Kanada
  • Beneath the Maple Sky
    Unter den endlosen Weiten eines Ahornhimmels findest du einen Ort, an dem Geschichten wie Blätter im Wind treiben – sanft, bunt und voller Leben. Zwischen der Stille des smaragdgrünen Lake Louise und dem lebendigen Herzschlag von Calgary entfaltet sich eine Welt, die Wärme schenkt und zum Verweilen einlädt. Hier kannst du dich niederlassen, durchatmen und deine eigene Geschichte beginnen. Ob leise und verträumt, voller Abenteuer oder getragen von Begegnungen, die Spuren hinterlassen – jede Erzählung hat unter dem Ahornbaum ihren Platz. Beneath the Maple Sky ist ein Zuhause für Worte, für Freundschaften, für kleine und große Momente. Ein Ort, der dich willkommen heißt – so wie du bist.
  • Lake Louise
    Umgeben von schneebedeckten Gipfeln liegt der Lake Louise wie ein kostbares Juwel inmitten der kanadischen Rockies. Sein Wasser schimmert in sanften Türkis- und Smaragdtönen. Früh am Morgen liegt oft ein feiner Nebel über der gläsernen Oberfläche, während die Berge still ihre Spiegelbilder darin versenken. Es ist ein Ort, der Stille atmet – und doch voller leiser Geschichten steckt: vom Rascheln der Wälder, vom Flüstern des Windes, vom Knirschen des Schnees im Winter. Wer am Ufer verweilt, fühlt sich, als würde die Zeit langsamer schlagen, als sei jeder Atemzug tiefer, klarer, wahrer. Der Lake Louise ist nicht nur ein See, sondern ein Gefühl: von Geborgenheit, Weite und einer Magie, die man nirgendwo sonst so spüren kann.
  • Calgary
    Zwischen einem endlosen Himmel und den mächtigen Silhouetten der Rocky Mountains erhebt sich Calgary – eine Stadt voller Kontraste. Hier tanzen funkelnde Lichter auf den Glasfassaden moderner Hochhäuser, während nur wenige Straßen weiter der Duft von Kaffee, das Lachen in gemütlichen Pubs und das Rattern alter Straßenbahnen ein Gefühl von Nähe und Vertrautheit schaffen. Calgary pulsiert im Rhythmus seiner Menschen: geschäftig und schnell in den Straßen der Innenstadt, verträumt und herzlich in den Vierteln, die wie kleine Welten für sich wirken. Auf Festivals und in Märkten verschwimmen Kulturen, Stimmen und Farben, und wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt, legt sich ein goldenes Leuchten über die Stadt, das sie in Wärme hüllt. Es ist ein Ort, an dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen – wo Geschichten in Hinterhöfen, Parks und Wolkenkratzern gleichermaßen geboren werden. Calgary trägt den Klang der Großstadt und die Seele einer Gemeinschaft in sich.
Willkommen
Herzlich Willkommen im Beneath the Maple Sky, lieber Gast. Hier, zwischen der Ruhe von Lake Louise und dem Puls von Calgary, findest du einen Ort voller Wärme, Geschichten und Begegnungen. Setz dich unter die Zweige, atme tief durch – und lass deine Fantasie Wurzeln schlagen. Hier ein paar Shortcuts die vielleicht interessant für dich sind:

Reallife-RPG
ab 18
Kanada
Since 01/2023
Zitate
Malia Westwood
Der Geruch in der Küche schien intensiver zu werden, je länger er sprach. Holz, der schwache Rest von Kaffee, ein Hauch Spülmittel – alles Dinge, die nichts mit ihr zu tun hatten und trotzdem wie ein Rahmen wirkten für die Bilder, die er ihr mit seinen Worten zeichnete.


JJ Sinclaire
Dann schlug sein Herz schneller, ein kleiner Schimmer Hoffnung bildeten ihre nächsten Worte in seiner Brust. Seine Gefühle fuhren so Achterbahn das seine Augen brannten, er wollte nur ihr Idiot sein, wieso verstand sie das nicht.


Annie Westfield
Sie nahm die Details wahr, ohne bewusst danach zu suchen: das frisch gebügelte Hemd, das ihm an den Schultern perfekt saß, die lässige, aber dennoch durchdachte Wahl der dunkelblauen Jeans, der dezente Duft, der gerade eben wahrnehmbar war, wenn er sich bewegte.


Bronx Leland
Da dachte Bronx, dass er die rothaarige Schnepfe endlich losgeworden wäre, doch dann war sie ihm auch noch fast vors Auto gelaufen und nicht nur das, sie hatte auch noch einen Anhang dabei, einen widerlichen Trucker, der irgendwelche absonderlichen Gelüste zu haben schien. Rothaarige waren nicht nur komisch, sie waren auch dazu verdammt, immer Ärger zu machen.


Aurora Duval
„Du weißt schon, dass du mit dem Zuckerwatte-Vergleich gerade ein Bild geschaffen hast, das ich so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekomme, oder?“ Ihre Stimme triefte vor süßer Ironie, doch ihre Augen funkelten in einem warmen, neckenden Licht. „Weich, zuckersüß… und schlecht für die Zähne. Klingt exakt nach einer Warnung auf einer Packung, die ich aus Prinzip trotzdem kaufen würde.“.


Katherine Gallagher
Excuse me, bitte was?!?!?! Wann ist das denn passiert? Und.... mir fehlen gerade die Worte. Der Pferdeflüsterer meets Stella McCartney??


