach Wildnis brachten sie schließlich wieder zurück zu ihren Wurzeln, auch wenn sie momentan noch nicht ganz weiß was sie eigentlich gedenkt zu tun.

(Bei Interesse kann ich auch die detaillierte Fassung zukommen lassen)

Eure gemeinsame Story
VORSCHLAG 1 [Unter- oder Mittelschicht / Steiniger Weg in Kriminalität]
Er kommt aus nicht allzu guten Verhältnissen (Unter- maybe Mittelschicht). Geld war immer ein Problem in der Familie und inwieweit da überhaupt Eltern waren die sich gekümmert haben, liegt völlig in deiner Hand. Fakt ist, er hat bereits in jungen Jahren einiges durchleben müssen und daher schnell gelernt vorsichtig mit Vertrauen zu sein und sich eigentlich nur auf sich selbst zu verlassen. Er hat das Herz eigentlich am rechten Fleck, auch wenn das kaum einer sieht - was seiner rauen Art und seiner harten Schale zu Schulden ist. Nathaniel fungiert als 'Mann fürs Grobe' eines Anwalts. Er kümmert sich um die Dinge, mit denen dieser nicht in Verbindung gebracht werden darf oder die schlichtweg abseits jeglichen Gesetzes geregelt werden müssen (das inkludiert Informations- und Sachbeschaffung im Untergrund, das beschatten oder einschüchtern von Leuten und wenn nötig auch mehr. Mir wäre hierbei nur wichtig das er sich zwischen 'ich hab einen Zettel gestohlen' und 'ich bin ein Serienkiller' befindet. Er soll seine dunklen Seiten haben, Fehler begangen und auch mal Dinge getan haben die der 0-8-15 Mensch nicht tun würde, aber eben auch nicht auf täglicher Basis Menschen die nur jemanden ein Dorn im Auge sind und ansonsten brave Kirchengänger umgelegt haben. In dieser Version würde er öfters mit Daliah James (die Sekretärin des Anwalts) zu tun haben (Wichtigkeit darüber weiter unten).

VORSCHLAG 2 [Oberschicht / Erbe einer Kanzlei & Korruption]
Er kommt aus guten Verhältnissen (eher Oberschicht). Sein Vater hatte bereits eine eigene Anwaltskanzlei, die zum Teil auch als Schutz für diverse kriminelle Machenschaften des Vaters diente. Er wurde bereits früh von seinem Vater eingearbeitet und es war immer geplant das er mit ihm und später anstelle von ihm die Kanzlei (als auch die Untergrundgeschäfte) führt. In dieser Version würde er vermutlich das Leid oder generelle Leben eines 'normalen' Menschens nicht so ganz kennen und im Laufe des Plays vielleicht von Amber erst einmal gezeigt bekommen wie erfrischend und bereichernd so etwas sein kann. In diesem Fall würde er den Boss von Daliah James (Dale) übernehmen.

BEI BEIDEN VORSCHLÄGEN…
…könnten sie sich bereits bei einer Kunstausstellung kennengelernt haben, bei der beide Vorgaben zur High Society zu gehören. Unabhängig davon ob er eine Rolle gespielt hat oder aus anderen Gründen dort war, erkannten sie ein gewisses Temperament im jeweils anderen. Knistern, Anziehung - und am Ende landeten sie gemeinsam im Hotelzimmer. Es war unkompliziert und es bestand kein Kontakt danach. Außerdem hätte er 'beruflich' mit @Daliah James zu tun. Daliah war Ambers beste Freundin 'ein Herz und eine Seele', der EINE Mensch der wirklich ALLES von ihr wusste. Dann kam ein großer Schicksalsschlag, es wurden Fehler gemacht und durch die zurückbleibenden Narben und Traumas der Kontakt abgebrochen. Erst seit kurzem baut sich wieder Kontakt zwischen Dale und Amber auf weil Dale mit einem ihrer Brüder anbandelt. Das reißt Wunden auf, erzwingt eine Aufarbeitung und bringt durch die Annäherung ihres Bruders mit ihrer damals besten Freundin neue Probleme. Das Daliah nicht viel von Nathan hält und damit im Zwiespalt steht ihre alte Freundin dennoch vor einem 'Fehler' und 'Macho' wie ihn bewahren will sorgt da nur für zusätzlichen Streit und Drama. Er könnte zwecks eines Auftrags für eine Weile in Lake Louise sein und die Frau die er mental als 'irgendeine Tochter eines reichen Mannes' abgespeichert hat hinterm Tresen eines Pubs wiederfinden. Die Anziehung von damals ist noch immer da und womöglich will er ihr zuerst nicht glauben, dass sie auf einer Ranch lebt und anpacken kann uns sie überzeugt ihn davon kurzerhand.

selbstbewusst ● tatkräfitg ● verschlossen ● temperamentvoll ● bestimmend ● rau ● gewaltbereit ● humorvoll ● charismatisch ● draufgängerisch ● gut im lügen ● beschützend ● rastlos ● trägt seine eigenen Dämonen mit sich

(zur besseren Einsicht in was für eine Richtung ich ihn mir vorstellen würde, das muss natürlich nicht 1 zu 1 übernommen werden, sondern richtungsweisend sein)

JENSEN ACKLES

NATHANIEL (beliebig änderbar)

SPECIAL CONNECTION [FUTURE PAIR, WITH LOTS OF DRAMA ON THE WAY]

~ 33-43 YEARS

Beruf abhängig vom Werdegang

Lake Louise (aktuell)

Mittelschicht?


