 Eiza Gonzalez
Ximena Blackburn
28 Jahre
selbstständige Weddingplanerin
Lake Lousie
Oberschicht
SCHREIBSTIL [center][ ] 1. PERSON [ x ] » 3. PERSON » [ ] BEIDES [ ] SZENEN [ x ] CHATPLAY [ x ] SHORTPLAY [ x ] GÄSTEBUCH
ERFÜLLST DU EIN GESUCH?
Indirekt - ich würde die Schwester von William übernehmen, so wie das Ups, Fuck, Verdammt von Aidan xD
WIRD EIN PROBEPOST VERLANGT? [ ] JA, EIN NEUER » [ ] JA, EIN ALTER » [ ] NEIN
|  | Eure Story Ximena stand an dem bodentiefen Fenster und genoss die Stille, während ihre Gedanken zurück in die Vergangenheit reisten. Als kleines Mädchen einer einflussreichen Familie, war sie liebevoll – okay, liebevoll von den Nannys – in Kanada großgezogen worden. Die Blackburn Familie stand schon immer für Macht, Einfluss und Reichtum aber weniger für Fürsorge und Liebe. Während die Männer der Blackburn Familie sich ein Imperium in der Finanzwirtschaft aufbauten – so zumindest war es von Vater Blackburn gewünscht, hatten die Frauen mehr Freiheiten. Ximena durfte das Geld eher ausgeben, als es zu verdienen. Sie war eine Prinzessin – gefürchtet und beliebt, einfach weil jeder mit ihr befreundet sein wollte, es sich jedoch keiner leisten konnte. Als Mina – wie ihre Mutter sie oft nannte - ca. 12 Jahre alt war, wurde ihr Leben einmal gründlich auf den Kopf gestellt, aus den Angeln gerissen und zu Boden geschmissen. Sie war gerade mit eben dieser und ihrem einen älteren Bruder im Auto. Ihr ältester Bruder William war der einzige, der nicht mit im Auto saß, da dieser zur Army gegangen war. Während sie auf ihrem Tablet – was zugegeben kein 12 Jähriges Kind schon besitzen sollte – zeichnete, wurde ihr Sitz plötzlich ruckartig nach vorne geschleudert. Sie wusste gar nicht so recht wie ihr geschah, als ihr Kopf auf etwas Hartes traf, die Welt um sie herum sich zu drehen begann – wobei sie im Nachhinein erfahren hatte, dass das nicht ihr Kopf sondern das komplette Auto gewesen war. Jemand aus dem Gegenverkehr war in das Blackburn Auto gekracht. Während die Kinder mit Prellungen und einem großen Schrecken davon kamen, durften sie kurz darauf jedoch ihre Mutter zu Grabe tragen. Sie hatte den Unfall nicht überlebt. Unfall? Ja, offiziell war es genau das, doch inoffiziell vermutet man, dass man es bewusst auf die Familie abgesehen hatte. Mina war schon immer ihrer Mutter näher gewesen, als ihrem Vater, weswegen für sie eine Welt zusammenbrach. Lange schloss sie sich in ihrem Zimmer ein, sprach mit niemandem mehr. Sie zeichnete. Der erste Schritt, den sie später für ihre Karriere brauchte, zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht einordnen konnte. Ximena schloss die Schule mit einem guten, aber nicht überdurchschnittlichen, Notenschnitt ab. Ihr war sehr lange nicht bewusst, was sie später erlernen und ihr Leben lang arbeiten wollte und genau das wurmte sie. Jeder ihrer Mitstreiter wusste, dass sie Arzt oder Koch werden wollten, nur Mina wusste es nicht. Wie sollte man denn mit 18 wissen, was man die nächsten 50 Jahre tagtäglich tun will? Ohne je diesen Beruf versucht zu haben? Natürlich wollte ihr Vater, dass sie etwas erlernt, was dem Familienunternehmen zu Gute kam, doch sie wollte damit nichts zu tun haben. Sie liebte ihre Familie, doch sie wusste auch wo die Grenzen waren – und das war definitiv ihre Zukunft. Sie wollte ihr eigenes Leben, ihre eigenen Ziele und ihre eigene Familie, abseits der Blackburn Dynastie. Während der High-School folgte der nächste Schicksalsschlag, der diese wichtige Berufsfrage für einige Zeit in den Hintergrund stellen würde. Sie war gerade auf dem Weg zu ihrer Klasse – mal wieder zu spät dran – als sie auf einmal Schüsse hörte. Wie versteinert und mit weit aufgerissenen Augen, blieb die junge Frau stehen. Sie sollte wegrennen, das wusste sie, doch ihre Beine nahmen dieses Kommando nicht an. Sie bewegten sich keinen Zentimeter. Komplett alleine in dem großen Flur, vernahm sie die Schreie der anderen Schüler, doch niemand kam aus den Klassen raus. Vermutlich hatten die Lehrer die Türen von innen verriegelt, sobald der Not Alarm los ging? Doch, was war mit Leon? Leon war ihr ihre erste, große Liebe und seit ein paar