Colton Walker
„Ein Wolf… vielleicht. Aber vielleicht auch vielmehr ein Grizzly?“, erwiderte er amüsiert. „Also zumindest, wenn du mich morgens ohne Kaffee siehst. Aber ich beiße nicht… es sei denn, du nimmst mir den letzten Becher weg“,


#76

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  12.10.2025 16:25
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hey ihr, hier ist Wyatt.

Ich habe da ein Problem... und zwar dieses: Cookies sind deaktiviert. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser und versuchen Sie den Login Vorgang erneut.
Mit anderen Worten, ich komme nicht ins Forum.


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#77

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  12.10.2025 16:30
von Aylin Erkin (gelöscht)
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Hey Wyatt ,

Das ist ganz einfach, du musst dann die Cookies an deinem browser einfach aktivieren, dann kannst du auch ins Forum kommen, dazu gehst du einfach in den Einstellungen
und dann suchst du Cookie zulassen (so heißt es glaube ich) wenn du das dann aktiviert hast, müsste das Problem auch behoben sein.

Ansonsten noch einmal rufen dann


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#78

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  12.10.2025 16:41
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hier Wyatt nochmal.
Leider geht es nicht, trotzdem, dass ich sogar Cookies von Drittanbietern zugelassen hab.
Kein Plan, was da nicht passt.


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#79

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  12.10.2025 16:44
von Aylin Erkin (gelöscht)
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Ok noch eine möglichkeit ist es, dein jetzigen Bowser einmal zu wechseln wenn du einen weiteren hast,
falls nicht einen weiteren herunterzuladen. So das du einen anderen benutzt.


Wenn das alles nicht helfen sollte, werden wir dich noch einmal löschen und du Regrestrierst dich erneut. Aber das ist erst einmal die Letzte Variante die wir dann machen werden.



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#80

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  12.10.2025 16:55
von Aylin Erkin (gelöscht)
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WELCOME! CAN'T WAIT TO START THIS ADVENTURE WITH YOU
Wie schön, dass du es bis hierher geschafft hast! Du hast dich zwischen Calgary und Lake Louise entschieden? Sehr schön! Dann fülle bitte nur noch die Vorlage zur Bewerbung aus und sobald dich jemand aus dem Team durchgewunken hat, darfst du dich auch direkt in die Anmeldung begeben. Bitte überprüfe vorab, ob dein gewünschter Name und Avatar frei sind.
Bringe bitte etwas Geduld mit, wir werden uns so schnell es geht um dich kümmern

Dein Team vom
Beneath the Maple Sky

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[bg30] VOR- & NACHNAME [/bg30]
[bg30] ALTER [/bg30]
[bg30] BERUF [/bg30]
[bg30] WOHNORT [/bg30]
[bg30] SOZIALE SCHICHT [/bg30][line]
[bg30] SCHREIBSTIL [/bg30]
[center][style=font-size:7.7pt][ ] 1. PERSON [ ] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
[ ] SZENEN [ ] CHATPLAY [ ] SHORTPLAY
[ ] GÄSTEBUCH
[/style][/center][line]
[bg30]ERFÜLLST DU EIN GESUCH?[/bg30]
[justify][style=font-size:8pt] Schreib hier rein, welches Gesuch du erfüllst. [/style][/justify]
[bg30]WIRD EIN PROBEPOST VERLANGT?[/bg30][center][style=font-size:7.7pt]
[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [ ] NEIN
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Tragt hier eure Story ein....
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#81

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  13.10.2025 20:07
von Asher Crowe
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Chase Hudson

Asher Crowe

27 Jahre

Geldeintreiber & stiller Teilhaber der Bar 'The Dark Shade'

Calgary

frühere Unterschicht, heute Oberschicht


SCHREIBSTIL

[center][ ] 1. PERSON [x] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
[x] SZENEN [x] CHATPLAY [x] SHORTPLAY
[x] GÄSTEBUCH


ERFÜLLST DU EIN GESUCH?

Kein Gesuch

WIRD EIN PROBEPOST VERLANGT?

[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [x] NEIN


Eure Story

Geboren wurde Asher Crowe am 14. Februar 1998 in Calgary. Das Datum war ein Detail, das später kaum jemandem Bedeutung beimaß, aber es markierte den Beginn eines Lebens, das von Entbehrung, Zähigkeit und einer stählernen Bindung zu einem anderen Menschen geprägt sein sollte: seinem zweieiigen Zwillingsbruder Ares. Sie kamen in einem Apartment am Rande der Stadt zur Welt, einem Ort, an dem die Wände schon lange aufgehört hatten, Wärme zu speichern. Das Zimmer roch nach kaltem Rauch, abgestandenem Wasser und Öl. Auf dem Fußboden lag Müll, auf dem Fensterbrett standen zerbrochene Flaschen; Menschen auch außerhalb der Wohnung nannten solche Viertel nur noch Namen auf Lageplänen, keine Häuser mehr. Die Mutter der Jungen, Marianne Crowe, war am Rande des Abrutschens, und niemand im Umfeld verhinderte, dass sie fiel. Wenige Monate nach der Geburt wurde sie tot aufgefunden. Die beiden Säuglinge lagen neben ihr, verwahrlost, mit eingefallenen Wangen und Augen, die zu schnell Erwachsenenblicke annahmen.