SCHREIBSTIL

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» [x] GÄSTEBUCH
PROBEPOST

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[x] ENTSCHEIDE ICH SPONTAN » [ ] PROBEPLAY

ZUKUNFT, CONNECTIONS, SCHLUSSWORT
Zukunft
Beide sind rastlos, temperamentvoll, haben Probleme damit sich fest zu binden - und dennoch ziehen sie sich an und landen irgendwie immer wieder beieinander - das alleine ist für beide schon viel zu verkraften/ zu bearbeiten. Hinzu kommt das Amber gerade (mehr oder weniger gezwungenermaßen) nebenbei mit Dale aufarbeitet was in ihrer Jugend geschah und irgendwie verarbeiten muss, dass Dale und ihr älterer Bruder miteinander anbandeln. Dass sie sich ausgerechnet in den Typen zu verlieben scheint, den Dale durch die Arbeit als zwielichtigen, machotypen kennt hilft weder der Beziehung von Dale und Amber als auch der zwischen Amber und Nathan und bietet eine Menge Konfliktpotential und Drama in alle Richtungen. Natürlich soll es nicht immer nur Drama geben. Da sollen auch ruhige Momente zum Genießen und ein glückliches Beisammensein existieren. Ich persönlich mag es einfach, wenn es einem nicht so leicht gemacht wird, Dinge dagegen sprechen und man aktiv an sich arbeiten und für den anderen kämpfen muss um zu bekommen was man will. Mir ist wichtig, dass die beiden etwas ineinander sehen und eben trotz ihrer Probleme mit Bindungen kämpfen (und natürlich wird immer wieder mal einer von beiden das ganze fast schon sabotieren um weglaufen zu können, deswegen ist es umso wichtiger, dass der andere in solchen Momenten nicht gleich aufgibt).

Connectionmöglichkeiten
Neben Amber selbst wäre da natürlich noch @Daliah James (alias Dale) als Ambers ehemalige beste Freundin. Da die Kanzlei in Calgary ist kann er theoretisch jegliche Verbindungen dort haben - in Lake Louise wo er aktuell dann (erstmal) wäre gibt es neben Amber selbst noch eine große Familie. Die Cravens sind in Lake Louise bekannt. Neben dem älteren Bruder David Craven mit dem Dale gerade auffallend viel Zeit verbringt gibt es da noch Jax Craven, der die Farm der Familie leitet auf welcher Amber momentan auch lebt. Aber auch Ambers jüngere Schwester sowie 2 Neffen, 1 Nichte und die Mutter werden bespielt. Also viele Leute mit denen der Gute wohl mal in Berührung (oder teils vielleicht auch aneinander geraten) kann.

Generelles Schlusswort
Bei Ideen und Gegenvorschlägen hab ich ein offenes Ohr und man kann auch gemeinsam an Ideen schrauben/arbeiten und brainstormen! Gesagt sei noch das meine Schreibgeschwindigkeit variiert - soll bedeuten ich verfolge das Motto 'Real Life geht vor' und wenn da gerade sehr viel los ist, fehlt vielleicht einfach die Muse oder der Kopf um sehr schnell in Plays zu antworten. Zudem ist mir Kommunikation einfach wichtig - also im Sinne von, wenn etwas nicht passt einfach ansprechen, Ideen die einem unter der Haut brennen einfach entgegenschleudern. Wenn das Real Life mal längerfristig einen Streich spielt? Kommunizieren. Ich würde einfach mal behaupten ich bin eigentlich ein recht geduldiger, verständnisvoller Mensch und beiße nur in Ausnahmefällen ;)




Daliah James macht sich schick für Dich
Nicolas Redfern, Jax Craven, Katherine Gallagher und Daliah James zücken das Fernglas um zu stalken
Jax Craven fällt vom Glauben ab
Nicolas Redfern, Jax Craven, Katherine Gallagher und Daliah James feiern das hart
Jax Craven und Katherine Gallagher knuddeln dich ganz doll
Jax Craven und Daliah James ertragen das nur mit Alkohol, viel Alkohol
Daliah James hast du das Herz geborchen
Daliah James schubst dich die Rocky Mountains runter
Daliah James ist sprachlos
Daliah James schließt dich weg und verliert den Schlüssel
Jax Craven, Katherine Gallagher und Daliah James sind davon besessen
Katherine Gallagher und Daliah James lieben das total
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