Wochen ihr fester Freund. Es war ungewohnt, doch für Ximena war das alles mehr, als nur eine Schulliebe. Sie wollte mit Leon alt werden, auch wenn sie – auf Grund ihres jungen Alters – für diesen Gedanken ausgelacht wurde. Ihr Instinkt war es, Leon aufzusuchen und zu schauen, ob er unverletzt war. Dieser Plan schien ihren Füßen auch besser zu gefallen, denn auf einmal bewegten sie sich vorwärts. Schneller, als sie je gelaufen war. Doch etwas stellte sich ihr unerwartet in den Weg, sie prallte dagegen und torkelte zwei bis drei Schritte wieder nach hinten. Erschrocken blickte sie hoch, und in das Gesicht eines ihr fremden Jungen. Sein Gesicht war nicht Angsterfüllt, wie sie es wegen der Schüsse erwartet hatte, sondern wütend und gleichzeitig… verzweifelt? Es dauerte wenige Sekunden, bis Mina den Blick senkte und die Waffe sah, die der Junge in seiner Hand hielt. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als ihr bewusst wurde, wer genau hier vor ihr stand. Sie wusste, das könnte ihr Ende sein. In Gedanken rief sie nach Leon. Sie schrie ihm gedanklich fast zu, dass sie ihn liebte. Doch der Fremde zückte entgegen ihrer Erwartung nicht die Waffe, sondern blickte sie für Sekunden fast entschuldigend an. Sein Blick lag direkt in ihren Augen und wurde für eine Sekunde weicher, bevor er zuschlug und sie das Bewusstsein verlor. Kraftlos sank sie zu Boden. Irgendwie schien das so ihr Ding zu sein. Sachen gegen den Kopf zu bekommen? Mina wachte erst wieder auf, als das grelle Licht des Krankenhauses sie blendete. Sie hatte eine Gehirnerschütterung, doch sonst ging es ihr den Umständen entsprechend gut. Doch ihre Sorge galt weiterhin Leon, von dem sie inzwischen erfahren hatte, dass er ebenfalls hier jedoch deutlich schlimmer betroffen war. Tag und Nacht versuchte sie bei ihm zu sein und ihm zu helfen. Sie erzählte ihm auch, was passiert war, doch sie konnte sich einfach nicht erklären, warum der Amokläufer sie hat gehen lassen. Ximena brachte Leon täglich die Schulsachen, damit er keinen Stoff verpasst und schmuggelte ihm gutes Essen ins Krankenhaus, damit er schnell wieder gesund wird. Von seinem Plan zur Polizei zu gehen, war sie jedoch nicht begeistert. Sie versuchte ihn in allem zu unterstützen, doch gleichzeitig begann ihr Herz wie wild zu rasen, wenn sie nur daran dachte, welchen Gefahren er dadurch ausgesetzt war. Sofort schossen die Bilder der Schule wieder vor ihre Augen, der Knall des Schusses den sie gehört hatte, und die Panik brach aus. Doch Mina schluckte diese Angst. Sie wollte ihn nicht einschränken oder ihm gar Sorgen bereiten, weswegen sie ihn machen ließ und ihm nichts davon sagte. Sie versuchte sich stattdessen wieder ihrem Leben zu widmen, und entschied sich für ein Studium zur Eventmanagerin. Schon immer hatte Mina eine romantische Ader. Sie war nicht naiv, glaubte aber daran dass es den einen Partner für sie gab – noch. Vielleicht war sie zu diesem Zeitpunkt doch naiv gewesen. Jedoch hatte sich inzwischen gezeigt, wie gerne die junge Frau neue Brautkleider zeichnete und entwarf, weswegen den Wunsch wuchs sich als Weddingplanerin selbstständig zu machen. Während dem Studium war sie noch immer mit Leon zusammen, der jedoch verkündete zur Army gehen zu wollen. Super. Jeder kannte die Bilder, wo die Frau den Mann schmerzlich vermisst und jeden Tag nur daran denken kann, wie er zu Tode kommen könnte. Perfekt. Genau so hatte sie sich ihr Leben vorgestellt. Nicht. Doch wer war sie ihm zu sagen, wie er leben sollte? Also ließ sie ihn gehen. Mit Tränen in den Augen und einem unguten Stechen im Herzen. Ximena zog bald daraufhin aus ihrem Elternhaus aus. Anfangs während des Studiums war sie in eine klischeehafte Studentenbude gezogen, bevor sie später jedoch ihr eigenes Luxusappartment bezog. An dem ersten Abend in ihren eigenen vier Wänden, schrieb sie einen Brief an ihren Partner. Einen Brief, bei dem sie endlich sagen konnte, was zuvor nie über ihre Lippen kommen wollte. Die Schmerzen, die Sorgen aber auch das Glück und die Freude, die er ihr zuvor bereitet hatte. Während eines Wimpernschlags, länger kam es ihr zumindest nicht vor, war der Brief 10 Seiten lang.