Das staatliche System reagierte, wie es oft reagierte: mit Prozeduren und Papieren. Die Jungen wurden voneinander nicht getrennt. Daraus ergab sich in den kommenden Jahren eine eiserne Regel ihres Lebens: Asher und Ares blieben zusammen. Die erste Pflegefamilie bot kurzfristig ein Dach, Nahrung und die Geste einer stabilen Routine, aber keine Wärme, keine Nähe. Fortwährendes Weiterreichen der Brüder wurde zur Norm. Pflegefamilie um Pflegefamilie, jede mit guten Vorsätzen, jeder Wechsel mit einer neuen Anpassung, neuen Regeln, neuen gewohnten Bruchstellen. Es gab Pullover, die unpassend rochen, Betten, die die Jungs nicht heimisch machten, Erwachsene, die nur darauf warteten, dass die Verantwortung weitergereicht werden konnte.

Früh lernte Asher: die Welt war kein Ort, der automatisch gab. Er lernte schneller als ein Kind sollte, welche Töne von Autorität Angst einhauchten und welche Reaktionen Respekt verschafften. Während Ares häufiger versuchte, durch Gehorsam und stille Anpassung Räume für Ruhe zu schaffen, entwickelte Asher eine Art Reflex, der Situationen in Aggression umzuwandeln, bevor sie ihn verletzen konnten. Diese Aggression war kein Angeborenes, sondern eine Waffe, die er anfertigte, weil die einfache Tatsache bestand, dass Wunden sich nicht von allein schlossen. Die Brüder hatten einander; das gegenseitige Verantwortungsgefühl war ihr größtes, beständigstes Kapital. Trennung war undenkbar — nicht nur wegen der Versorgungspapiere, sondern weil sie ohne den anderen verloren gewesen wären.

Die Schulzeit war ein steter Wechsel zwischen Pflichterfüllung und Rebellion. Asher war kein natürlicher Schüler. Sein Intellekt war nicht eingeschränkt; er zeigte ein schnelles Verständnis für Taktik und Menschenlese, aber die Institution Schule schien ihm oft wie ein Theaterstück, das an ihm vorbeiging. Er erschien, weil eine Pflegefamilie darauf bestand, und blieb, weil man ihn dort festhielt. Disziplinarische Vermerke häuften sich: Konflikte mit Lehrern, Schlägereien auf Pausenhöfen, Verwarnungen wegen Weglaufens. Die Note in einem Klassenbuch interessierte ihn genauso wenig wie die Beurteilung einer Pflegeperson. Viel wichtiger waren Regeln, die man verstehen und umgehen konnte. Er beobachtete, studierte Schwächen und reagierte. Mit fünfzehn verließ er erstmals lange das Zuhause, verbrachte Tage auf den Straßen, schlief in leerstehenden Gebäuden oder unter Brücken. Mit siebzehn war die Flucht endgültig; er wollte sich nicht länger kontrollieren lassen, und die Stadt bot Möglichkeiten, Anerkennung zu kaufen, die ihm in Häusern und Klassenzimmern versagt geblieben war.

Die Jungen verdienten sich etwas dazu mit Gelegenheitsjobs: Hilfsarbeiten in Autowerkstätten, Transport von Lasten, später kleine Einbrüche und Taschendiebstähle. Ares suchte Stabilität in legalen Jobs, versuchte, sich festzulegen, aber Asher sah frühe Grenzen, die ihn einengten. Die Stadtseite, auf der er sich zusehends bewegte, sprach eine andere Sprache: Respekt, Macht, Einschüchterung waren dort Währungen. Asher lernte schnell, dass Gewalt ein Mittel war, aber nicht beliebig; sie musste präzise sein, kalkuliert, so eingesetzt, dass sie ein Ergebnis brachte. Daraus formte sich sein Berufsweg: kein Studium, kein Abschluss, aber Fertigkeiten, die in den Schatten gewürdigt wurden. Er wurde ein Geldeintreiber und Problemlöser für Gruppen, die jenseits der Legalität operierten, ein Mann, der Forderungen durchsetzte, Schutzgeld einsammelte und Probleme löste, bevor sie größer wurden. Gewalt war für ihn nie Selbstzweck, sondern Instrument; doch je länger er den Pfad ging, desto mehr verwischten die Linien zwischen Notwendigkeit und Lust an Macht.

Es gab Einschnitte, Nächte, die ihm präsent blieben wie Narben. Mehrere Male wurde er verhaftet, meistens wegen kleinerer Delikte — Körperverletzung, Besitz gestohlener Waren, öffentliche Ruhestörung — und mehr als einmal saß er kurz ein. Diese Einsätze waren nie Reuepausen, sondern Intervalle, in denen die Außenwelt seine Existenz mit einem Raster belegte und ihm zu verstehen gab, dass er leicht zu definieren war: Problem, Gefährder, ohne Perspektive. In einer besonders harten Saison wurde er in einen Überfall verwickelt, der schiefging. Eine Kugel riss durch Fleisch und Haut, hinterließ eine Narbe entlang des Unterarms, und Asher erlebte das, was er zuvor nur zugelassen hatte: die Verwundbarkeit seines eigenen Körpers. Die Narbe wurde später von ihm dekoriert, mit einem Tattoo eines Raben ergänzt, Symbol für Überleben und Erinnerung an jene, die fielen oder verschwanden. Verletzung brachte in ihm keine Zähmung; sie brachte eine Kälte, einen Fokus, der ihn effizienter machte.

Ares blieb der ruhigere Pol. Wo Asher Gruppenzugehörigkeit in Straßen und Clubs fand, suchte Ares eine andere Ordnung: Gelegenheitsarbeit in einer Werkstatt, später eine Beschäftigung in einem sozialen Betrieb, vielleicht eine Ausbildung im Handwerk. Ihre Wege trennten sich nicht vollständig; sie blieben in einem Geflecht aus Verpflichtungen und Schuldgefühlen verbunden. Ares hielt Asher an manchen Tagen davon ab, endgültig zu weit zu gehen, indem er nur anwesend war, indem er Asher das stillschweigende Versprechen der Treue gab. Diese Treue war nicht immer heilend. Sie war eine Last, ein Druck, der Asher manchmal dazu zwang, Entscheidungen zu treffen, die stärker und extremer waren als nötig.

Asher entwickelte auch ein Gespür für Schutz und Besitz. Er lebte in einem umgebauten Lagerhaus nahe des Bow River, einem Ort, der halb Werkstatt, halb Wohnraum war. Dort richtete er sich ein, mit improvisierten Möbeln, Werkzeugen und einem Motorrad, das er selbst zusammenbastelte. Die Wohnung war spärlich, aber zweckmäßig; sie war ein Territorium, kein Zuhause im herkömmlichen Sinne. Freunde hatte er wenige; die, die ihn umgaben, kannten die Regeln: keine Fragen, keine sentimentalen Erwartungen, Loyalität gegen Leistung. Beziehungen zu Frauen oder Männern waren flüchtig, funktional, selten intim. Intimität war etwas, das er misstrauisch betrachtete, als wäre sie ein Luxus, den er nie wirklich verdient hatte.

Sein Beruf als Geldeintreiber führte zu moralischen Grenzüberschreitungen. Es gab Momente, in denen er Menschen verletzte, die ihm nichts getan hatten, in denen Furcht seine Hand leitete. Es gab aber auch Zeiten, in denen seine Aktionen – so brutal sie erscheinen mochten – Schutz für eine Gruppe bedeuteten. Er entwickelte eine moralische Logik, die auf Loyalität, Gegenseitigkeit und Effizienz basierte. Wer bezahlt, bekommt Ruhe. Wer seine Schulden nicht beglich, lernte die Konsequenzen. In diesen Regeln fand Asher Sicherheit. Er vermied größere kriminelle Organisationen, weil ihm die Bedingung von Fremdbindung nicht passte; statt dessen arbeitete er für lokale Netzwerke, Cliquen, kleine Betreiber, die ihre Operationen in den Schatten hielten, aber keine Heere an Loyalität verlangten.

Die Jahre formten sein Gesicht. Sein Lachen, wenn es kam, war kurz und überraschend. Sein Blick blieb immer wachsam, als könnte jederzeit jemand hinter einer Tür hervorspringen. In ruhigen Nächten dachte er an die Mutter, an das Apartment, an die Kälte jener ersten Tage. Er konnte nicht weinen; es war ihm nicht möglich, das rollende Gewicht der Jahre in Tränen auszudrücken. Stattdessen schwor er, dass niemand ihm wieder das nehmen würde, was er sich erarbeitete. Es war eine Abwehr, die sich in Besitzergreifung übersetzte: von Geld, von Territorium, von Respekt.

Wichtige Wendepunkte blieben nicht aus. Eine schwere Auseinandersetzung mit einem Rivalen führte zu einem längeren Krankenhausaufenthalt. Während dieser Zeit erkannte er, wie fragil seine Position war. Er beobachtete andere Männer, die einst stark erschienen und nun zerbrechlich waren. Dies war kein Moment der Buße, sondern ein nüchterner Blick auf das Altern, die Verletzlichkeit und die Konsequenzen des Lebens, das er gewählt hatte. Nach der Genesung ging er zurück in seine Rolle, aber mit einer zusätzlichen Vorsicht: mehr Planung, weniger Show. Er delegierte mehr, lernte, andere einzusetzen, und schärfte seine ökonomischen Instinkte. So wurde er nicht nur Ausführer von Gewalt, sondern ein Kalkulator davon, wann Gewalt sich lohnte.

Ares blieb der Kompass, auch wenn die Nadel oft zitterte. Er war es, der Asher daran erinnerte, dass es Alternativen gab, wenn auch wenige. Ares ruhige Hartnäckigkeit öffnete gelegentlich Türen zu legalen Gelegenheiten, die Asher ignorierte oder zu verschmähen schien. Dennoch gab es zwischen ihnen keine Heldenhandlungen. Ihre Beziehung war ein Band mit Knoten: Verantwortung, Betrug, Schuld, Schutz. Manchmal übernahm Ares Schulden von Asher, manchmal zahlte Asher heimlich Waren, die Noah brauchte. Die Tauschlogik ihrer Bindung war komplexer als Liebe; sie war Überleben in menschlicher Form.

Vor etwa einem Jahr trat etwas Unerwartetes in Ashers Leben. Eine Gelegenheit, die anders war als die üblichen Geschäfte – weniger gefährlich, aber mit mehr Bedeutung.
Ein alter Bekannter aus der Szene, ein Barkeeper namens Dean Mercer, suchte nach Investoren, um eine neue Bar im Süden von Calgary zu eröffnen. Asher kannte Dean von früher – ein Mann, der ihm einst einen Gefallen schuldete, den Asher nie eingefordert hatte.

Dean wusste, dass Asher Geld hatte – schmutzig verdientes Geld, das irgendwo hinmusste.
Doch es war nicht nur das. Vielleicht war es auch der Gedanke, etwas Eigenes zu haben, etwas, das nicht auf Blut und Angst gebaut war. Etwas, das seinen Namen trug, aber niemand wusste.