Sie arbeitete teils Tag und Nacht, entwarf die schönsten Brautkleider und gründete auch endlich ihr eigenes Unternehmen, einfach um so die Sorge um Leon zu vergessen. Hatte ihr Brief ihn überhaupt erreicht? Sie wusste es nicht und sie hatte ihn auch nie gefragt, wenn er denn Mal hier zu Besuch war. Mina hatte das Gefühl sich langsam von ihm zu entfremden, auch wenn die Liebe zu ihm noch immer sehr stark war. Doch sie brauchte die Nähe zu einem Menschen, die Verbundenheit, um daran wachsen zu können, welche Leon ihr aktuell jedoch nicht bieten konnte. Entsprechend überraschend kam es, als Leon um ihre Hand anhielt. Niemals hatte sie damit gerechnet. Dennoch war die Antwort, ohne auch nur eine Sekunden zu zögern, Ja. Natürlich wollte sie ihn zum Mann nehmen. Mit 23 Jahren trat sie somit vor den Traualtar und wurde zur glücklichsten Frau aller Zeiten. Ihr Glück hielt jedoch nicht lange. Eine wundervolle Trauung, doch brachte er die Blase schnell wieder zum Platzen, als er in den nächsten Einsatz musste und Mina somit nicht mal Flitterwochen gewährt bekam. Würde ihr Leben für immer so aussehen, dass sie hinter seinem Beruf zurücksteckt? Als Mina 26 Jahre alt war, wurde ihr Schwiegervater schwer krank. Verständlicherweise kam Leon sofort nach Hause und sie versuchte für ihn da zu sein. Leon, der wieder zur Polizei wechselte, war jedoch so vertieft in seiner Karriere und die Krankheit seines Vaters, dass Mina immer das Gefühl hatte alleine zu sein. Teilweise zweifelte sie sogar an seiner Liebe, auch wenn sie diese Zweifel immer sofort im Keim zu ersticken versuchte. Irgendwann war sie an dem Punkt angekommen, dass sie auch gerne eine eigene Familie gründen, einen neuen Schritt wagen, wollte. Doch, wenn Leon schon für sie kaum Zeit hatte, wie sollte er dann für die Familie Zeit finden? Für Kinder? Mehr und Mehr wurde Mina unglücklich. Doch auch Leon wollte unbedingt eine Familie – eine Familie, um die Ximena sich natürlich kümmern durfte. Die Beiden versuchten es. Lange. Oft. Bis sie irgendwann sogar einen Termin für Sex in den Kalender trugen, einfach weil das biologisch der perfekte Zeitpunkt sein müsste um schwanger zu werden. Doch. Nichts. Die ruhige Frau hatte immer mehr temperamentvolle Ausbrüche, bis eines Tages sogar die gute Teekanne ihrer Mutter daran glauben musste, und gegen die Wand flog. Sie versuchte, als sie sich wieder beruhigt hatte, die Scherben zu kleben… eine Teekanne würde das vielleicht überleben, aber wie sah es mit der Ehe aus? Ließen sich diese Bruchstücke auch wieder kleben? Mina würde es inzwischen verneinen. Sie fühlte sich nicht mehr als Frau, nicht mehr begehrt und geliebt. Und somit unterschrieb sie, inzwischen 28 Jahre alt, die Scheidungspapiere. Leon war fest davon überzeugt, dass Mina es versaut hatte – und hin und wieder glaubte selbst sie daran. War sie nicht fähig Kinder zu bekommen? Eine Ehefrau zu sein? Den Partner glücklich zu machen? Natüüürlich lag es nicht an seinen Schwimmern. Das würde an seiner Männlichkeit kratzen, die natürlich untastbar ist. Doch egal woran es wirklich war, die beiden trennten sich und begannen das Scheidungsjahr. Ximena war traurig, denn ihre perfekte Welt war ein ähnlicher Scherbenhaufen wie die Teekanne ihrer Mutter. Nichts ahnend was sie da wirklich tat, ging sie in eine Bar und ließ sich volllaufen. Und da war Aidan. Anfangs dachte sie noch sie bildet sich seine Anwesenheit ein, doch er war es tatsächlich. Es war noch nicht lange her - vielleicht 3 Wochen – als Ximena mit dem Auto liegen geblieben war. Sie hatte Leon angerufen, doch er hatte keine Zeit gehabt sie abzuholen und da stand dann Aidan, zu ihrem Glück. Er war irgendwie dunkel, und hatte die junge Frau fasziniert. Als wäre er das unperfekte perfekte, auf das Mina nur gewartet hat. Doch dieses komische Gefühl hatte die junge Frau nicht zuordnen können, weswegen sie es ignorierte und sich nur eben von ihm zur nächsten Werkstatt schleppen ließ. Doch jetzt stand er wieder hier – erneut wenn Mina Hilfe brauchte. Machte er das extra? War er ein Stalker? Kleine Warnhinweise sandte ihr Körper durchaus aus und sie hätte vielleicht fliehen sollen, doch warum auch immer trugen ihre Füße sie zu ihm. Und der Alkohol trug sie in die Garderobe. Zwischen nassem Leder und feuchtem Stoff, heizten die Beiden die Temperatur noch mehr an. Vielleicht jedoch hätte Mina woher in den Kalender schauen sollen. Denn es war der perfekte biologische Tag für Sex. Nur nicht mit einem fast Fremden.
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