So wurde Asher stiller Teilhaber der Bar The Dark Shade. Offiziell gehörte sie Dean. Auf dem Papier hatte Asher keinen Anteil, aber hinter verschlossenen Türen wusste jeder, wem die Bar wirklich Schutz verdankte.

The Dark Shade wurde schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Nachtschwärmer, Musiker, Arbeiter – und für Menschen, die Geschäfte machten, über die man besser schwieg. Eine Bar mit dunklem Licht, ehrlichem Alkohol und einem Hauch Gefahr.
Asher hielt sich selten dort auf, meist im Hintergrund. Doch manchmal saß er an seinem Stammplatz – ein Tisch in der hinteren Ecke, halb im Schatten, halb im Licht. Von dort beobachtete er die Welt, die ihm einerseits gehörte und ihn andererseits nie wirklich wollte.

Für ihn war die Bar mehr als nur ein Investment. Sie war sein Versuch, sich ein Stück Kontrolle über sein Leben zurückzuholen. Ein Ort, an dem er die Regeln bestimmte, ohne zuzuschlagen.

Im Alter von 27 lebt Asher an der Schnittstelle von Erinnerung und Gegenwart. Er hat keinen Schulabschluss, keine universelle Anerkennung, aber er hat Einfluss in Kreisen, die nicht in offiziellen Statistiken auftauchen. Seine Hände sind rau, seine Haltung reserviert; seine Loyalität ist teuer erkauft und oft ausschließlich dem eigenen Blut vorbehalten. Er hat gelernt, dass die Welt kein sicherer Ort ist und dass niemand aus reinem Altruismus bleibt. Er hat gelernt, dass man sich nehmen muss, was man braucht, und dass die Härte, die er zeigt, die einzige Form war, in der das Leben für ihn beaufsichtigt werden konnte.

Die Narbe am Unterarm, das Tattoo des Raben, das alte Gefühl der Kälte, die er am Morgen nach der Beerdigung seiner Mutter empfand — all das sind Keine-Helden-Markierungen eines Lebens, das nicht nach Vergebung fragt, sondern nach Verständlichkeit. Asher Crowe ist ein Produkt seiner Umstände, ein Mann, der sich selbst erschaffen hat aus dem Dreck und den Entscheidungen, die ihm möglich waren. Er ist zugleich Wächter und Brandstifter in einer Welt, die ihm niemals Schichten von Fürsorge anbot. Und trotz aller Härte bleibt die Erinnerung an ein kleines Baby in einem kalten Zimmer, das in die erste Welt geweint wurde, ein Scharnier, das alles andere dreht.


Mason Gallagher ist auf dem Weg zum Zuckerpopo
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#82

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  13.10.2025 20:15
von Mason Gallagher | 2.650 Beiträge
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Wohnort Calgary









Hey Asher
Dich kennen wir ja bereits aus der Schmiede.
Und Anhang hast du bereits auch schon gefunden.
Soweit ich sehen kann passt alles, also steht dir im Grunde nichts mehr im Weg.
Also was Geldeintreiber angeht...
Versuchs bei mir gar nicht erst
Ansonsten ist dein Shirt ganz nice.
Ich denke mal @Harper Jessica Lehane
wird dir dann den Weg zeigen, denn ich glaube beim tragen deiner Koffer fallen ihr die Arme ab.
Aber das kann sicher @Rhett Blackwood übernehmen.
Dann husch mal auf die andere Seite, du wirst schon erwartet.

Lieben Gruß
Mason





        

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#83

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  13.10.2025 20:26
von Mason Gallagher | 2.650 Beiträge
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Wohnort Calgary



WELCOME! CAN'T WAIT TO START THIS ADVENTURE WITH YOU
Wie schön, dass du es bis hierher geschafft hast! Du hast dich zwischen Calgary und Lake Louise entschieden? Sehr schön! Dann fülle bitte nur noch die Vorlage zur Bewerbung aus und sobald dich jemand aus dem Team durchgewunken hat, darfst du dich auch direkt in die Anmeldung begeben. Bitte überprüfe vorab, ob dein gewünschter Name und Avatar frei sind.
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[bg30] VOR- & NACHNAME [/bg30]
[bg30] ALTER [/bg30]
[bg30] BERUF [/bg30]
[bg30] WOHNORT [/bg30]
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[bg30] SCHREIBSTIL [/bg30]
[center][style=font-size:7.7pt][ ] 1. PERSON [ ] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
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[ ] GÄSTEBUCH
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[bg30]ERFÜLLST DU EIN GESUCH?[/bg30]
[justify][style=font-size:8pt] Schreib hier rein, welches Gesuch du erfüllst. [/style][/justify]
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Tragt hier eure Story ein....
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#84

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  14.10.2025 00:28
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Harry Shum Jr.

Magnus Harry

37 Jahre

Pathologe

Calgary

Oberschicht


SCHREIBSTIL

[center][ ] 1. PERSON [x] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
[x] SZENEN [x] CHATPLAY [x] SHORTPLAY
[ ] GÄSTEBUCH


ERFÜLLST DU EIN GESUCH?

Von @Caroline Summers , ist alles abgesprochen.

WIRD EIN PROBEPOST VERLANGT?

[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [ ] NEIN


Eure Story

Geboren und aufgewachsen ist Magnus Harry in Calgary. Als erstes Kind der Harry's, war das Familienglück damit noch nicht vollständig besiegelt und so kam schließlich seine kleine Schwester ein paar Jahre später zur Welt.
Damit wuchs Magnus schon als großer Bruder auf, dem das Wohlergehen seiner Schwester sehr am Herzen lag.
Doch was ist, wenn man sich Kinder wünschte, aber am Ende die Kinder eher den Hausmädchen und den Nanny's überlässt, weil die Eltern viel zu beschäftigt in ihrem Job's waren?

Magnus war die meiste Zeit seines Kindesalter's alleine, alleine von seinen Eltern gelassen. Manchmal da hatte er sich gefragt, ob es am Ende an ihm lag, ob er zu laut, zu wild, zu ungezähmt war. Nicht das, was seine Eltern sich gewünscht hatten oder erwarteten. Doch wie sollte ein Kind denn sein?
Er war immerhin ein Kind. Welche Erwartungen hatten Eltern denn an ihr Sprößling, welches gerade mal das ABC lernte?
In der Schulzeit hatte Magnus keine Probleme. Weder mit dem Lernstoff, noch mit den Mitschülern. Er war aufgeschlossen und ging aktiv auf andere zu, wusste mit seiner offenen und ehrlichen Art, andere aufzulockern, ihnen ein Lächeln abzuringen, obwohl sie es gerade eigentlich gar nicht wollten.
Je älter er wurde, desto wurde das Band zwischen seiner Schwester inniger - tiefer und das mit seinen Eltern, schwächer, fast schon weniger.
Doch er hatte es nie anders kennen gelernt, das Interesse von ihnen, hatte er nie wirklich gespürt.
Außer er hatte gute Noten aus der Schule gebracht, dann, ja, dann, war er plötzlich keine Luft und er wurde beäugt, bestaunt und gelobt, aber es hielt nie lange an und wenn er dann doch mal eine schlechtere Note mit nach Hause brachte, als die, die es sonst waren, dann wurde er keines Blickes gewürdigt.
Manchmal war es schwer, aber auch daran hatte er sich gewöhnt, es blieb ihm nichts anderes übrig.
Die Zeit verging schließlich, er wurde älter, reifer, erwachsener. War nicht mehr traurig, dachte nicht mehr darüber nach, nicht mehr darüber, was er tun könnte, damit seine Eltern ihn sahen, ihn, nicht wen auch immer, sie sehen wollten.
Er wusste, dass er vielleicht nicht der Typ Mann war, den sie sich gewünscht hatten, bisschen weniger Make Up, weniger offen und flirty, aber so war er nun mal und er ließ sich nicht verstellen.

Als er sich dann schließlich für ein Medizinstudium entschieden hatte, schien es besonders seinen Vater zu gefallen, immerhin war er selbst Mediziner.
Doch als Magnus ihm seinen innerlichen Wunsch, Patheloge zu werden, geäußert hatte, stand sein Vater nur da und starrte ihn an, als habe Magnus einen schlechten Witz erzählt.
Magnus hatte keinen blassen Schimmer, was daran so schlimm war, immerhin vollführten sie eine wichtige Rolle und waren genauso wichtig, wie jene, die Patieten behandelten.
Doch für seinen Vater schien es nur die plastische Chirurgie zu geben, die für Magnus absolut nichts war, dass wusste er schon von Anfang an. In seinen Augen war eine Brustvergrößerung, Lippen aufspritzen, sich den Po größer zu machen oder sonst was, nichts normales und nichts, was ein Mensch wirklich braucht.
In Magnus Augen zählte nur das Geld für seinen Vater und das er sich großartig und mächtig fühlt und nicht, dass er etwas bewegen konnte, helfen, wirklich etwas tun.
Das Medizinstudium war anstrengend, schwer, kein Zuckerschlecken - doch Magnus wusste wofür das alles, wohin er wollte, sein Ziel, sein Wunsch, was er für sein restliches Leben machen wollte.

Als er mit seinem Medzinstudium fertig war, begann er schließlich eine Pathelogieausbildung.
Noch war er nicht an seinem Ziel angekommen - Fünf Jahre würde er wieder brauchen, um an seinem Ziel näher zu kommen, um dazu sein, wo er hin wollte.
Und am Ende lernte er hier, Caroline Summers kennen. Eine fröhliche aufgeweckte Zuckermaus, die er von Anfang an schon total symphatisch fand, mit ihr auf einer Wellenlänge war. Sie schien sich nicht daran zu stören, dass er Nagellack trug, Make UP oder sehr auf sein Aussehen bedacht war, eitel.
Während seiner Ausbildung zum Pathelogen, war sie immer stets an seiner Seite, auch wenn sie anfangs nicht viel miteinander zu tun hatten, weil sie als Polizistin unterwegs war - doch das änderte sich schließlich, als sie zur Forensik wechselte und da fing die Show zwischen den beiden erst richtig an.

Als er seine Ausbildung in der Pathelogie erfolreich absolviert hatte, musste er noch eine letzte Hürde meistern: Die Facharztprüfung - doch diese war für ihn keinerlei ein Problem und am Ende kann er nun dem nachgehen, was er sich schon immer vorgestellt hatte.


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#85

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  14.10.2025 00:40
von Aylin Erkin (gelöscht)
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Hey Magnus , du Nachteule
Schön, dass du zu uns gefunden hast auch wenn ich sagen muss es ist sehr spät und du erwischt mich gerade auf dem Weg ins Bett.

Naher mache ich es wahrlich Kurz und rufe dir @Caroline Summers herbei, da du ihr Gesuch erfüllst.
Und auch wenn es intern abgesprochen ist, so möchte ich dennoch ihr Go haben bevor ich dich auf die andere Seite lasse.

Denn von der Teamseite her ist alles top und in Ordnung,
So warte bitte noch bis Caro was sagt und kommt dann bei einem Ja rüber

Bis dahin alles Liebe
Liebe Grüße
Aylin


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#86

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  14.10.2025 00:41
von Caroline Summers (gelöscht)
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Ich eile
*sie war auch schon halb auf den Weg ins Bett*
Mein Go hast du, schwing dein Arsch rüber. Mister, ich habe einen neuen Nagellack den ich dir unbedingt zeigen will


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#87

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  14.10.2025 00:42
von Aylin Erkin (gelöscht)
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WELCOME! CAN'T WAIT TO START THIS ADVENTURE WITH YOU
Wie schön, dass du es bis hierher geschafft hast! Du hast dich zwischen Calgary und Lake Louise entschieden? Sehr schön! Dann fülle bitte nur noch die Vorlage zur Bewerbung aus und sobald dich jemand aus dem Team durchgewunken hat, darfst du dich auch direkt in die Anmeldung begeben. Bitte überprüfe vorab, ob dein gewünschter Name und Avatar frei sind.
Bringe bitte etwas Geduld mit, wir werden uns so schnell es geht um dich kümmern

Dein Team vom
Beneath the Maple Sky

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[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [ ] NEIN
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Tragt hier eure Story ein....
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#88

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  17.10.2025 13:08
von Ares Crowe
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Gabriel Guevara

Ares Crowe

27 Jahre

KFZ Mechatroniker

Calgary

untere Mittelschicht


SCHREIBSTIL

[center][ ] 1. PERSON [x] » 3. PERSON » [ ] BEIDES
[x] SZENEN [x] CHATPLAY [x] SHORTPLAY
[ ] GÄSTEBUCH


ERFÜLLST DU EIN GESUCH?

Kein Gesuch, aber mein Bruder wartet auf mich

WIRD EIN PROBEPOST VERLANGT?

[ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [x] NEIN


Eure Story

Ares Crowe kam wenige Minuten nach seinem Bruder Asher zur Welt. Derselbe Raum, dieselbe Luft, dieselbe Verzweiflung. Ihre Mutter, Marianne Crowe, brachte die Zwillinge in einem heruntergekommenen Apartment in Calgary zur Welt – allein, ohne Hilfe, ohne Wärme. Es war ein Wintertag, an dem das Licht kaum durch die schmutzigen Fenster fiel. Das Radio lief, eine leise Stimme, die über Halloweenpartys sprach, während draußen ein Regenschauer gegen die Scheiben schlug.

In den ersten Monaten ihres Lebens erlebten die Brüder Dinge, die kein Kind erleben sollte. Ihre Mutter verfiel den Drogen, vernachlässigte die Kinder, verlor sich in einem Rhythmus aus Beschaffung und Betäubung. Als man sie tot auffand, waren die Säuglinge kaum am Leben. Zwei Körper, die überlebt hatten, weil Instinkt und Zufall sie nicht aufgaben.

Das Jugendamt brachte sie in eine Pflegefamilie – die erste von vielen. Schon als Kleinkinder waren sie unruhig, schreckhaft, schwer zu beruhigen. Ares war der ruhigere, fast ängstlich, immer an Ashers Seite, während dieser schon früh mit Wut auf jede Trennung reagierte. In jeder neuen Familie wiederholte sich das Muster: ein paar Wochen Ruhe, dann Eskalation. Wenn man versuchte, sie zu trennen, schrie Asher, während Ares sich in Panik an ihn klammerte. Das System war überfordert. Niemand wusste, was man mit zwei Kindern tun sollte, die nur miteinander funktionierten und gleichzeitig nicht in die Regeln passten.

Die Jahre zogen sich in einer Abfolge aus neuen Namen, neuen Adressen, neuen Enttäuschungen. Ares lernte früh, zu beobachten. Er sprach wenig, tat, was man von ihm verlangte, und versuchte, Situationen zu entschärfen, bevor sie explodierten. Er verstand schon als Kind, dass Asher anders reagierte: impulsiv, laut, kämpferisch. Und obwohl Ares ihn oft nicht verstand, stand er immer an seiner Seite.

In der Schule blieben die Brüder Außenseiter. Ares war still, unauffällig, intelligent, aber zu zurückgezogen, um aufzufallen. Lehrer mochten ihn, weil er pflegeleicht war, aber niemand sah wirklich hin. Seine Noten schwankten, weil die Umzüge ihn ständig aus dem Rhythmus rissen. Asher dagegen fiel auf – in jeder Hinsicht. Ares verteidigte ihn, oft wortlos, manchmal durch bloßes Dasein. Wenn Asher bestraft wurde, schwieg Ares. Wenn Asher weglief, lief er mit.

Mit fünfzehn verließen sie gemeinsam das System. Ares tat es nicht aus Rebellion, sondern weil er wusste, dass sein Bruder ohne ihn nicht überleben würde – und vielleicht auch, weil er selbst nirgendwo mehr hingehörte. Die Straßen Calgarys wurden ihr Zuhause. Sie schliefen in verlassenen Gebäuden, suchten Arbeit, wann immer sie welche fanden. Ares arbeitete in Werkstätten, trug Kisten, machte Botengänge. Asher stürzte sich in riskantere Geschäfte.

Zwischen ihnen entstand eine unausgesprochene Vereinbarung: Ares versuchte, sie am Leben zu halten, Asher sorgte dafür, dass niemand sie angriff. Diese Dynamik war brutal, aber effektiv. Ares verstand, dass sein Bruder Gewalt nicht aus Bosheit benutzte, sondern aus Notwendigkeit. Doch jedes Mal, wenn Asher zuschlug, sah Ares, wie ein Stück seiner Menschlichkeit verschwand.

Als sie volljährig wurden, trennten sich ihre Wege zum ersten Mal. Ares fand eine Stelle in einer kleinen Autowerkstatt im Norden Calgarys. Er konnte mit Maschinen umgehen, hatte ein gutes technisches Verständnis und eine ruhige Hand. Der Besitzer nahm ihn an, weil er pünktlich und verschwiegen war. Ares hielt sich unauffällig, mied Ärger, lebte bescheiden. Er wohnte in einem billigen Zimmer über der Werkstatt, aß kaum mehr als nötig, sparte jedes bisschen Geld, das er konnte.

Doch Asher blieb nie lange still. Er bewegte sich in den Schatten der Stadt – Glücksspiel, Schuldeneintreibung, Schutzgelderpressung. Ares wusste davon, ohne danach zu fragen. Er verstand, dass er ihn nicht ändern konnte. Sie sahen sich unregelmäßig, manchmal wochenlang gar nicht. Und doch war jede Begegnung, jedes kurze Gespräch, jedes Nicken zwischen ihnen ein stilles Versprechen: Einer würde den anderen nicht fallen lassen.

Ares führte ein Leben zwischen Überleben und Schuld. Er arbeitete hart, aber die Narben der Kindheit ließen ihn nie los. Er hatte Schwierigkeiten, Nähe zuzulassen, mied Beziehungen, hielt Menschen auf Abstand. Nach außen wirkte er gefasst, kontrolliert, fast kühl. Doch in Wahrheit trug er eine tiefe, stille Traurigkeit in sich – eine, die nicht laut klagt, sondern leise ausharrt.

Als Asher eines Nachts schwer verletzt zu ihm kam, mit Blut am Arm und leerem Blick, erkannte Ares endgültig, dass es keine Rettung im herkömmlichen Sinn gab. Er versorgte ihn, brachte ihn durch die Nacht und sah die Narbe, die später unter dem Raben-Tattoo verschwand. Er wusste, dass Asher nie aufhören würde, zu kämpfen – gegen alles, gegen sich selbst, gegen die Welt.

Ares blieb, was Asher nie sein konnte: ruhig, beständig, der Versuch eines Ankers in einem Meer aus Chaos. Doch auch er war nicht frei. Die gemeinsame Vergangenheit lag über ihm wie ein Schatten, der sich nie ganz auflöste. Er lebte mit dem Bewusstsein, dass er nur halb vollständig war – die andere Hälfte seines Wesens trug Narben, die er mitfühlte, ohne sie selbst zu tragen.

Mit 27 ist Ares Crowe ein Mann geworden, den kaum jemand wirklich kennt. Er spricht wenig über seine Vergangenheit, nennt seine Mutter nie beim Namen. Die meisten, die ihm begegnen, halten ihn für verschlossen oder misstrauisch. Nur wenige verstehen, dass er ein stiller Überlebender ist – einer, der sein Leben darauf verwendet, den Schaden zu reparieren, den die Welt ihm und seinem Bruder zugefügt hat.

Er wohnt in einer kleinen Wohnung über der Werkstatt, die inzwischen ihm gehört. Das Leben ist einfach, geordnet. Morgens der Geruch von Öl, das rhythmische Schlagen von Metall, das vertraute Surren eines Motors. Er trinkt selten, raucht kaum, spricht noch seltener über Asher – und doch weiß jeder, dass dieser Name in ihm nachhallt wie ein Herzschlag.

Wenn die Nächte zu still werden, fährt er hinaus an den Bow River. Dort, wo der Wind kalt und das Wasser träge ist, sitzt er manchmal stundenlang und denkt an den Anfang. An das Apartment, an die Leere, an den Moment, als sie zum ersten Mal allein waren. Er denkt an Asher, den Bruder, den Kämpfer, den verlorenen Teil seiner selbst. Und er weiß, dass ihr beider Leben auf unterschiedliche Weise vom selben Ort aus begann – einem Ort, den sie nie hinter sich lassen konnten.

Ares Crowe hat gelernt, zu überleben, ohne zu verrohen. Aber er hat auch gelernt, dass Liebe manchmal bedeutet, zuzusehen, wie jemand in der Dunkelheit bleibt, weil das Licht zu weh tut.

Er lebt in der Balance zwischen Schuld und Fürsorge, zwischen Erinnerung und Gegenwart. Und obwohl er leiser ist als sein Bruder, trägt er denselben unzerstörbaren Kern in sich: den Willen, weiterzumachen, egal wie tief der Schnee, wie kalt die Stadt, wie laut das Schweigen der Vergangenheit ist.


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#89

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  17.10.2025 13:10
von Aylin Erkin (gelöscht)
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Hey Ares ,

Du hast es wirklich sehr sehr eilig nach Hause zu kommen was ? Vielleicht ist das auch ganz gut so,
das du deinen Bruder nciht ganz so lange alleine lässt, anscheind bist du der einzige, der ihn so ein kleinen wenig
im Griff hat.
Wir wollen ja nicht das die Polizei doch noch ihn ins Visier nimmt richtig ?

Also da von Teamseite alles stimmig ist und da @Asher Crowe sowieso auf dich wartet, sage ich hier kurz und knapp komm rüber.



Liebe Grüße
Aylin


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#90

RE: LET ME IN

in  MOVE TO CANADA  17.10.2025 13:19
von Aylin Erkin (gelöscht)
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